Robert Guiskard

Geisterspiel, Trauerspiel, Fragment
Heinrich von Kleist
13.06. 20.00
Kammerspiele

Das Schauspiel Frankfurt nimmt den Spielbetrieb wieder auf

Ersatzspielplan in den Kammerspielen ab 13. Juni 2020
Nachdem sich die Auflagen des Landes Hessen zur Eindäm­mung der Corona-Pandemie gelockert haben, freut sich das Schauspiel Frankfurt darauf, wieder live vor Publikum zu spielen!
Vom 13. Juni bis 05. Juli werden ausgewählte Produktionen in den Kammerspielen zu sehen sein. Alle Vorstellungen finden mit reduzierter Zuschauer_innenzahl und unter strengen Schutz- und Hygienemaßnahmen statt. Der Vorverkauf beginnt am 05. Juni (am 04. Juni für Abonnent_innen).
Tickets sind online sowie über den telefonischen Vorverkauf und an der Theaterkasse erhältlich. Bitte beachten Sie die veränderten Öffnungszeiten.

Hier geht es zum Ersatzspielplan.

Weitere Details zu unserem Hygienekonzept sowie zu Ihrem Theaterbesuch in Zeiten von Corona finden Sie unter folgendem Link.
Der Ersatzspielplan für Juni/ Juli ist da! Der Vorverkauf beginnt am 05. Juni (für Abonnent_innen am 04. Juni). Tickets sind online sowie über den telefonischen Vorverkauf und an der Theaterkasse erhältlich. Bitte beachten Sie die veränderten Öffnungszeiten.
»Liebevolle Nacht, gib mir meine Liebe
Und wenn sie stirbt, dann nimm sie und schneide sie in kleine Sterne
Und sie wird das Gesicht des Himmels so schmücken
Dass die ganze Welt sich in die Nacht verliebt 
Und der aufgedonnerten Sonne
Nicht mehr huldigt.«

Ein Kurzfilm von und mit Sarah Grunert und Torsten Flassig. Und mit Happy End.
Produktion: peaches & rooster; Musik: Matthias Grübel
Leider nicht mehr in dieser Spielzeit auf der Bühne zu sehen, aber bestimmt in der nächsten wieder: Wir wünschen viel Freude mit dieser kleinen Orestie-Videobotschaft. Wir sehen uns wieder!
In »Alles ist groß« von Zsuzsa Bánk spielt Nils Kreutinger einen Grabmacher. Die Produktion unserer STIMMEN EINER STADT-Reihe in Regie von Kornelius Eich hätte Anfang April seine Uraufführung in den Kammerspielen gehabt. Wir hoffen, dass wir die Premiere bald nachholen können. In der Zwischenzeit steigern wir unsere Vorfreude mit diesem schönen Trailer, produziert von Mr. Kreutinger himself.
»Stimmen einer Stadt« entstand in Zusammenarbeit mit dem Literaturhaus Frankfurt.

Stimmen einer Stadt

Zsuzsa Bánk liest aus »Alles ist groß«

Für unsere monodramatischen Frankfurt-Serie »STIMMEN EINER STADT«, die wir gemeinsam mit dem Literaturhaus über drei Spielzeiten hinweg umgesetzt haben, trafen Autoren_innen Menschen aus Frankfurt und haben aus diesen Begegnungen poetische Überschreibungen für die Bühne vorgenommen. Für »Alles ist groß« traf die vielfach ausgezeichnete Autorin Zsuzsa Bánk einen Mann für das letzte Geleit, dessen sensible Beobachtungsgabe eine besondere Perspektive auf das menschliche Sein eröffnet. Einen Teil des Textes hat Zsuzsa Bánk nun für uns eingelesen.
Am 29. April ist das Buch »STIMMEN EINER STADT – Monodramen für Frankfurt« bei Fischer Taschenbuch erschienen. Darin finden sich die Texte aller neun Monodramen unserer Frankfurt-Serie, die wir gemeinsam mit dem Literaturhaus Frankfurt über drei Spielzeiten hinweg realisiert haben.
In »Die Gräten« spürt Lars Brandt dem Alltag eines Frankfurter Politikers nach, der um sein politisches Überleben besorgt ist. Im Video liest nun der Autor selbst einen Auszug aus seinem Text.

Jugendclub_Digital

Ein Angebot des Jungen Schauspiels
Ungewöhnliche Zeiten erfordern ungewöhnliche Maßnahmen! Das Junge Schauspiel will sich weiter mit euch austauschen und erfahren, was euch gerade bewegt.Im Jugendclub_Digital findet ihr verschiedene digitale Formate zum Mitmachen!
Anfang April hätten die letzten drei Monodramen unserer Reihe »Stimmen einer Stadt« ihre Uraufführung gefeiert – die Premiere mussten wir aus gegebenem Anlass verschieben. Doch es gibt auch eine gute Nachricht: Die gesammelten Texte erscheinen nun als Fischer-Taschenbuch. Zsuzsa Bánk, Lars Brandt, Wilhelm Genazino, Olga Grjasnowa, Angelika Klüssendorf, Martin Mosebach, Teresa Präauer, Thomas Pletzinger und Antje Rávik Strubel haben Menschen aus Frankfurt getroffen und deren Leben poetisch überschrieben. Entstanden ist ein spannendes Kaleidoskop der Großstadt. Das Buch ist ab dem 29. April 2020 im Buchhandel erhältlich.

Die Lyrische Hausapotheke unseres Ensembles

JEDEN TAG EIN NEUES VIDEO – JEDEN TAG EIN BISSCHEN POESIE
Während die Türen des Schaupiel Frankfurt geschlossen bleiben müssen, bringen wir Ihnen in diesen Zeiten das Theater nach Hause. Jeden Tag veröffentlichen wir an dieser Stelle ein neues Video, in dem ein Ensemble-Mitglied sein persönliches Lieblingsgedicht vorträgt. Wir wünschen viel Spaß mit unserer Lyrik-Reihe! Bleiben Sie uns treu, optimistisch und vor allem gesund.

DIE LYRISCHE HAUSAPOTHEKE – BEITRAG #30

Manja Kuhl: »Weltflucht« von Else Lasker-Schüler

»Ich will in das Grenzenlose / Zu mir zurück...« Manja Kuhl spricht »Weltflucht« von Else Lasker-Schüler.
DIE LYRISCHE HAUSAPOTHEKE – BEITRAG #31

Wolfram Koch: »Eine mißglückte Vorstellung« von Daniil Charms

Mehr als vier Wochen hieß es nun »Jeden Tag ein Video, jeden Tag ein bisschen Poesie». Heute senden wir den vorerst letzten Beitrag dieser Reihe, bevor wir eine kleine Lyrik-Pause einlegen. Vorhang auf für Wolfram Koch und »Eine mißglückte Vorstellung« von Daniil Charms.
DIE LYRISCHE HAUSAPOTHEKE – BEITRAG #29

Michael Pietsch: »Die Lehrlinge zu Sais«

»Bald werden die Sterne zurückkehren, um die Erde zu besuchen, von der sie sich in finsteren Zeiten entfernt haben.« 
Jeden Tag ein Video, jeden Tag ein bisschen Poesie. Michael Pietsch spricht einen Text aus »Die Lehrlinge zu Sais« von Novalis.
DIE LYRISCHE HAUSAPOTHEKE – BEITRAG #28

Bijan Zamani: »Krieg« von Rainald Goetz

Bijan Zamani würde dieser Tage eigentlich mit dem Stimmen einer Stadt-Monolog »Die Gräten« von Lars Brandt auf der Bühne unserer Kammerspiele stehen. Sein Videogruß ist mehr Drama als Lyrik, und doch fügt sich sein Beitrag wunderbar in unsere Hausapotheke ein.
Am 26. April wäre Peter Schröder eigentlich in »Abschied von den Eltern« von Peter Weiss in der Regie von Kornelius Eich zu sehen gewesen. Stattdessen gibt es einen kleinen Videogruß aus dem Garten: das »Kunstgespräch« aus Büchners Lenz.
DIE LYRISCHE HAUSAPOTHEKE – BEITRAG #27

Anke Sevenich: »Achtung Achtung« von Ror Wolf

Jeden Tag ein Video, jeden Tag ein bisschen Poesie. Anke Sevenich spricht »Achtung Achtung« von Ror Wolf und macht uns Mut. Wir sehen uns wieder!
Der Hessische Rundfunk hat das Stück »Im Dickicht der Einzelheiten« von Wilhelm Genazino als Hörspiel aufgenommen. Es wurde am 25. April 2020 um 23.00 Uhr auf hr2 kultur ausgestrahlt, nachgeschaltet fand ein Gespräch mit Marion Tiedtke, Chefdramaturgin am Schauspiel Frankfurt, statt. Der gesamte Beitrag ist ab sofort online als Podcast zu hören.
DIE LYRISCHE HAUSAPOTHEKE – BEITRAG #26

Eine poetische Radtour durch Frankfurt mit Andreas Vögler

In Woche vier unserer lyrischen Hausapotheke werden die Beiträge etwas experimenteller. Andreas Vögler nimmt uns mit auf eine poetische Radtour durch Frankfurt.
Statt »räuber.schuldenreich«-Dernière in den Kammerspielen anbei ein Videogruß aus den eigenen vier Wänden: Sarah Grunert in »Petra allein zu Haus«.
Jeden Tag ein Video, jeden Tag ein bisschen Poesie. Patrycia Ziolkowska spricht »Die drei seltsamsten Wörter« von Wisława Szymborska.
Die Uraufführung der Oper »Inferno« von Lucia Ronchetti war als Koproduktion von Oper und Schauspiel Frankfurt für den 18. April 2020 geplant. In einem Werkstattgespräch geben die Komponistin, der Dirigent Tito Ceccherini sowie die beiden Dramaturg_innen Konrad Kuhn und Ursula Thinnes Auskunft darüber, was bisher geschah und welche Arbeitsprozesse noch ausstehen, nachdem der Entstehungsprozess seit 10. März unterbrochen ist. Sie thematisieren die Chancen und auch die Herausforderungen einer Koproduktion zwischen Oper und Schauspiel für ein sehr besonderes Werk, das Gesangs- und Sprechrollen vereint. Und sie geben darüber Auskunft, was Dantes beinahe 700 Jahre alte epochale »Göttliche Komödie« uns heute noch zu sagen hat. Das Video des Gesprächs finden Sie ab sofort auf der Webseite der Oper Frankfurt.
DIE LYRISCHE HAUSAPOTHEKE – BEITRAG #24

Fridolin Sandmeyer: »Arbeitslos in Grönland« von Rainald Grebe

Jeden Tag ein Video jeden Tag ein bisschen Poesie –heute auch mit Musik. Fridolin Sandmeyer singt »Arbeitslos in Grönland« von Rainald Grebe (der Anfang April leider nicht wie geplant ins Schauspielhaus kommen konnte).
Die lyrische Hausapotheke – Beitrag #23

Stefan Graf: »Der plötzliche Spaziergang« von Franz Kafka

Heute mal kein Gedicht, sondern eine (durchaus lyrische) Erzählung: Stefan Graf liest »Der plötzliche Spaziergang« von Franz Kafka.
Aristides Dorn und Daniela von Bardow üben heute zur Abwechslung mal kein Griechisch, sondern Spanisch zusammen: Viel Vergnügen mit einer zweisprachigen Rezitation von »Tus pies« von Pablo Neruda.
DIE LYRISCHE HAUSAPOTHEKE – BEITRAG #21

Peter Schröder: »Späte Prüfung« von Hermann Hesse

Jeden Tag ein Video, jeden Tag ein bisschen Poesie. Peter Schröder beglückt uns mit Hermann Hesses »Späte Prüfung«.
»We weren‘t made for the same road. It’s not certain. No, nothing is certain.« Lyrische Liebe von Samuel Simon.
DIE LYRISCHE HAUSAPOTHEKE – BEITRAG #19

Nils Kreutinger: »Frühling« von Heinz Erhardt

»Wie wundervoll ist die Natur!« Nils Kreutinger präsentiert Heinz Erhardts Hymne auf den Frühling.
Katharina Linder vermisst das dreidimensionale Theater. Sie liest aus »Die Drei« von Robert Gernhardt, F. W. Bernstein und F. K. Waechter: »Schnelltheater«. Hoffentlich gibt's schnell wieder Theater.