Fjodor M. Dostojewski
Heute 16.00 Uhr
Schauspielhaus
Jean-Paul Sartre
Heute 18.00 Uhr
Kammerspiele
Im Rahmen der Frankfurter Positionen 2015

Zwei Uhr nachts

Falk Richter
Heute 20.00 Uhr
Bockenheimer Depot
Ab sofort berichten wir in unserem neuen Schauspiel Frankfurt-Blog hautnah und unmittelbar aus der Theater-Denkwerkstatt, zeigen Ihnen was Backstage passiert, empfehlen Bücher, Theaterstücke, Lieblingsorte und berichten von unseren neuen Produktionen. Wir bieten Gespräche und Diskussionen zum Nachhören, führen Sie ins Studio-Labor unserer Nachwuchskräfte und dokumentieren, was das Junge Schauspiel bewegt.

Diskutieren Sie mit uns! Wir freuen uns auf Sie.

Das Spiel ist aus

Jean-Paul Sartre / Regie: Alexander Eisenach
Premiere 27. Februar
Audioeinführung von Michael Billenkamp

Dämonen

Fjodor Dostojewski / Regie: Sebastian Hartmann
Nächste Termine: 4./14. März

Medea

Euripides / Regie: Michael Thalheimer
Eine antike Tragödie über das Wesen der Liebe und ihre Grenzen, über Identität, Bedingungen und Verletzungen persönlicher Würde.

Dämonen

Nächste Termine: 20./28.2.
Dostojewskis düsterster Roman ist ein Seelentrip in die Abgründe menschlichen Seins – kalt, atheistisch, amoralisch, aber gerade darum groß und visionär.
3. März

»Unterwerfung« – Überforderung der Aufklärung?

Michael Benthin liest aus Michel Houellebecqs neuem Roman und Gert Scobel diskutiert mit Axel Honneth und Nils Minkmar
Der französische Autor Michel Houellebecq beschreibt in seinem neuen Roman »Unterwerfung« eine Wahl in Frankreich im Jahr 2022, bei der die Partei der Muslimischen Bruderschaft gestützt von den Mitte Links Parteien über den Front National siegt. Was darauf folgt, ist nicht von Hass geprägt, sondern von einer erstaunlich friedlichen Unterwerfung unter ein reaktionäres System. Eine Satire? Eine Analyse der westlichen Gesellschaft, die zeigt, dass wir uns, mit den Werten der Aufklärung überfordert, nach festen Strukturen sehnen?

Gäste Axel Honneth, Philosoph und Direktor des Instituts für Sozialforschung an der Goethe Universität in Frankfurt, und Nils Minkmar, europäischer Kulturkorrespondent des Feuilletons der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Die Blechtrommel

Nächste Termine: 26.2. und 5./15./28.3. und 3.4.
Eigensinnig in der Gestalt eines Dreijährigen verharrend, schildert Oskar Matzerath seine Jugend im Faschismus als Groteske. Er ist Zeuge, Außenseiter wie Beteiligter einer Welt, in der ein Zivilisationsbruch wie der Holocaust möglich ist.

News

16.02.2015
Premiere »Das große Fressen« entfällt
Stattdessen: »Aufzeichnungen aus dem Kellerloch«
Aus künstlerischen Gründen findet die REGIEstudio-Premiere »Das große Fressen« in der Box nicht statt. Die geplanten Vorstellungen am 22. (Premiere) und 24.2.2015 entfallen somit ersatzlos.

Stattdessen wird der Regisseur Hans Block den Monolog »Aufzeichnungen aus dem Kellerloch« mit Verena Bukal erarbeiten. Premiere ist am 6.3.2015 (anstatt der bereits angekündigten Vorstellung »Helden«). Am 15. sowie 16.3. werden die geplanten Vorstellungen »Das große Fressen« durch »Aufzeichnungen aus dem Kellerloch« ersetzt.

Bereits erworbene Eintrittskarten für »Das große Fressen« am 22. und 23.2. können innerhalb eines Monats nach Vorstellungstermin an der Kasse am Willy-Brandt-Platz umgetauscht werden. Bereits erworbene Eintrittskarten für »Helden« am 6.3. müssen bitte bis zum 5.3. umgetauscht werden.

Bereits gekaufte Eintrittskarten für »Das große Fressen« am 15. und 16.3. behalten ihre Gültigkeit für die Ersatzvorstellungen »Aufzeichnungen aus dem Kellerloch« oder können bis zum 14. bzw. 15.3. an der Kasse am Willy-Brandt-Platz umgetauscht werden.

Information unter 069.212.49.49.4
Premiere 27. Februar

Das Spiel ist aus

Jean-Paul Sartre / Regie: Alexander Eisenach
Die Toten Ève und Pierre bekommen die einmalige Chance, ins Leben zurückzukehren, wenn sie es schaffen, sich innerhalb von 24 Stunden zu lieben. Ein Wettlauf gegen die Zeit, das Schicksal und die gesellschaftlichen und politischen Umstände beginnt.
Thementage

Political Mother

Tanzgastspiel / Hofesh Shechter Company, London
Termine: 14./15. Februar
Ein atmosphärisch dichtes, ausdrucksstarkes Stück für elf Tänzer und acht Musiker, ein verwirrendes Puzzle aus traurigen, amüsanten und schockierenden Szenen, eine surreale Bilder-Kette von zwischenmenschlichen Begegnungen. »Political Mother« erzählt von Menschen, ihren Gefühlen und Erfahrungen im Umgang mit konkreten Unterdrückungsmechanismen und Zwangssituationen des modernen Lebens im Allgemeinen. Repression und Freiheit, Agonie und Ekstase, Totalitarismus und Geborgenheit gehen dabei unvermittelt ineinander über.
Premiere 13. Februar, Bockenheimer Depot

Nachtasyl

Maxim Gorki / Regie: Johanna Wehner
Im Nachtasyl als ein Ort überall und nirgends kreisen sieben junge Menschen um die zentralen Themen »Wie leben?«, die Sinnfrage und den Glauben an sich selbst.
6.-15. Februar 2015

Thementage

Am 27. Januar jährt sich die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz zum 70. Mal. Anlässlich dieses Ereignisses geht das Schauspiel Frankfurt vom 6. bis 15. Februar im Rahmen der Thementage »Leben mit Auschwitz - danach« mit internationalen Gastspielen, eigenen Theaterproduktionen, Diskussionen und Gesprächen den Ursachen und Folgen des Zivilisationsbruches auf den Grund.
Premiere 7. Februar

Seid nett zu Mr. Sloane

Joe Orton / Regie: Jürgen Kruse
Regisseur Jürgen Kruse inszeniert Joe Ortons makabres Theaterstück von 1964 – groteskes Kriminalstück, harte Gesellschaftskritik und Komödie zugleich – als dramatische Darstellung dieses ruhelosen, rücksichtslosen, zielstrebigen Drangs nach Wohlbefinden, der durch Drogen und Rockmusik zum Mythos wurde.