Time to say goodbye

One song for the road

Ein musikalischer Rückblick auf acht Jahre Intendanz Reese
Heute 19.30 Uhr
Schauspielhaus

Ödipus – Vor der Stadt

Sophokles / Regie: Michael Thalheimer
23. Juni Weseler Werft
Zum letzten Mal!
Damit fing alles an: mit der antiken Tragödie, der Erfindung des Theaters, mit »König Ödipus« von Sophokles. Und so hören wir hier auch auf: mit vitalem Schauspielertheater für die Stadt – vor der Stadt. Regisseur Michael Thalheimer, der mit dieser Inszenierung die Intendanz von Oliver Reese eröffnete, bringt die Tragödie des zur Selbsterkenntnis verdammten modernen Menschen nun zum Abschluss auf die eigens dafür aufgebaute Freilichtbühne am Main.

Vatersprache

Albert Ostermaier / Regie: David Moser
23. Juni Box
Zum letzten Mal!
Ein Vater ist tot. Ein Sohn in der Wohnung des Vaters. Er hat ihn nie kennengelernt und sieht sich – zum alleinigen Erben erklärt – mit dem unbekannten Vater und dessen vermeintlichem Leben konfrontiert. Also durchsucht er die Wohnung, die bis auf einen Eichenschrank leer ist, nach Spuren der Vergangenheit und Mosaiksteinen für ein väterliches Portrait.  Eine abenteuerliche Reise in die eigene Fremde beginnt.
In einem Gespräch über »Corpsing« – Momente, in denen etwas oder jemand aus einer vorgegebenen Rolle fällt – gehen die Schauspieler*innen Sina Martens und Lukas Rüppel gemeinsam mit Stella Coersmeier (MMK Museum für Moderne Kunst) der Frage nach, wohin Digitalisierung und Technisierung führen, und stellen dabei fest, dass Selfies zwar vom Wesentlichen ablenken, aber am Ende auch Spaß machen können.

Neues Spielzeitheft 2017/18
Intendanz Anselm Weber

Das neue Spielzeitheft 2017/18 ist ab sofort im Eingangsfoyer des Schauspielhauses erhältlich und steht hier zum Download bereit.

Auf issue zum Durchblättern
Alle Premieren
Neu im Blog!

»Die Zukunft einer Desillusion«

Gastbeitrag von Guillaume Paoli
Welche machtpolitischen und ökonomischen Krisen gilt es zu überwinden, damit Europa nicht scheitert? Und wie soll das Europa aussehen, in dem wir leben möchten? In einem Gastbeitrag deckt der Philosoph und Publizist Guillaume Paoli die Ansprüche und Widersprüche des europäischen Projekts auf und fragt, welche Zukunft es noch haben kann.
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Regiepreis

Herzlichen Glückwunsch an Alexander Eisenach
Er wird für seine Inszenierung »Der kalte Hauch des Geldes« am Schauspiel Frankfurt mit dem Kurt-Hübner-Regiepreis ausgezeichnet. Der mit 5.000 EUR dotierte Förderpreis für Regie wird anläßlich der Vergabe des Gertrud-Eysoldt-Rings durch die Stadt Bensheim zusammen mit der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste von Juror Peter Kümmel, Kritiker der ZEIT, vergeben.
Aus der Begründung:
»Eisenachs Inszenierung badet in Zitaten und Stilanleihen, wer seine Figuren reden hört, denkt an René Pollesch, wer die Videoaufnahmen sieht, die das Bühnengeschehen ins Wuchtige vergrößern, wird an Frank Castorf erinnert, und dennoch ist dies mehr als eine Genreparodie: Wie Eisenach aus all dem popkulturellen Strandgut seinen eigenen Western-Saloon zimmert, in dem zudem ein unverwechselbares Diskursklima herrscht, das verrät den stilsicheren Jungkünstler, der auch die gängigen Theatermittel, indem er sie mit Aplomb verwendet, zum Material seiner Belustigung macht: Er läuft den aktuellen Trends der Darstellung also nicht blind nach, sondern er verwendet sie wie etwas potenziell ›Historisches‹ - wie etwas, woran man in einigen Jahren eine versunkene Theaterepoche, die ›Zehnerjahre‹ des deutschen Theaters, erkennen wird. Und: er weiß ein Ensemblezu führen.«

Aktuell

Solidarität mit dem Theatertreffen »Unentdeckte Nachbarn« Chemnitz
Das Schauspiel Frankfurt verurteilt den Anschlag auf einen der Austragungsorte des Chemnitzer Theatertreffens »Unentdeckte Nachbarn«. Das Theatertreffen, in dessen Rahmen auch die am Schauspiel Frankfurt entstandene interaktive Audioinstallation »Gib deine Stimme« von Laura Linnenbaum zu erleben ist, setzt sich mit den Grundlagen des neonazistischen NSU-Terrors auseinander.
In der Nacht auf den 8.11.2016 wurde das Kulturzentrum »Lokomov« durch einen Sprengstoffanschlag massiv beschädigt. Die Betreiber sehen mit diesem Vorfall eine Reihe von Straftaten mit neonazistischem Hintergrund fortgesetzt und verstehen ihn auch als Angriff auf die Aufarbeitung, Aufklärung und Erinnerung der NSU-Verbrechen durch das Theatertreffen.
Das Schauspiel Frankfurt drückt dem Festival und allen Beteiligten seine Solidarität aus und schließt sich der Forderung nach einer vollumfänglichen Untersuchung durch die Polizei und der Prüfung einer etwaigen politisch motivierten Tat an. Der Vorfall mahnt die vom Festival thematisierte Verkennung von politisch motivierten Straftaten von Rechtradikalen an.

»Frauke« und »Björn« performen ihren neuen Hit »Deutschland braucht Grenzen«

SAFE PLACES
Ein Projekt mit Schauspiel und Tanz von Falk Richter und Anouk van Dijk
Wenn sich das Ensemble zur ersten Probe auf der Bühne trifft, liegt ein Großteil seiner Arbeit bereits hinter ihm: Daniel Wollenzin ist Bühnenbildner und arbeitet zum wiederholten Mal am Schauspiel Frankfurt. Ein Gespräch über hyper-realistische Westernsettings, minimalistische und opulente Bühnenräume und die Frage nach der Authentizität des Materials.
Die freie Journalistin berichtet seit dem Jahr 2000 aus dem Nahen und Mittleren Osten. Beim »Festival Fluchtpunkt Frankfurt« berichtete Sie ihre aktuellen Eindrücke aus Syrien. Im Interview gewährt sie einen ersten Einblick hinter die Schlagzeilen der Kriegsberichterstattung.
Der Autor Falk Richter und die Choreographin Anouk van Dijk im Gespräch mit Cordula Kehr über das Gefühl von Sicherheit, die Festung Europa und das Tanzen.
Im Gespräch mit Johan Delaere, dem Beleuchtungsmeister des Schauspiel Frankfurt, erschließt sich ein immaterielles Inszenierungselement, das selten bewusst wahrgenommen wird: Das Bühnenlicht. Johans Fundus aus 40 Jahren Bühnenerfahrung beinhaltet eine lange Reise zu den Bühnen dieser Welt und eine kleine Technik-Geschichte.
Foto: Birgit Hupfeld
Neu im Blog!

»Ich möchte dem Publikum nichts vormachen, sondern etwas erlebbar machen.«

Regisseur Daniel Foerster im Porträt
Daniel Foerster ist Mitglied des REGIEstudios. Nach »Fräulein Julie« widmet er sich zum zweiten Mal in dieser Spielzeit Strindbergs psychologischen Beziehungsanalysen und inszeniert den »Totentanz«. Premiere ist am 17. Juni. Astrid Biesemeier hat den Nachwuchsregisseur getroffen und portraitiert.