Ferdinand von Schirach
Heute 19.30 Uhr
Schauspielhaus

In Memoriam Michael Altmann

Das Schauspiel Frankfurt trauert um sein‎ ehemaliges Ensemblemitglied Michael Altmann. Er beeindruckte auf der Bühne als anarchistischer Komödiant und eigensinniger Denker, arbeitete mit Regisseuren wie Hans Neuenfels, Peter Palitzsch und Klaus Michael Grüber. Gemeinsam mit Hans Werner Kraehkamp spielte er unvergessen in F.K. Waechters »Kiebich & Dutz«, wofür beide den renommierten Adolf-Grimme-Preis erhielten. In Frankfurt war er zuletzt zu sehen in Jürgen Kruses Inszenierung »Seid nett zu Mr. Sloane«. Jetzt ist er mit 73 Jahren verstorben. Wir sind in Gedanken bei seiner Frau und seiner Familie.

Königin Lear

Tom Lanoye / Regie: Kay Voges
29. September, 7./17./26./27. Oktober Schauspielhaus
Tom Lanoye hat Shakespeares berühmtes Drama »König Lear« überschrieben und es in die Kreise heutiger Hochfinanz verlegt: Der Kampf um Macht und Geld als innerfamiliäre Zerreißprobe, mit am Ende verheerenden Folgen für Menschen und Märkte.
21.–23. Oktober

Festival Fluchtpunkt Frankfurt

Gastspiele, Vorträge, Filme, Workshops und Begegnungen
Nach dem ersten erfolgreichen »Festival Fluchtpunkt Frankfurt« im Januar 2016 wird das Schauspiel Frankfurt für ein Wochenende wieder zu einem Ort der Begegnung, des Austauschs und der Auseinandersetzung. In Diskussionen und Podien, bei Workshops, mit Gastspielen und Begegnungen beim Essen wird der beim ersten Festival begonnene Dialog zwischen Alt- und Neu-Frankfurter/innen weitergeführt.
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Blicke hinter die Kulissen, Hintergründe und Theatertalk
Festival Fluchtpunkt Frankfurt

Wut

Elfriede Jelinek / Regie: Nicolas Stemann
Gastspiel Münchner Kammerspiele
22./23. Oktober Schauspielhaus
Elfriede Jelinek hat für ihr neues Stück »Wut« die Anschläge von Paris zum Anlass genommen. Die Stimmen deutscher Wutbürger sind darin ebenso enthalten wie die anderer »aufrechter«, »erwachender« Europäer.
»Eine furiose Mischung aus Leseprobe, Wut-Performance und Textoratorium, auch Clownsspiel, Satire und schwarzer Messe, sehr assoziationsreich und musikalisch großartig.« Süddeutsche Zeitung

Penthesilea

Heinrich von Kleist / Regie: Michael Thalheimer
2./3. Oktober Schauspielhaus – zum letzten Mal in Frankfurt!
Ein Stück über die Nachtseite der Liebe, vielleicht das brutalste Liebesdrama der deutschen Theatergeschichte überhaupt, gewaltig durch die Sprache, die es vorstellt. Die Welt ist Krieg und die Liebe der unbedingte Wille, über den Geliebten zu herrschen, ihn zu besitzen, zu verschlingen.
Uraufführung im Rahmen des AUTORENstudio

Ich hätte gern den Charme von Adriano Celentano

Text/Regie: Roscha A. Säidow
16./17./27. Oktober Box
Überbevölkerung ist das größte Problem der Menschheit, also sitzen Vertreter des demografischen Querschnitts in der Transferkapsel eines Raumschiffes, auf der Suche nach einem besseren Lebensort im Weltall. Ready for take off! Roscha A. Säidows neues Stück ist eine »Live-Dokumentation über den Ist-Zustand unserer westlichen Zivilisation«. Science Fiction?
Hier geht es zum Trailer.

Der Zerbrochne Krug

Heinrich von Kleist / Regie: Oliver Reese
1. Oktober Schauspielhaus
In Kleists tragisch-komischem Stück »Der zerbrochne Krug« liegt nicht nur der nämliche, sondern auch die Welt in Scherben. Richter Adam missbraucht in dieser Situation nicht nur sein Amt, sondern auch das Vertrauen von Eve.

Iphigenie

Ersan Mondtag / Regie: Ersan Mondtag
29./30. September Kammerspiele
Ersan Mondtag erzählt den Iphigenie-Mythos, die Geschichte über einen monströsen Flucht, der eine Familie morden und leiden lässt, fast sprachlos neu und weiter.

Vom Fischer und seiner Frau

Simon Paul Schneider / Regie: Laura Linnenbaum
1. Oktober, 17. November Kammerspiele – Zum letzten Mal!
Simon Paul Schneider entwirft einen surrealen Roadtrip eines Mannes auf der Flucht, verlässt dabei Zeit und Raum und verwebt Realität und Traum miteinander.
Wiederaufnahme 27. November

Peter Pan

James Matthew Barrie / Regie: Michael Schweighöfer
Familienstück ab 7 Jahren
»Wie heißt du? Peter Pan. Wo wohnst du? Niemalsland.« Dort werden Kinder niemals erwachsen und neben Feen, Meerjungfrauen, Indianern und Piraten, lebt dort der unheimliche Käpt’n Hook!
Der Vorverkauf für »Peter Pan« läuft bereits.

Die Netzwelt

Jennifer Haley / Regie: Bernhard Mikeska
2./3. Oktober
In Sims’ virtuellem Club floriert das Geschäft mit den dunkelsten Fantasien des Menschen.  Kommissarin Morris will Sims überführen und das Mädchen Iris vor ihm retten – mit fatalen Folgen.
Uraufführung 8. Oktober

SAFE PLACES

Ein Projekt mit Schauspiel und Tanz von Falk Richter und Anouk von Dijk
8./9./10./12./13. Oktober Schauspielhaus
Grenzgänge zwischen Schauspiel und Tanz: Vor dem Hintergrund gegenwärtiger Krisen treffen in »SAFE PLACES« persönliche Geschichten auf gesellschaftliche Themen, werden private sowie politische Strategien im Umgang mit den Herausforderungen einer offenen Gesellschaft in Europa untersucht.
Premiere 7. Oktober

Der stumme Diener / One for the Road

Harold Pinter / Regie: Jürgen Kruse
In den beiden Stücken des umstrittenen Nobelpreisträgers Harold Pinter werden die Verhältnisse des Einzelnen zu einem undurchschaubaren System ausgelotet. Jürgen Kruses düstere Inszenierungsweise trifft auf Pinters absurdkomische Dialoge und verschobenen Realismus und verspricht damit eine widersinnige Welt zu erschaffen, in der sich die Frage nach Wahrheit schmerzhaft neu stellt.

Totentanz

August Strindberg / Regie: Daniel Foerster
15./29./30. Oktober Schauspielhaus
Ein Stück über die lustvolle und verzweifelte Zerfleischung zweier Menschen, die nur der Tod aufhalten kann. Aber immerhin: diese Toten tanzen noch.
Im Gespräch mit Johan Delaere, dem Beleuchtungsmeister des Schauspiel Frankfurt, erschließt sich ein immaterielles Inszenierungselement, das selten bewusst wahrgenommen wird: Das Bühnenlicht. Johans Fundus aus 40 Jahren Bühnenerfahrung beinhaltet eine lange Reise zu den Bühnen dieser Welt und eine kleine Technik-Geschichte.