09.09. 20.00 Uhr
Kammerspiele

Spielzeiteröffnung

Iphigenie 9. September Kammerspiele
Königin Lear 10. September Schauspielhaus
Wir eröffnen die Spielzeit 2016/17 mit den Premieren »Iphigenie«  am 9. September in den Kammerspielen und »Königin Lear« am 10. September im Schauspielhaus.
Deutschsprachige Erstaufführung 10. September

Königin Lear

Tom Lanoye / Regie: Kay Voges
10./11./12./22./23. September Schauspielhaus
Tom Lanoye hat Shakespeares berühmtes Drama »König Lear« überschrieben und es in die Kreise heutiger Hochfinanz verlegt. Lanoye zeigt den Kampf um Macht und Geld als innerfamiliäre Zerreißprobe, mit am Ende verheerenden Folgen für Menschen und Märkte.
Premiere 7. Oktober

Der stumme Diener / One for the Road

Harold Pinter / Regie: Jürgen Kruse
In den beiden Stücken des umstrittenen Nobelpreisträgers Harold Pinter werden die Verhältnisse des Einzelnen zu einem undurchschaubaren System ausgelotet. Jürgen Kruses düstere Inszenierungsweise trifft auf Pinters absurdkomische Dialoge und verschobenen Realismus und verspricht damit eine widersinnige Welt zu erschaffen, in der sich die Frage nach Wahrheit schmerzhaft neu stellt.
Uraufführung 8. Oktober

SAFE PLACES

Ein Projekt mit Schauspiel und Tanz von Falk Richter und Anouk von Dijk
8./9./10.12./13. Oktober Schauspielhaus
Grenzgänge zwischen Schauspiel und Tanz: Vor dem Hintergrund gegenwärtiger Krisen treffen in »SAFE PLACES« persönliche Geschichten auf gesellschaftliche Themen, werden private sowie politische Strategien im Umgang mit den Herausforderungen einer offenen Gesellschaft in Europa untersucht.
Uraufführung Im Rahmen der Goethe Festwoche 2016

Iphigenie

Ersan Mondtag / Regie: Ersan Mondtag
9. September Kammerspiele
Ersan Mondtag erzählt den Iphigenie-Mythos, die Geschichte über einen monströsen Flucht, der eine Familie morden und leiden lässt, fast sprachlos neu und weiter.
Wiederaufnahme 27. November

Peter Pan

James Matthew Barrie / Regie: Michael Schweighöfer
Familienstück ab 7 Jahren
»Wie heißt du? Peter Pan. Wo wohnst du? Niemalsland.« Dort werden Kinder niemals erwachsen und neben Feen, Meerjungfrauen, Indianern und Piraten, lebt dort der unheimliche Käpt’n Hook!

Die Netzwelt

Jennifer Haley / Regie: Bernhard Mikeska
15. September, 2./3. Oktober
In Sims’ virtuellem Club floriert das Geschäft mit den dunkelsten Fantasien des Menschen.  Kommissarin Morris will Sims überführen und das Mädchen Iris vor ihm retten – mit fatalen Folgen.
Sascha Hargesheimer überträgt die Motive der Zuflucht- und Heimatsuche aus Homers »Odyssee« in einen heutigen Kontext einer mit sich selbst überforderten, haltlosen Gesellschaft.

Totentanz

August Strindberg / Regie: Daniel Foerster
17./18. September Schauspielhaus
Ein Stück über die lustvolle und verzweifelte Zerfleischung zweier Menschen, die nur der Tod aufhalten kann. Aber immerhin: diese Toten tanzen noch.

Frankfurt Babel

Projekt mit jugendlichen Geflüchteten und dem Jugendclub von M. Droste und C. Weinheimer
12. September, 14./15. Oktober Kammerspiele
Identitäten vielsprachig finden und neu erfinden, davon handelt dieses Projekt mit jungen Menschen, die ihre identitätsstiftende Heimat verlassen mussten, und solchen, die hier aufgewachsen sind.
Eingeladen zum 37. Theatertreffen der Jugend 2016 in Berlin
Foto: Birgit Hupfeld
Neu im Blog!

»Ich möchte dem Publikum nichts vormachen, sondern etwas erlebbar machen.«

Regisseur Daniel Foerster im Porträt
Daniel Foerster ist Mitglied des REGIEstudios. Nach »Fräulein Julie« widmet er sich zum zweiten Mal in dieser Spielzeit Strindbergs psychologischen Beziehungsanalysen und inszeniert den »Totentanz«. Premiere ist am 17. Juni. Astrid Biesemeier hat den Nachwuchsregisseur getroffen und portraitiert.
Im Gespräch mit Johan Delaere, dem Beleuchtungsmeister des Schauspiel Frankfurt, erschließt sich ein immaterielles Inszenierungselement, das selten bewusst wahrgenommen wird: Das Bühnenlicht. Johans Fundus aus 40 Jahren Bühnenerfahrung beinhaltet eine lange Reise zu den Bühnen dieser Welt und eine kleine Technik-Geschichte.

»Kunst«

Yasmina Reza / Regie: Oliver Reese
14. Oktober Schauspielhaus
Ein weißes Bild mit weißen Streifen ist Auslöser dafür, dass sich drei langjährige Freunde in Haare geraten und ihre Beziehung, ihre Gefühle, ja ihr gesamtes bisheriges Dasein auf den Prüfstand stellen. Eine wortgewandte Komödie für ein virtuoses Schauspieler-Trio.

Der Zerbrochne Krug

Heinrich von Kleist / Regie: Oliver Reese
1. Oktober Schauspielhaus
In Kleists tragisch-komischem Stück »Der zerbrochne Krug« liegt nicht nur der nämliche, sondern auch die Welt in Scherben. Richter Adam missbraucht in dieser Situation nicht nur sein Amt, sondern auch das Vertrauen von Eve.
Neu im Blog!

Theaterfotografie

Birgit Hupfeld über die Kunst des richtigen Augenblicks
Sie hängen an Frankfurts Litfaßsäulen, in U-Bahnhöfen und Schaukästen, zieren Postkarten und Programmhefte: Die Theaterfotos von Birgit Hupfeld. Seit sieben Jahren fotografiert sie die Inszenierungen des Schauspiel Frankfurt. Wer ist die Frau hinter der Kamera, die den richtigen Augenblick einzufangen weiß?

Refugees Welcome

Debatten, Tandemtheaterbesuche und Workshops für jugendliche Geflüchtete
In kostenlosen Workshops können geflüchtete Jugendliche ihre Ausdrucksformen finden und bei regelmäßig stattfindenden Tandemtheaterbesuchen besuchen neue und alte Frankfurterinnen und Frankfurter gemeinsam Vorstellungen. Alle Aktivitäten hier.

»Das Theater lebt vom Geschichtenerzählen. Wir haben die Gelegenheit, ganz neue Geschichten zu hören, Geschichten von Flucht, Geschichten vom Überleben, von Hoffnung, aber auch Geschichten aus einer anderen Kultur. Es geht um Offenheit und darum, diesen einen Raum zu geben«.Oliver Reese, Intendant des Schauspiel Frankfurt zum »Festival Fluchtpunkt Frankfurt« im Januar