17.09. 19.30 Uhr
Schauspielhaus
Uraufführung 17. September Schauspielhaus

Die Geschichte vom Franz Biberkopf mit The Tiger Lillies

Alfred Döblin / Regie: Stephanie Mohr
Alfred Döblin hat seinen Jahrhundertroman »Berlin Alexanderplatz« unter dem Titel »Die Geschichte vom Franz Biberkopf« eigens für das Radio bearbeitet. Döblins großes wie rührendes Großstadtpanorama ist wie geschaffen für den schwarzen Humor und die Melancholie des englischen Bandtrios »The Tiger Lillies«. Als Live-Band auf der Bühne werden sie mit ihrem unverwechselbaren Sound die Uraufführung zu einem ganz eigenen Erlebnis machen.
Wir freuen uns auf eine anregende Spielzeit 2015/16 mit acht Uraufführungen, 27 Neuproduktionen und 34 Wiederaufnahmen. Gespannt sein können Sie auf besondere Stücke zum Thema »virtuelle Welten«, die einen künstlerisch facettenreichen Spielplan ergänzen.
Uraufführung 19. September Kammerspiele

Nach dem Fest

Text/Regie: Hans Op de Beeck
Das Porträt einer ganz normalen dysfunktionalen Familie, eines Vaters und seiner beiden erwachsenen Kinder entwirft der bildende Künstler Hans Op de Beeck mit den Farben der Parodie und des Melodramas.
Doppelprojekt
Premiere 2. Oktober Schauspielhaus

Der Zerbrochne Krug

Heinrich von Kleist / Regie: Oliver Reese
Zwei Stücke über Justiz: ein Lustspiel aus dem Jahre 1811 und eine Uraufführung im Oktober 2015. Zwei Stücke, die unter anderem nach dem Vertrauensverhältnis zwischen modernem Staat und seinen Bewohnern fragen. Zwei Autoren, die sowohl um die Zerbrechlichkeit dieses Verhältnisses wissen wie auch darum, was bei einem tatsächlichen Bruch auf dem Spiel steht -  Heinrich von Kleist und Ferdinand von Schirach.
In Kleists tragisch-komischem Stück sitzt Richter Adam unfreiwillig über sich selbst zu Gericht.
Oliver Reese wird »Der zerbrochne Krug« und »Terror« mit derselben Besetzung als jeweils eigenständige Inszenierungen an zwei aufeinanderfolgenden Abenden auf die Bühne bringen.
Doppelprojekt
Uraufführung 3. Oktober Schauspielhaus

Terror

Ferdinand von Schirach / Regie: Oliver Reese
Der Strafverteidiger Ferdinand von Schirach hingegen stellt nichts Geringeres als die Würde des Menschen in Zeiten des Terrors dem Publikum zur Diskussion. Dürfen Leben gegen Leben abgewogen werden? Vor Gericht steht ein Pilot der Luftwaffe, der ein vollbesetztes, entführtes Passagierflugzeug abschoss, um zu verhindern, dass es von Terroristen in ein Fußballstadion mit 70.000 Besuchern gesteuert wird. Die Zuschauer sind die Schöffen. Sie haben zu entscheiden.

Die Blechtrommel

Günter Grass / Regie: Oliver Reese
Wiederaufnahme 18. September Schauspielhaus
»Triumph für den Hauptdarsteller.«
Süddeutsche Zeitung

»Im Mittelpunkt bleibt immer Nico Holonics. Seine One-Man-Show ist ohne Frage eine Meisterleistung.«
Die welt kompakt
Wiederaufnahme 15. November Schauspielhaus

Krabat

Otfried Preussler / Regie: Karin Drechsel
Eine Inszenierung für die ganze Familie hat Karin Drechsel mit diesem berühmtem Roman über Vertrauen und Freundschaft und den Verlockungen von Macht auf die Bühne gebracht.
Im November und Dezember 2015 ist die umjubelte Produktion wieder im Schauspielhaus zu erleben, der Vorverkauf für alle Vorstellungen läuft.

Endstation Sehnsucht

Tennessee Williams / Regie: Kay Voges
Wiederaufnahme 20. September Schauspielhaus
Blanche DuBois, die in der Vergangenheit tief gefallen ist – in die Nymphomanie, phantasmagorische Hoffnungen, Collagen von Erinnerung und Sehnsucht, erlebt den Albtraum ihres Entschwindens.

»Überragend Stephanie Eidt als Blanche. [...] Nicht enden wollender Applaus.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung

Macbeth

Ein Bastard von Dave St-Pierre und William Shakespeare
Wiederaufnahme 19. September Schauspielhaus
»Was bleibt übrig, wenn der Choreograf Dave St-Pierre einen Klassiker zerfetzt wie jetzt ›Macbeth‹ in Frankfurt? Große Bilderwucht, düstere Computerspiel-Ästhetik und starke Erinnerungen. [...] Nur, wer im Theater eine Shakespeare-Büste vor sich her trägt, bleibt dafür blind.« (Süddeutsche Zeitung)

Audioeinführung der Dramaturgin Hannah Schwegler

»Kunst«

Yasmina Reza / Regie: Oliver Reese
Wiederaufnahme 27. September Schauspielhaus
Ein weißes Bild mit weißen Streifen ist Auslöser dafür, dass sich drei langjährige Freunde in Haare geraten und ihre Beziehung, ihre Gefühle, ja ihr gesamtes bisheriges Dasein auf den Prüfstand stellen. Eine wortgewandte Komödie für ein virtuoses Schauspieler-Trio.