Eugene O’Neill
27.09. 19.30 Uhr
Schauspielhaus
Premiere

Die Perser

Aischylos / Regie: Ulrich Rasche
Koproduktion mit den Salzburger Festspielen
28. September Schauspielhaus
Vorstellungen nur bis Ende Dezember 2018!
Grausam mutet uns heute die Schlacht in der Meeresenge von Salamis an, die vor 2.500 Jahren aus dem griechischen Hinterhalt geführt wurde, um das damals größte Heer der Perser schlagen zu können. Der Dichter, der auf Seiten der Sieger in dieser Schlacht für Griechenland kämpfte, schrieb ein Drama, das die Niederlage des Persischen Reiches in bilderreicher, hochmusikalischer Verssprache einfängt. Ulrich Rasche wird diese älteste überlieferte Tragödie wie ein oratoriumartiges Musiktheater inszenieren und setzt dabei auf eine spannende Ensemblekonstellation.
Uraufführung

Aus Staub

Jan Neumann
Auftragswerk des Schauspiel Frankfurt
29. September Kammerspiele
Man kann mit einer Wohnung einen Menschen genauso töten wie mit einer Axt«, schrieb zu Beginn des 20. Jahrhunderts der Berliner Zeichner Heinrich Zille. Wie wir wohnen, bestimmt zu einem großen Teil, wer wir sind. Eine Wohnung ist unser Heimathafen, privater Rückzugsort und Schutzraum. Ist uns noch bewusst, welch politische Sprengkraft die Frage nach dem Wohnraum hat? Oder haben wir uns mit Gentrifizierung und Bauspekulation abgefunden? Häuserkämpfe sind vorerst keine in Sicht. Aber wie hat sich seit Kriegsende der Raum, in dem wir leben, verändert?  Jan Neumann nimmt sich eine Frankfurter Musterwohnung als Ausgangspunkt für seine Recherche, deren Bewohner_innen Stationen gesellschaftlicher Umbrüche markieren. Am Ende bleibt an diesem Ort nur noch Staub, Dreck in den Ritzen der Dielen, über Jahrzehnte zusammengepresst, ein verbindendes Element, das wir alle atmen, ein Element, zu dem alles wird.

DENKRAUM MIT GÜNTER FRANKENBERG

Würde_Wer bestimmt, was einem Menschen zusteht?

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räuber.schuldenreich

von Ewald Palmetshofer / Frankfurter Fassung von Räuber.Schuldengenital
Regie: David Bösch
28. September und 5./12./19. Oktober Kammerspiele
»[…] Palmetshofers tragikomisches Dramolett, das zwischen naturalistischer Szenenfolge und existentialistischer Farce oszilliert, ist deshalb stark, weil es mit großer Genauigkeit sprachlichen Witz und philosophische Gedankenbildung einsetzt, um seine einfache Handlung immer wieder zu unterbrechen. Es braucht den passenden Regisseur, um das nicht zotig oder selbstverliebt wirken zu lassen. Der in Frankfurt sowohl im Theater, als auch in der Oper bekannte David Bösch ist der Richtige dafür. Seine Regieführung zeichnet sich durch einen ruhigen Sinn für suggestive Bilder und eigenartige Dialogverläufe aus. Er lässt seine Schauspieler mit einem leichten Manierismus auftreten, sodass sie unwirklich wirken, ohne fremd beziehungsweise surreal zu sein.[…]«
(Frankfurter Allgemeine Zeitung)
Wiederaufnahme

Stimmen einer Stadt I-III

3 Monodramen von Wilhelm Genazino, Olga Grjasnowa, Teresa Präauer
03./04. Oktober Kammerspiele
»Drei Stimmen einer Stadt also: eine intensiv-emphatische, die bis zur Selbstaufgabe tröstet, eine leise-untergehende die nicht viel Aufhebens macht und doch jedes Detail aufhebt, und eine plakativ-laute, die nicht auf Sinnsuche ist, sondern die süße des Lebens im Luxus genießt. Schon das könnte man Vielfalt nennen.« (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

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Der haarige Affe

Eugene O'Neill / Regie: Thomas Dannemann
27./30. September und 01./08./19./28./31. Oktober Schauspielhaus
»Spektakulär, von Anfang an und in jeder Beziehung. Dieser Yank von André Meyer wird mit sehr viel Wucht und massiger Präsenz gegeben. […] Ein bemerkenswertes Beispiel, dass Theater die Gegenwart erlebbar machen kann, […].« (hr2-Frühkritik)
Monatsspielplan

Oktober

Der Vorverkauf für den Oktober im Schauspiel Frankfurt startet am 10. September, für Abonnenten am 7. September.

Letzte Vorstellung
Amphitryon

Heinrich von Kleist / Regie: Andreas Kriegenburg
13. Oktober Schauspielhaus
Kleist stellt die Welt auf den Kopf: Es gibt keine Wahrheit mehr, keine Sicherheiten, und so zerfällt die Welt in lauter Singularitäten. Ein jeder sucht den letzten Sinn in der Liebe zu einem Du, das die Einmaligkeit des eigenen Ichs bestätigen möge. Doch wer ist dieses Ich? Eine Komödie in deutscher Versdichtung, die in ihrer Schönheit und Komplexität zeigt, wie haltlos wir eigentlich in dieser Welt sind.
»Kann man wärmstens empfehlen.«
(3sat Kulturzeit)

Ausgleich muss sein

Das Junge Abo für 40 Euro!
Für Schüler, Studierende und Auszubildende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr sechs Vorstellungen zum Preis von fünf! Zwei Vorstellungen im Schauspielhaus, zwei in den Kammerspielen und zwei in der Box.
 
PREMIERE

DER KLEINE DICKE RITTER

ROBERT BOLT / REGIE: FABIAN GERHARDT
FAMILIENSTÜCK AB 6 JAHREN
18. NOVEMBER
SCHAUSPIELHAUS
Der Vorverkauf läuft!
Ein Ritter muss tun, was ein Ritter tun muss. Und manchmal heißt das eben auch, auf weit entfernten Inseln gegen einen bösen Baron, seine Kompagnons und sogar einen Drachen anzutreten … Robert Bolts Meisterwerk der Jugendliteratur in der neuen Übersetzung von Konstantin Küspert.

News

Abstimmung zur Verfassungsreform
Am 28. Oktober finden in Hessen die Landtagswahlen statt. Zeitgleich haben die Bürger_innen des Landes Hessen bei einer Volksabstimmung die Möglichkeit, über 15 Änderungsvorschläge in der Hessischen Verfassung abzustimmen, darunter die Abschaffung der Todesstrafe, Gleichberechtigung von Mann und Frau, Kinderrechte oder die Nennung vier neuer Staatsziele: Nachhaltigkeit, Förderung der Infrastruktur, der Kultur, des Ehrenamts und des Sports. Zur Volksabstimmung der Verfassungsreform startete der Hessische Landtag eine Kampagne, die neben Roadshows in 14 hessischen Städten auch Online-Spots und Plakate umfasst.