45. Römerberggespräche

Was soll das Theater? Die Zukunft der Städtischen Bühnen
Heute 10.00
Chagallsaal
von William Shakespeare
Heute 19.30 Uhr
Schauspielhaus
nach Franz Kafka
Heute 20.00
Kammerspiele

Richard III

William Shakespeare / Regie: Jan Bosse
21. Oktober Schauspielhaus
Richard will König werden. Er kennt nicht nur das Schlachtfeld, sondern auch alle Strategien der Intrige und des Verrats. Er weiht uns in seine Pläne ein und führt uns seine Skrupellosigkeit als mörderischer Polit-Player vor, der nur ein Ziel zu kennen scheint: ICH, das Weltreich mit drei Buchstaben. Jan Bosse inszeniert eines der frühesten Dramen Shakespeares mit Wolfram Koch in der Titelrolle. »Richard III« liefert uns die Folie, unsere Zeitgenossenschaft angesichts einer ungewissen Zukunft zu befragen, in der Zivilisation und Humanismus unterzugehen drohen.

Die Verwandlung

nach Franz Kafka / Regie: Jan-Christoph Gockel
21. Oktober Kammerspiele
Der Handelsvertreter Gregor Samsa erwacht und findet sich verwandelt: Arme und Beine gehorchen ihm nicht, Körper und Raum passen nicht mehr zueinander. Kein Albtraum, sondern Realität. Ist Samsa zu einem Ungeziefer geworden? Oder sind es die anderen – ist es die Welt, die sich verwandelt hat? Franz Kafkas berühmte Novelle wird in der Regie Jan-Christoph Gockels zu einem faszinierenden Vexierspiel der Verwandlungen.

Das hässliche Universum

Laura Naumann / Regie: Julia Hölscher
26. Oktober Kammerspiele
Zwei Künstlerinnen, die zum ersten Mal am Schauspiel Frankfurt arbeiten: Die Autorin Laura Naumann und die Regisseurin Julia Hölscher eröffnen mit der Uraufführung »Das hässliche Universum« die Kammerspiele. Naumanns Dramaturgie ähnelt einem Labyrinth, in dem sich Figuren wie Zuschauer frei bewegen. Unverwechselbar ist der Sound, den ihre Sprache hat: poetisch, klar und offen. Julia Hölscher ist seit 2015 Hausregisseurin am Theater Basel. Ihre Opern- und Schauspielinszenierungen waren u. a. am Staatsschauspiel Dresden sowie in München und Taschkent/ Usbekistan zu sehen.

Rose Bernd

Gerhart Hauptmann / Regie: Roger Vontobel
06. November Schauspielhaus
Ein tragischer Kindsmord, dem Hauptmann als Geschworener beiwohnte, hat ihn 1903 bewogen, die Suche nach dem Glück am sozialen Rand der Gesellschaft zu untersuchen. Jede menschliche Begegnung scheint sich hier im Eigennutz zu verlieren und bricht sich im Schein der Wahrheit an der jungen Rose, die unschuldig schuldig wird: verführt, verkuppelt, vergewaltigt, verstoßen. 

Woyzeck

Georg Büchner / Regie: Roger Vontobel
01. November Schauspielhaus
Roger Vontobel bringt das berühmteste Dramenfragment der Theatergeschichte als zweite Premiere im Schauspielhaus auf die Bühne. Woyzeck ist nicht nur das Opfer sozialer Verhältnisse oder ein pathologischer Musterfall. In seinem Drama seziert Georg Büchner zugleich die Erfahrung einer neuen Obdachlosigkeit: ein Leben, das kein Sinn und keine Moral mehr zusammenhält, auch nicht das kleine Glück der Familie oder das große Glück der Liebe.
Studiojahr Schauspiel

Ein Bericht für eine Akademie

Franz Kafka / Regie: Isaak Dentler
05. November Box
Kafkas Bericht über einen Affen, dem es nahezu gelingt, Mensch zu werden, ist eine schwarze Satire über Anpassung und Ausgrenzung. Nachdem Ensemblemitglied Isaak Dentler in den letzten Spielzeiten seine umjubelten Soloprogramme »Werther« und»Kohlhaas« auf die Bühne gebracht hat, inszeniert er erstmalig eine Produktion mit einer jungen Schauspielerin des Studiojahr Schauspiel.
Ob Speed Dating mit unseren Künstlern, World Café über Theaterberufe, Spielplanvorstellung mit dem Intendanten, große Technikshow im Schauspielhaus, oder das gemeinsame Singalong auf dem Willy-Brandt-Platz —  das diesjährige Theaterfest war mit mehr als 9.000 Besuchern ein voller Erfolg. Wir haben auf issue ein paar der schönsten Eindrücke für Sie festgehalten.

Der Vorverkauf für November und die ersten Vorstellungen im Dezember startet am 10. Oktober. Der Vorverkauf für Abonnenten beginnt am 7. Oktober.

Aktuell

Schauspiel Frankfurt ruft zu Spenden für Dogan Akhanli auf!
Die Freiheit der Rede und des Künstlers sind im Grundgesetz verankerte Werte, die es zu schützen und gegen Angriffe zu verteidigen gilt. Das Schauspiel Frankfurt solidarisiert sich mit dem Schriftsteller Dogan Akhanli, der auf Betreiben der Türkei während seines Urlaubes in Spanien verhaftet wurde: Ein ungeheuerlicher Vorgang gegen einen deutschen Staatsbürger, der eindeutig politisch motiviert ist. Zwar wurde Akhanli mittlerweile aus der Haft entlassen, in Spanien muss er aber vorerst bleiben. Innerhalb von 40 Tagen kann die Türkei einen Auslieferungsantrag stellen, dann urteilen die spanischen Gerichte darüber. Für Dogan Akhanli wird dies zu einem finanziellen Problem, da Aufenthalt und anwaltliche Vertretung von ihm selbst finanziert werden müssen. Um Dogan Akhanli zu unterstützen, bitten wir zusammen mit dem internationalen Schriftstellerverband PEN um Ihre Hilfe:
Es kann gespendet werden auf das Konto der Deutsch-türkisch-armenischen Freundschaftsgesellschaft e.V. unter dem Verwendungszweck „Spende für Dogan Akhanli“.
IBAN: DE67 1005 0000 0190 6488 56 BIC: BELADEBEXXX Kontoinhaberin: Deutsch-türkisch-armenische Freundschaftsgesellschaft e.V.x
Mit 28 festen Ensemblemitgliedern und mehr als 20 Gästen startet Intendant Anselm Weber seine erste Spielzeit 2017/18 am Schauspiel Frankfurt. Wir laden Sie ein, die Schauspielerinnen und Schauspieler hier schon einmal etwas mehr kennenzulernen. Und demnächst natürlich auf der Bühne!

Neues Spielzeitheft 2017/18
Intendanz Anselm Weber

Das neue Spielzeitheft 2017/18 ist ab sofort im Eingangsfoyer des Schauspielhauses erhältlich und steht hier zum Download bereit.

Auf issue zum Durchblättern
Alle Premieren
Acht Schauspielstudierende der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt werden zukünftig ihr drittes Ausbildungsjahr am Schauspiel Frankfurt absolvieren. Sie sollen in Produktionen des Spielplans zusammen mit dem Ensemble auftreten und alle Arbeitsprozesse des Theaters kennenlernen. Mit dieser Förderung und Unterstützung der einzigen staatlichen Schauspielausbildung in Hessen nimmt das Schauspiel Frankfurt seine Verantwortung für den künstlerischen Nachwuchs wahr.