Heinrich von Kleist
Heute 19.30 Uhr
Schauspielhaus
Ted Hughes nach Euripides
Heute 20.00 Uhr
Kammerspiele
Heute 22.00 Uhr
Panorama Bar
Audioeinführung

Alkestis

Ted Hughes nach Euripides / Regie: Julie Van den Berghe
Erst am Tag als seine Frau Alkestis stirbt, beginnt Admetos zu begreifen, was geschehen ist. Nicht ihr, sondern Admetos war der frühe Tod bestimmt. Erst bringen die Götter dem König Admetos lebenslange Verzweiflung, dann unfassbares Glück. Aber wie soll er mit der geliebten Alkestis weiterleben, wenn sogar der Tod zum Tauschobjekt geworden ist?

Regiepreis

Herzlichen Glückwunsch an Alexander Eisenach
Er wird für seine Inszenierung »Der kalte Hauch des Geldes« am Schauspiel Frankfurt mit dem Kurt-Hübner-Regiepreis ausgezeichnet. Der mit 5.000 EUR dotierte Förderpreis für Regie wird anläßlich der Vergabe des Gertrud-Eysoldt-Rings durch die Stadt Bensheim zusammen mit der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste von Juror Peter Kümmel, Kritiker der ZEIT, vergeben.
Aus der Begründung:
»Eisenachs Inszenierung badet in Zitaten und Stilanleihen, wer seine Figuren reden hört, denkt an René Pollesch, wer die Videoaufnahmen sieht, die das Bühnengeschehen ins Wuchtige vergrößern, wird an Frank Castorf erinnert, und dennoch ist dies mehr als eine Genreparodie: Wie Eisenach aus all dem popkulturellen Strandgut seinen eigenen Western-Saloon zimmert, in dem zudem ein unverwechselbares Diskursklima herrscht, das verrät den stilsicheren Jungkünstler, der auch die gängigen Theatermittel, indem er sie mit Aplomb verwendet, zum Material seiner Belustigung macht: Er läuft den aktuellen Trends der Darstellung also nicht blind nach, sondern er verwendet sie wie etwas potenziell ›Historisches‹ - wie etwas, woran man in einigen Jahren eine versunkene Theaterepoche, die ›Zehnerjahre‹ des deutschen Theaters, erkennen wird. Und: er weiß ein Ensemblezu führen.«
Zum Reinhören

Totentanz

August Strindberg / Regie: Daniel Foerster
17. Dezember Schauspielhaus
Ein Stück über die lustvolle und verzweifelte Zerfleischung zweier Menschen, die nur der Tod aufhalten kann. Aber immerhin: diese Toten tanzen noch.

Der Schauspiel Frankfurt Adventskalender

Im Advent an der Theatertür lauschen.

Kein schöner Land

Ein musikalisches Familientableau von Lydia Steier mit Texten von Frederik Laubemann
10./15./26. Dezember Schauspielhaus
Ein musikalischer Abend, der durch Höhen und Tiefen einer durchschnittlichen Familie surft, Unterhaltungsmusik der 60er und 70er Jahre mit Volksliedern, Bach, Schubert und Brahms mischt und den »ganz normalen deutschen Alltag« auf ironische Weise persifliert.
Silvester im Schauspielhaus

Terror

Ferdinand von Schirach / Regie: Oliver Reese
Vorstellungsbeginn bereits um 18 Uhr
Vor Gericht steht ein Pilot der Luftwaffe, der ein vollbesetztes, entführtes Passagierflugzeug abschoss, um zu verhindern, dass es von Terroristen in ein Fußballstadion mit 70.000 Besuchern gesteuert wird. Die Zuschauer sind die Schöffen. Sie haben zu entscheiden.
An Silvester 2016/17 spielen wir für Sie im Schauspielhaus Ferdinand von Schirachs Erfolgsstück »Terror«. Nach der Urteilsverkündung im Schauspielhaus gegen 20 Uhr bleibt noch genügend Zeit, um in das neue Jahr zu feiern. Der Vorverkauf läuft.

Aktuell

Solidarität mit dem Theatertreffen »Unentdeckte Nachbarn« Chemnitz
Das Schauspiel Frankfurt verurteilt den Anschlag auf einen der Austragungsorte des Chemnitzer Theatertreffens »Unentdeckte Nachbarn«. Das Theatertreffen, in dessen Rahmen auch die am Schauspiel Frankfurt entstandene interaktive Audioinstallation »Gib deine Stimme« von Laura Linnenbaum zu erleben ist, setzt sich mit den Grundlagen des neonazistischen NSU-Terrors auseinander.
In der Nacht auf den 8.11.2016 wurde das Kulturzentrum »Lokomov« durch einen Sprengstoffanschlag massiv beschädigt. Die Betreiber sehen mit diesem Vorfall eine Reihe von Straftaten mit neonazistischem Hintergrund fortgesetzt und verstehen ihn auch als Angriff auf die Aufarbeitung, Aufklärung und Erinnerung der NSU-Verbrechen durch das Theatertreffen.
Das Schauspiel Frankfurt drückt dem Festival und allen Beteiligten seine Solidarität aus und schließt sich der Forderung nach einer vollumfänglichen Untersuchung durch die Polizei und der Prüfung einer etwaigen politisch motivierten Tat an. Der Vorfall mahnt die vom Festival thematisierte Verkennung von politisch motivierten Straftaten von Rechtradikalen an.

Peter Pan

James Matthew Barrie / Regie: Michael Schweighöfer
Familienstück ab 7 Jahren
8./11./12./13./14./15./20./
21./22./25. Dezember Schauspielhaus
»Wie heißt du? Peter Pan. Wo wohnst du? Niemalsland.« Dort werden Kinder niemals erwachsen und neben Feen, Meerjungfrauen, Indianern und Piraten, lebt dort der unheimliche Käpt’n Hook!
Nur bis 25. Dezember.


Der kalte Hauch des Geldes

Ein Finanz-Western von Alexander Eisenach / Regie: Alexander Eisenach
8./ 22./23./31. Dezember
Kammerspiele
Alexander Eisenach kombiniert den klassischen Western diskursiv mit der Entwicklung des Finanzkapitalismus, gespickt mit Anspielungen auf Meilensteine der Filmgeschichte bis zum Show-down. Am Ende steht das Geld. Oder die Macht. Oder die weite Steppe.
»Ein intellektuell aufgebrezelter Jux.« hr2

Königin Lear

Tom Lanoye / Regie: Kay Voges
16./29./30. Januar Schauspielhaus
Tom Lanoye hat Shakespeares berühmtes Drama »König Lear« überschrieben und es in die Kreise heutiger Hochfinanz verlegt: Der Kampf um Macht und Geld als innerfamiliäre Zerreißprobe, mit am Ende verheerenden Folgen für Menschen und Märkte.
Zum reinhören

Iphigenie

Ersan Mondtag / Regie: Ersan Mondtag
19./20. Dezember Kammerspiele
Ersan Mondtag erzählt den Iphigenie-Mythos, die Geschichte über einen monströsen Flucht, der eine Familie morden und leiden lässt, fast sprachlos neu und weiter.
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»Frauke« und »Björn« performen ihren neuen Hit »Deutschland braucht Grenzen«

SAFE PLACES
Ein Projekt mit Schauspiel und Tanz von Falk Richter und Anouk van Dijk

SAFE PLACES

Ein Projekt mit Schauspiel und Tanz von Falk Richter und Anouk van Dijk
19./20./21./22./23. Dezember
Schauspielhaus
Grenzgänge zwischen Schauspiel und Tanz: Vor dem Hintergrund gegenwärtiger Krisen treffen in »SAFE PLACES« persönliche Geschichten auf gesellschaftliche Themen, werden private sowie politische Strategien im Umgang mit den Herausforderungen einer offenen Gesellschaft in Europa untersucht.
Wenn sich das Ensemble zur ersten Probe auf der Bühne trifft, liegt ein Großteil seiner Arbeit bereits hinter ihm: Daniel Wollenzin ist Bühnenbildner und arbeitet zum wiederholten Mal am Schauspiel Frankfurt. Ein Gespräch über hyper-realistische Westernsettings, minimalistische und opulente Bühnenräume und die Frage nach der Authentizität des Materials.