Familienstück ab 8 Jahren

Tintenherz

von Cornelia Funke
Heute 09.00 Uhr
Schauspielhaus
Familienstück ab 8 Jahren

Tintenherz

von Cornelia Funke
Heute 11.30 Uhr
Schauspielhaus
von Anna Seghers
Heute 19.30
Schauspielhaus
Heute 20.00 Uhr
Bockenheimer Depot

Carl Malss: Der Bürger-Capitain

Fliegende Volksbühne
Heute 20.00 Uhr
Kammerspiele
Junges Schauspiel

Erste letzte Menschen

Ein inklusives Jugendtheaterprojekt von Martina Droste und Chris Weinheimer
14./15. Dezember Bockenheimer Depot
Geschichten zu erzählen, gehört zum Kerngeschäft des Theaters. Eine inklusive Gruppe jugendlicher Performer knüpft an diese alte Tradition an, um sich darüber zu verständigen, wie die Welt funktioniert. Sie schöpfen dabei aus allem, was sie aus ihrer eigenen Erfahrungswelt zur Verfügung haben. So werden viele verschiedene Geschichten zu einer gemeinsamen.

Das Ministerium der verlorenen Züge

Péter Kárpáti / Regie: Viktor Bodó
Deutsch von Sandra Rétháti
11./13. Dezember Bockenheimer Depot
Moritz besteigt den Transsibirischen Expresszug; er durchquert zwei Kontinente
in der Hoffnung, sein bisheriges Leben in Frankfurt hinter sich lassen zu können. Doch an Bord des Zuges herrschen sonderbare Gesetzmäßigkeiten.Je länger die Reise währt, desto skurriler werden die Gestalten, denen Moritz begegnet. – Diese Uraufführung ist eine Auftragsarbeit des Schauspiel Frankfurt, die in der Transsibirischen Eisenbahn entstanden ist.

Husbands and Wives

Woody Allen / Regie: Christian Brey
13. Dezember Kammerspiele
Trotz hoher Scheidungsraten steht die Ehe im Zeichen der Globalisierung hoch im Kurs. Sie scheint in instabilen Lebensverhältnissen immer noch ein sicherer Hafen auf Zeit zu sein. Woody Allens Drehbuch aus dem Jahr 1992 ist also nach wie vor aktuell: Zwei Paare treffen sich, aber aus dem gemütlichen Abend wird eine große Offenbarung. Zwei von ihnen wollen sich nach vielen Ehejahren für eine Weile trennen, um nicht im öden Ehedasein zu versauern. Doch aus dem Abenteuer wird das Ende aller Sicherheiten. Und was als Klischee zwischen den Geschlechtern in einer emanzipierten Welt längst überwunden schien, tritt erneut zutage.

Das siebte Kreuz

Anna Seghers / Regie: Anselm Weber
11. Dezember Schauspielhaus
Georg Heisler ist zusammen mit sechs anderen Häftlingen auf der Flucht aus dem KZ. Alleine, auf sich gestellt, kämpft er sich über Mainz nach Frankfurt. Der Lagerkommandant errichtet für jeden der Entflohenen ein Kreuz, und bindet die nach und nach wieder Eingefangenen daran. Schließlich steht nur noch das siebte Kreuz leer, während die Jagd weitergeht … Anna Seghers begann ihren antifaschistischen Roman 1938 im Exil, während in ihrer deutschen Heimat ihre Bücher verbrannt wurden. Er ist das erste Mal in Frankfurt auf der Bühne zu sehen

Adventskalender 2017

Hinter jedem Türchen mit einem neuen Ensemblemitglied auf Entdeckungstour
Auch in diesem Jahr öffnen wir bis Weihnachten täglich ein Türchen und begeben uns mit dem Schauspiel Frankfurt Adventskalender jeden Tag auf eine neue Entdeckungstour mit einem ausgewählten Ensemblemitglied.

Tintenherz

Cornelia Funke / Regie: Rüdiger Pape
Familienstück ab 8 Jahren
11. Dezember Schauspielhaus
Die 12-jährige Meggie liebt Bücher über alles, genauso wie ihr Vater Mo. Mit dem plötzlichen Auftauchen eines Fremden, der sich »Staubfinger« nennt, beginnt für sie eine abenteuerliche Reise in die Welt der Bücher – in eine Welt voller Gefahren und Geheimnisse. Als Meggie in die Fänge der Erzgauner Basta, Flachnase und des diabolischen Capricorn gelangt, benötigt sie ihren ganzen Mut und Verstand. Was verbirgt sich hinter der Macht des Buches »Tintenherz«, von dem Capricorn alle Exemplare vernichten will? Was hat ihr Vater damit zu tun, den alle nur »Zauberzunge« nennen?

Grounded

George Brant / Regie: Anselm Weber
19. Dezember Box
Eine junge Pilotin der US-Luftwaffe muss nach der Geburt ihrer Tochter das Cockpit ihrer F-16 gegen den Steuerknüppel einer Kampfdrohne eintauschen. Jetzt sitzt sie 8.000 Meilen vom Schlachtfeld entfernt in Las Vegas, kann Abend für Abend nach dem Dienst zu Mann und Kind heimkehren. Doch die Trennung von Krieg und Zuhause fällt der jungen Frau zunehmend schwerer. Die hochauflösenden Bilder der Drohne entfalten einen Sog, dem sie sich nicht mehr zu entziehen vermag.

ALLE MEINE SÖHNE

Arthur Miller / Regie: Anselm Weber
26. Dezember Schauspielhaus
Arthur Millers Stück blickt schonungslos hinter die Fassaden wohlanständiger Bürgerlichkeit. Der 1915 in Harlem/New York City geborene amerikanische Autor zählt zu den bedeutendsten Dramatikern des 20. Jahrhunderts. Mit »Alle meine Söhne« schaffte er 1947 seinen Durchbruch am Broadway.
»Am Ende gab es sehr langen Applaus. Für 100 Minuten intensives Theatererlebnis.« (Ruhr Nachrichten)

Invisible Hand

Ayad Akhtar / Regie: Anselm Weber
16./17. Dezember Kammerspiele
Ein Investmentbanker zockt ums eigene Leben: Nick, von einer pakistanischen Splittergruppe versehentlich anstelle seines Chefs entführt, kann das geforderte Lösegeld nicht aufbringen. Seine Bank wird keinen Finger rühren. Also schlägt er dem Anführer der Rebellen Imam Saleem vor, das Geld selbst an der Börse zu verdienen. Der Plan geht auf. Doch mit zwei Dingen hat Saleem nicht gerechnet: Der Macht des Geldes und der Intelligenz Bashirs. Ayad Akhtars Politthriller stellt auf unterhaltsame Art drängende Fragen unserer Zeit. Glauben wir nur noch an den Markt? Und was geschieht, wenn der Markt plötzlich unseren Feinden gehorcht?

Verbrennungen

Wajdi Mouawad / Regie: Daria Bukvić
18./21. Dezember Kammerspiele
Nawal ist aus ihrem Heimatland vertrieben worden. Die letzten fünf Jahre ihres Lebens hat sie geschwiegen. Nun ist sie tot, und aus ihrem Testament spricht ein sonderbares Geheimnis. Die junge niederländische Regisseurin Daria Bukvić macht aus dem weltbekannten Stück des kanadisch-libanesischen Autors eine präzise Untersuchung des Kreislaufs der Gewalt und der Frage nach Hoffnung.

Richard III

William Shakespeare / Regie: Jan Bosse
18./20. Dezember Schauspielhaus
Richard will König werden. Er kennt nicht nur das Schlachtfeld, sondern auch alle Strategien der Intrige und des Verrats. Er weiht uns in seine Pläne ein und führt uns seine Skrupellosigkeit als mörderischer Polit-Player vor, der nur ein Ziel zu kennen scheint: ICH, das Weltreich mit drei Buchstaben. Jan Bosse inszeniert eines der frühesten Dramen Shakespeares mit Wolfram Koch in der Titelrolle. »Richard III« liefert uns die Folie, unsere Zeitgenossenschaft angesichts einer ungewissen Zukunft zu befragen, in der Zivilisation und Humanismus unterzugehen drohen.

Trailer vorab
Das Ministerium der verlorenen Züge

Nur im Dezember im Bockenheimer Depot
Die Erfahrung des Transitorischen, des Wechsels und Austausches, des Vorübergehenden und der Reise ist für die Stadt Frankfurt schon seit Jahrhunderten prägend. Mit »Das Ministerium der verlorenen Züge« setzt der ungarische Regisseur Viktor Bodó diese Erfahrung als zentrales Moment einer künstlerischen Suche nach dem Vorübergehenden, dem Flüchtigen, dem Fremden und zugleich dem Verbindenden zwischen Europa und Asien. Zusammen mit dem Autor Péter Kárpáti, einem Kamerateam und seinen künstlerischen Mitstreitern reist er mit der transsibirischen Eisenbahn in das Grenz- und Zeitzonenland zwischen Russland, China und der Mongolei.

Woyzeck

Georg Büchner / Regie: Roger Vontobel
14. Dezember Schauspielhaus
Roger Vontobel bringt das berühmteste Dramenfragment der Theatergeschichte als zweite Premiere im Schauspielhaus auf die Bühne. Woyzeck ist nicht nur das Opfer sozialer Verhältnisse oder ein pathologischer Musterfall. In seinem Drama seziert Georg Büchner zugleich die Erfahrung einer neuen Obdachlosigkeit: ein Leben, das kein Sinn und keine Moral mehr zusammenhält, auch nicht das kleine Glück der Familie oder das große Glück der Liebe.

Rose Bernd

Gerhart Hauptmann / Regie: Roger Vontobel
06. Januar Schauspielhaus
Ein tragischer Kindsmord, dem Hauptmann als Geschworener beiwohnte, hat ihn 1903 bewogen, die Suche nach dem Glück am sozialen Rand der Gesellschaft zu untersuchen. Jede menschliche Begegnung scheint sich hier im Eigennutz zu verlieren und bricht sich im Schein der Wahrheit an der jungen Rose, die unschuldig schuldig wird: verführt, verkuppelt, vergewaltigt, verstoßen.