TEAM

Martina Droste
Leitung
Foto: Birgit Hupfeld
Martina Droste ist Theaterpädagogin, Regisseurin und Feldenkrais-Lehrerin. Sie leitet das »Junge Schauspiel Frankfurt« und entwickelt regelmäßig Rechercheprojekte und inklusive Theaterperformances mit Jugendlichen.

Kontakt:
martina.droste@buehnen-frankfurt.de
069.212.37.58.8
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Anna Stoß
Theaterpädagogin
Foto: Birgit Hupfeld
Anna Stoß ist Theaterpädagogin und entwickelt Theaterprojekte mit Kindern und Jugendlichen in Schulen, Spielclubs und Museen. Das Maskenbauen und Spielen lernte sie in Workshops von Familie Flöz und Susanne Carl.

Kontakt:
anna.stoss@buehnen-frankfurt.de
069.212.47.87.7
MEHR INFORMATIONEN

Was wir wollen

Das »Junge Schauspiel Frankfurt« steht seit zehn Jahren für Theaterprojekte mit Jugendlichen zu brennenden gesellschaftlichen Themen wie Zivilcourage, Inklusion, Rassismus, Migration und politische Partizipation. Viele der Projekte des Jungen Schauspiel Frankfurt erhielten Einladungen zu bundesweiten Festivals. Immer arbeiten Jugendliche mit ganz verschiedenen Erfahrungs-hintergründen, aus unterschiedlichen Schulformen und Kulturen inklusiv zusammen. Ihre Gedanken und Visionen bilden den Motor der künstlerischen Prozesse. Durch ihre Energie, ihren Mut und ihre Klugheit entstehen erstaunliche Performances mit neuen Blickwinkeln. Immer geht es um die Möglichkeit, gleichberechtigt miteinander zu kommunizieren und die Suche nach einer pluralen Gesellschaft.
Das Junge Schauspiel Frankfurt arbeitet konsequent inklusiv. Hier treten Menschen miteinander in Austausch, die sich sonst nicht begegnet wären. Es öffnet den Zugang zum Kunstraum Theater, einem Experimentierfeld für die Zukunft.

Unsere Partner

JÜDISCHES MUSEUM
»Was ich nicht weiß, macht mich heiß«
Jugendperformanceprojekt im Rahmen von »YOUNG & EXPERT«

Im neu eröffneten Jüdischen Museum Frankfurt erarbeitet eine inklusive Gruppe Jugendlicher aus eigenen thematischen Zugängen eine öffentliche Performance. Ausstellungsthemen wie »Familiengeschichten« oder »Abwehr gegen Judenfeindschaft« bilden die Grundlage für den Forschungsprozess des jungen Ensembles.

Premiere 30. Januar 2021, weitere Vorstellungen in Planung

ZUM JÜDISCHEN MUSEUM
BILDUNGSSTÄTTE ANNE FRANK
Das Junge Schauspiel Frankfurt arbeitet seit vielen Jahren immer wieder mit der Bildungsstätte Anne Frank zusammen. In Kooperationsprojekten,
wie »Anne«, »Heidi in Frankfurt – Ein Integrationstheater« oder »YOUNG & EXPERT« verbinden sich kulturelle und politische Bildung.

ZUR BILDUNGSSTÄTTE ANNE FRANK
SCHIRN KUNSTHALLE
Immer wieder entwickelt das Junge Schauspiel Frankfurt kurze Performances zu Ausstellungen, die im Rahmen der KINDERKUNSTNACHT in der Schirn Kunsthalle, die Kinder zu ungewöhnlicher Kunstbetrachtung einlädt.

ZUR SCHIRN KUNSTHALLE
WELTKULTUREN MUSEUM
Foto: Jessica Schäfer
Das Weltkulturen Museum ist ein ethnologisches Museum, das sich der interdisziplinären Zusammenarbeit verpflichtet hat. Es arbeitet an der Schnittstelle von Ethnologie und Kunst. Für die Ausstellung »WELTENBEWEGEND. Migration macht Geschichten« entwickelte ein Ensemble des Jugendclubs vom Jungen Schauspiel Frankfurt die Peformance »Swop – von • da • hier • her • dort • hin«.

ZUM WELTKULTUREN MUSEUM
HISTORISCHES MUSEUM
Foto: Jessica Schäfer
Das Junge Schauspiel befragte in Kooperation mit dem Historischen Museum Frankfurt anhand der Ausstellung »Vergessen – Warum wir nicht alles erinnern« mit einem jungen Ensemble das Vergessen und Erinnern. In der Performance »Weiße Flecken« wurde aus einem Rückblick ein Aubslick: An was möchte ich mich einmal erinnern können?

ZUM HISTORISCHEN MUSEUM
MMK MUSEUM FÜR MODERNE KUNST
Foto: Jessica Schäfer
Das Museum für Moderne Kunst Frankfurt hat seine Räume auch schon für das Junge Schauspiel geöffnet.

In »Locals play Global« trafen acht Jugendliche mit internationalem Background auf die Ausstellung »A Tale of Two Worlds. Experimentelle Kunst aus Lateinamerika der 1940er bis -80er Jahre im Dialog mit der Sammlung des MMK«, die künstlerische Perspektiven zweier Kontinente untersucht.

Mitglieder des Jugendclubs entdeckten in der Ausstellung »Tuchfühlung« des Modeschöpfers Kostas Murkudis im MMK 2 Selbstinszenierungs- und Freiheitspotentiale und formten sie zu einer schrägen Performance.

ZUM MMK
DAM – DEUTSCHES ARCHITEKTURMUSEUM
Foto: Birgit Hupfeld
Im Performanceprojekt »Projektionen« trafen Jugendliche mit und ohne Fluchterfahrung auf ein lebens- und bewegungsgestaltendes Element: Architektur als Träger und Ausdruck von Geschichte und Tradition, von Machtstrukturen und Ideologien, Beständigkeit und Wandel.

ZUM DEUTSCHEN ARCHITEKTUR MUSEUM

Unart & YouPerform

UNART, der Jugendwettbewerb für multimediale Performances, bietet Jugendlichen zwischen 14 und 20 Jahren die Möglichkeit, in selbstorganisierten Gruppen an eigenen Fragestellungen zu forschen. Eine Jury wählt zu Beginn aus allen Bewerbungen sieben Projektideen und Konzepte aus. Die jungen Künstler_innen erproben sich im Verlauf in performative Verfahren und Prozessen und finden mit Unterstützung eines professionellen Coachs zu einer eigenen Formsprache und einem eigenen Ausdruck. Sie erarbeiten gemeinsam eine 15 minütige Performance, die öffentlich an zwei Abenden beim UNART-FINALE präsentiert wird.


UNART ist eine Initiative der BHF-BANK-Stiftung in Kooperation mit dem Schauspiel Frankfurt, dem Deutschen Theater Berlin, dem Thalia Theater Hamburg und dem Staatsschauspiel Dresden.
ZUR UNART HOMEPAGE

You Perform

UNART GOES EUROPE!

YOU PERFORM ist ein neues europäisches partizipatives Jugendaustauschprojekt, für Jugendliche aus Frankreich, Deutschland, Ungarn, den Niederlanden und Serbien. Es gibt ihnen die Möglichkeit kreativ an selbstgewählten Themen zu arbeiten. Die Teilnehmer_innen nutzen dabei unterschiedliche künstlerische Mittel aus dem Bereich der Performance-Kunst.

YOU PERFORM ist eine Initiative der BHF-BANK-Stiftung.

All Our Futures

Der Film zum Abschluss des dreijährigen kulturellen Bildungsprojekts
»All Our Futures«: Das waren insgesamt 180 Frankfurter Jugendliche, 10 Künstler_innen, 12 Pädagog_innen, viele hundert Proben und über 20 künstlerische Aktionen in den Stadtvierteln, im Bockenheimer Depot und im Schauspielhaus. Drei Jahre lang haben sich die Teilnehmer_innen dabei künstlerisch mit der zentralen Frage des Projekts beschäftigt: Wie wollen wir leben?
Die Proben an dem Theaterstück, das die Autorin Tina Müller zusammen mit den Jugendlichen zum Abschluss des Projekts entwickelt hatte, kamen durch die Covid-19-Pandemie zum Erliegen. Auf der Grundlage des Textes ist daher im Juni 2020 dieser Film entstanden: die Dokumentation eines Prozesses, der offen geblieben ist – und der dabei gerade in seiner Vielfalt und Offenheit einen passenden Abschluss für »All Our Futures« darstellt.

»All Our Futures« wird gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes, Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main, Frankfurter Sparkasse 1822, PwC-Stiftung, Commerzbank-Stiftung, Robert Bosch Stiftung und den Kulturfonds Frankfurt RheinMain.

Was war – 10 Jahre Junges Schauspiel

2019 / 2020
Foto: Felix Grünschloß
Foto: Jessica Schäfer
Foto: Annika Neebe (Ensemble »Heidi in Frankfurt – Ein Integrationstheater«)
2018 / 2019
Foto: Jessica Schäfer
Foto: Jessica Schäfer
2017 / 2018
Foto: Jessica Schäfer
Foto: Jessica Schäfer
2016 / 2017
United in Peace and Freedom
Foto: Brigitte Hupfeld
Jugendclubprojekt von Martina Droste und Chris Weinheimer,
Bühne und Kostüme von Michaela Kratzer

Was war, was ist »Europa«? Was sollte es sein? Wie blickt eine heterogene Gruppe Jugendlicher mit ihren spezifischen europäischen, orientalischen oder asiatischen Kulturerfahrungen auf diesen Begriff? In einer Fortsetzung des Projektes »Frankfurt Babel« suchen junge Neu- und Alt-Frankfurter mit einer performativen Rekonstruktion des gemeinsamen Rechercheprozesses Antworten auf die Frage: »In welchem Europa wollen wir leben?«
Wir haben uns vorgenommen, uns zu verbinden und wir werden nicht davon ablassen, das zu tun.
(aus Frankfurt Babel)

Premiere im Januar 2017
Bockenheimer Depot
Projektionen
Foto: Birgit Hupfeld
Performanceprojekt mit jugendlichen Neu- und Alt-Frankfurter/innen von Martina Droste, Jorma Foth und Shaho Nemati

Jugendliche mit und ohne Fluchthintergrund treffen auf ein lebens- und bewegungsgestaltendes Element: Architektur als Träger und Ausdruck von Geschichte und Tradition, von Machtstrukturen und Ideologien, Beständigkeit und Wandel.

Eine Kooperation mit dem Deutschen Architekturmuseum (DAM)
[Alles] Was Recht ist
Foto: Birgit Hupfeld
Inklusives Jugendclubprojekt von Isabel Dorn und Christine Haas

Im Alltag spielen Rechte und Gesetze eine wichtige Rolle, eine funktionierende Gemeinschaft ist ohne sie nicht denkbar. Und so bewegt man sich täglich in verschiedenen Rechtssystemen, ohne sich dessen wirklich bewusst zu sein. Doch welche Rechte sind das eigentlich? Welche Rechte sind in Gefahr, müssen verteidigt oder sogar noch erkämpft werden? Und welche sind für Jugendliche besonders wichtig? Wofür würden sie auf die Straße gehen? Für Liebe, Frauenrechte, Teilhabe? Gegen Hausaufgaben, Klimawandel, Rassismus?
2015 / 2016
Frankfurt Babel
Foto: Birgit Hupfeld
EINGELADEN ZUM 37. THEATERTREFFEN DER JUGEND BERLIN UND ZUM FESTIWALLA 2016
Identitäten vielsprachig finden und neu erfinden, davon handelt dieses Projekt mit jungen Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten und solchen, die in Frankfurt aufgewachsen sind. Ein Spiel um Lebensentwürfe jenseits der Grenzen des Machbarkeitsdiktats.

Projekt mit jugendlichen Geflüchteten und dem Jugendclub von Martina Droste und Chris Weinheimer
Kollektion
Foto: Jessica Schäfer
Inklusives Performanceprojekt von Martina Droste und Katharina Mantel

Mitglieder des Jugendclubs entdecken in der Ausstellung »Tuchfühlung« des Modeschöpfers Kostas Murkudis im MMK 2 Selbstinszenierungs- und Freiheitspotentiale und formen sie zu einer schrägen Performance.

Eine Kooperation mit dem MMK Museum für Moderne Kunst
NO.WHERE.WANNA.BE
Foto: Birgit Hupfeld
Projekt von Laura Linnenbaum

»Hikikomori« heißt die totale Verweigerung von sozialem Austausch als Reaktion japanischer Jugendlicher auf Überforderung, Leistungsdruck und Konkurrenz. Wie alltäglich ist der Rückzug in die eigene Welt, der in »Hikikomori« nur seinen extremsten Ausdruck findet?
Festival Fluchtpunkt
Das viertägige Festival brachte Theatergruppen von geflüchteten und in Deutschland beheimateten Jugendlichen zusammen. In Gastspielen und Werkschauen teilten sie ihren Standpunkt mit dem Frankfurter Publikum.
2014 / 2015
ANNE
Foto: Birgit Hupfeld
EINGELADEN ZUM THEATERTREFFEN DER JUGEND 2015 UND ZUM 2. JUGEND THEATER FESTIVAL SCHWEIZ

Neun jugendliche Performer setzen sich szenisch mit Anne Franks scharfsinnigen Tagebuchtexten aus ihrer Zeit im Versteck vor den Nazis auseinander und entdecken die Kraft der Hoffnung.

FREIRAUM
Foto: Birgit Hupfeld
Nach dem großen Erfolg von »All Inclusive« hinterfragen erneut Jugendliche mit und ohne Behinderung auf der Bühne ihre Lebenswelt. Diesmal suchen, bestimmen, teilen und behaupten sie ihren ganz persönlichen Freiraum.
SUCHT
Projekt von Leonie Kubigsteltig

Was passiert, wenn die Sehnsucht nach Liebe zur Sucht wird? Acht junge Frauen begeben sich mit dieser Frage auf eine mutige Reise durch Geschichten von einer Liebe, die Leiden schafft.

Premiere am 28. September 2014 in der Box
2013 / 2014
ALL INCLUSIVE
Foto: Birgit Hupfeld
EINGELADEN ZUM 25. BUNDESTREFFEN JUGENDCLUBS AN THEATERN

In »All Inclusive« begeben sich 13 Jugendliche mit und ohne Behinderungen auf die Suche nach den Wurzeln der Gemeinschaft, nach gemeinsamen Freiräumen und versteckten Grenzen.
FAMILIE SCHROFFENSTEIN
Foto: Birgit Hupfeld
Eine Familie – zwei Stämme –Mord und Totschlag: Zehn Jugendliche stürzen sich in den Sog von Kleists erstem Drama. Bleibt am Ende nur die Desillusionierung in einer entzauberten Welt?
2012 / 2013
SWING AGAIN
Foto: Birgit Hupfeld
Eine Zusammenrottung zur Verübung gemeinschaftlichen Unfugs
Projekt von Tina Müller und Martina Droste

Zehn Jugendliche begeben sich auf eine Spurensuche und stellen sich vor dem Hintergrund der Swingbewegung zur Zeit des Nationalsozialismus Fragen nach Identität und Zivilcourage, Opportunismus und dem Preis der Freiheit heute.
DAS VERFLUCHTE HIER!
Foto: Birgit Hupfeld
Ein Theaterprojekt zu Goethes Faust mit Frankfurter Schüler_innen

Über 80 Frankfurter Schüler begaben sich auf eine theatrale Forschungsreise, um zu untersuchen, was Goethes 200 Jahre alter Text mit ihrer Gegenwart zu tun hat. Sie kommen aus zwei Hauptschulen, einer integrierten Gesamtschule, einer beruflichen Schule und einer heilpädagogischen Förderschule – in ihrem Lehrplan war »Faust« meist nicht vorgesehen.

Regie und Theaterpädagogik Martina Droste, Raphael Kassner
DEM ZUFALL ZU GEFALLEN
Foto: Karolin Back
Acht jugendliche Spieler entscheiden, sich den Anforderungen der Fragen nach Wissen, Können und Leistung zu verweigern. – »Dein Handwerk? Deine Profession? Dein Gewerbe? Dein Stand? Deine Kunst?«. Sie fliehen in eine künstliche Welt, von der schon Büchners Leonce träumt, in der die Belanglosigkeit zum Prinzip erhoben wird, die Welt der »Lazzaroni«. Doch schnell taucht die Sehnsucht nach etwas Drittem auf, dem eigenen Sinn.

Regie Benjamin Eggers, Martina Droste
BLACK ICE: EIN LÜGENSPIEL
Foto: Karolin Back
Welche Abgründe lauern hinter blank polierten Oberflächen? Was treibt einen Hochstapler an? Wie kann man sein Opfer möglichst stilvoll um die Ecke bringen? Wie würde es eigentlich aussehen, wenn Tom Ripley zum Dinner einlädt?
In »Black Ice: Ein Lügenspiel« wagen sich Jugendliche zwischen 15 und 22 Jahren aufs Glatteis in einem Spiel um Lüge, Betrug und Mord.

Konzept und Inszenierung Susanne Zaun
2011 / 2012
DER HERR DER FLIEGEN
Foto: Birgit Hupfeld
In seinem berühmten Roman »Herr der Fliegen« gestaltet William Golding eine faszinierende Versuchsanordnung: Eine heterogene Jugendgruppe strandet auf einer einsamen Insel. Fernab aller Norm und Regeln können sie sich eine eigene Welt gestalten: Chance, Abenteuer oder Bedrohung?
Nigel Williams hat Goldings Roman für die Bühne eingerichtet, unter der Regie von Martina Droste erforschen Mitglieder des Jugendclubs im Schauspiel Frankfurt die Möglichkeiten und Gefahren dieser extremen Situation.

Regie Martina Droste Regiemitarbeit Alexander Frank
VERTEIDIGE DEIN LEBEN!
Foto: Birgit Hupfeld
Bin ich gefährlich für andere? Wo sind meine Leichen? Jedes Leben wird überprüft. Steckt nicht in allen zerstörerisches Potential? Ist nicht jede Entscheidung für das eigene Leben, eine Entscheidung gegen die Norm, die alles zusammenhält?

Regie Martina Droste, Benjamin Eggers