Heinrich von Kleist
Heute 19.30 Uhr
Schauspielhaus
Junges Schauspiel

Frankfurt Babel

Projekt mit jugendlichen Geflüchteten und dem Jugendclub von Martina Droste und Chris Weinheimer
Heute 20.00 Uhr
Kammerspiele
August Strindberg
Heute 21.30 Uhr
Box

Das Jahr magischen Denkens

Joan Didion / Regie: Therese Willstedt
29./30. März Box
Ein Jahr nach dem Tod ihres Mannes beginnt Joan Didion zu schreiben und das Leben aus einer neuen Perspektive zu betrachten. Mit ihrer ersten Arbeit am Schauspiel Frankfurt widmet sich Therese Willstedt, zusammen mit Schauspielerin Heidi Ecks und Tänzerin Kate Strong, den großen Themen Tod, Leben, Verlust, Vergänglichkeit, Einsamkeit und Hoffnung.

Schuld und Sühne

Fjodor Dostojewski / Regie: Bastian Kraft
10./19./24. Februar Schauspielhaus
Der Langzeitstudent Raskolnikow ermordet eine alte Pfandleiherin, weil sie mit ihrem Geld nichts anfängt. Zunächst ist er vollkommen von der Richtigkeit dieser Tat überzeugt, aber der Zweifel beginnt an seiner Psyche zu nagen. »Bin ich ein Napoleon oder eine Laus?«, fragt Dostojewskis Roman mit unerbittlicher Klarheit, mit der der Leser sich direkt in den Kopf des Täters hineinversetzt sieht.

Zur Audioeinführung von Dramaturgin Claudia Lowin

Gib deine Stimme

Eine Partizipative Audioinstallation von Laura Linnenbaum bis 16. Februar auf dem Willy-Brandt-Platz
Auf dem Willy-Brandt-Platz werden Passanten in Telefonzellen dazu aufgefordert, eine fremde Geschichte zu ihrer eigenen zu machen, die eigene Stimme zu nutzen, um sie hörbar zu machen. Über Monate hinweg wurden Erzählungen gesammelt von Geflüchteten aus Frankfurt, Deutschland, Europa, von heute und früher, aus dem 20. und 21. Jahrhundert, von Opfern und Tätern, von hier und jetzt.
THEMENTAGE 17. – 20. März 2016

DIGITALE WELTEN – WELCHEN
FORTSCHRITT WOLLEN WIR?

Inszenierungen/Gastspiele
Vorträge/Diskussionen
Was sind sind die künstlerischen und gesellschaftlichen Veränderungen sowie Risiken und Chancen der neuen Technologien? Prominente Gäste aus den Bereichen Wirtschaft, IT, Soziologie und Philosophie zeigen in Vorträgen und Debatten, wie sich unser Verständnis von Privatheit und Öffentlichkeit im Zuge der digitalen Revolution wandelt und welche Folgen sich daraus für Karriere, Beziehungen, Freundschaften sowie für politische und kreative Gestaltungsmöglichkeiten ergeben. Gastspiele wie »4.48 Psychose« von Sarah Kane des Schauspiel Dortmund oder »Remote Frankfurt«, ein Audiowalk von Rimini Protokoll, sowie Produktionen des Schauspiel Frankfurt werfen einen Blick in die Zukunft.

George Kaplan

Frédéric Sonntag / Regie: Alexander Eisenach
13./14. Februar Kammerspiele
Was verbindet eine Gruppe heillos zerstrittener Untergrund-Aktivisten mit den besten Drehbuchautoren Hollywoods und einer geheimen Regierung, die versucht eine große Bedrohung für die innere Sicherheit eines Landes abzuwenden? Es ist vor allem ein Name: George Kaplan. Doch wer oder besser was verbirgt sich eigentlich hinter »George Kaplan«? Frédéric Sonntag spielt in seiner abgründigen Diskurs-Komödie mit unseren Ängsten, Vorstellungen und unserer Skepsis. Es geht um Überwachung und Kontrolle, das Zusammenwirken von Macht und Fiktion, medial erschaffenen Mythen und der Unkontrollierbarkeit der sogenannten Wirklichkeit.

Refugees Welcome

Debatten, Lesungen, Tandemtheaterbesuche und Workshops für jugendliche Geflüchtete
Mehrmals wöchentlich werden Deutschkurse für Geflüchtete in den Räumen des Theaters angeboten. Großen Zuspruch finden sowohl die kostenlosen Workshops zu Bühnenkampf und Körpertheater als auch die Tandemtheaterbesuche für Geflüchtete. Das »Festival Fluchtpunkt Frankfurt« präsentierte Gastspiele von Theatergruppen geflüchteter und in Deutschland beheimateter Jugendlicher, darunter »Frankfurt Babel«, sowie Lesungen, Vorträge und eine Audioinstallation auf dem Willy-Brandt-Platz. Alle Aktivitäten hier.