Eugene O’Neill
07.09. 19.30 Uhr
Schauspielhaus

Der haarige Affe

Eugene O`Neill / Regie: Thomas Dannemann
07. September Schauspielhaus
Yank weiß: Wir, die wir ganz unten arbeiten – im Maschinenraum des gewaltigen Schiffes – wir stehen in Wahrheit ganz oben. Nichts rührt sich ohne unsere Kraft. Yank ist von allen Starken der Stärkste. Ein Herrscher, ein Boss. Die Anderen, die sich auf dem Oberdeck sonnen, interessieren ihn nicht. Doch in den Augen dieser wirklichen Bosse ist er nichts als ein furchterregendes, niedriges Tier. Wie kann das sein? Eugen O’Neills Drama erzählt in der Gestalt Yanks von der Gewalt der Ausgeschlossenen, von der Verachtung, die sie erfahren, und von ihrer Wut, die sich in alle Richtungen zugleich ausbreitet.
Intendant Anselm Weber spricht über Hintergründe, Ideen und seine persönlichen Highlights der kommenden Saison. Das Team des Jungen Schauspiel gibt einen Überblick über die theaterpädagogischen Begleitprogramme für Schulklassen und Jugendgruppen. Wir bitten um formlose Anmeldung unter: theaterpaedagogik@schauspielfrankfurt.de

räuber.schuldenreich

Ewald Palmetshofer / Regie: David Bösch
08. September Kammerspiele
Franz und Karl sind Brüder, und sie wollen Geld. Das Geld der Eltern, Otto und Linde, die jedoch auch nichts mehr herzugeben haben und ängstlich die Ankunft der gefürchteten Söhne erwarten. Sie wollen nur ihr Erbe, was ihnen zusteht; aber das kann es nicht geben, es wird nichts vererbt, nichts weitergegeben, weder materiell noch ideell, weder in dieser Familie noch bei den Nachbarn, die sich auch buchstäblich nichts schenken. Denn, und das wissen alle, es kann kein gutes Ende nehmen... Ewald Palmetshofer, der Meister der beschädigten Figuren, erzählt mit lyrischer, gebrochener Sprache, bitterer Ironie und grimmigem Witz eine apokalyptische Geschichte des Spätkapitalismus, der Anti-Nachhaltigkeit, aus der es kein Entrinnen geben kann, für keine Generation, für niemanden.

Die Perser

Aischylos / Regie: Ulrich Rasche
Koproduktion mit den Salzburger Festspielen
28. September Schauspielhaus
Grausam mutet uns heute die Schlacht in der Meeresenge von Salamis an, die vor 2.500 Jahren aus dem griechischen Hinterhalt geführt wurde, um das damals größte Heer der Perser schlagen zu können. Der Dichter, der auf Seiten der Sieger in dieser Schlacht für Griechenland kämpfte, schrieb ein Drama, das die Niederlage des Persischen Reiches in bilderreicher, hochmusikalischer Verssprache einfängt. Ulrich Rasche wird diese älteste überlieferte Tragödie wie ein oratoriumartiges Musiktheater inszenieren und setzt dabei auf eine spannende Ensemblekonstellation.

Neues Spielzeitheft 2018/19

Das neue Spielzeitheft 2018/19 ist ab sofort im Eingangsfoyer des Schauspielhauses erhältlich und steht hier zum Download bereit.

Auf issue zum Durchblättern.
Alle Premieren auf einen Blick.

Ausgleich muss sein

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Für Schüler, Studierende und Auszubildende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr sechs Vorstellungen zum Preis von fünf! Zwei Vorstellungen im Schauspielhaus, zwei in den Kammerspielen und zwei in der Box.