Heinrich von Kleist
Heute 18.00 Uhr
Schauspielhaus
Oskar Roehler
Heute 20.00 Uhr
Kammerspiele

Königin Lear

Tom Lanoye / Regie: Kay Voges
23./28./29. September Schauspielhaus
Tom Lanoye hat Shakespeares berühmtes Drama »König Lear« überschrieben und es in die Kreise heutiger Hochfinanz verlegt: Der Kampf um Macht und Geld als innerfamiliäre Zerreißprobe, mit am Ende verheerenden Folgen für Menschen und Märkte.

Der alte Affe Angst

Oskar Roehler / Regie: Ersan Mondtag
25. September Kammerspiele
Eine bedingungslose Liebesgeschichte, frei von Romantik und jugendlicher Leichtigkeit. Roehler zeigt die Liebe als Schmerz, als Angst vor Verlust und offenbart darüber eine Tiefe, die an antike Dramen erinnert.
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Blicke hinter die Kulissen, Hintergründe und Theatertalk
21.–23. Oktober

Festival Fluchtpunkt Frankfurt

Gastspiele, Vorträge, Filme, Workshops und Begegnungen
Nach dem ersten erfolgreichen »Festival Fluchtpunkt Frankfurt« im Januar 2016 wird das Schauspiel Frankfurt für ein Wochenende wieder zu einem Ort der Begegnung, des Austauschs und der Auseinandersetzung. In Diskussionen und Podien, bei Workshops, mit Gastspielen und Begegnungen beim Essen wird der beim ersten Festival begonnene Dialog zwischen Alt- und Neu-Frankfurter/innen weitergeführt.
Festival Fluchtpunkt Frankfurt

Wut

Elfriede Jelinek / Regie: Nicolas Stemann
Gastspiel Münchner Kammerspiele
22./23. Oktober Schauspielhaus
Elfriede Jelinek hat für ihr neues Stück »Wut« die Anschläge von Paris zum Anlass genommen. Die Stimmen deutscher Wutbürger sind darin ebenso enthalten wie die anderer »aufrechter«, »erwachender« Europäer.
»Eine furiose Mischung aus Leseprobe, Wut-Performance und Textoratorium, auch Clownsspiel, Satire und schwarzer Messe, sehr assoziationsreich und musikalisch großartig.« Süddeutsche Zeitung

Penthesilea

Heinrich von Kleist / Regie: Michael Thalheimer
25. September, 2./3. Oktober Schauspielhaus
– zum letzten Mal in Frankfurt!
Ein Stück über die Nachtseite der Liebe, vielleicht das brutalste Liebesdrama der deutschen Theatergeschichte überhaupt, gewaltig durch die Sprache, die es vorstellt. Die Welt ist Krieg und die Liebe der unbedingte Wille, über den Geliebten zu herrschen, ihn zu besitzen, zu verschlingen.

Iphigenie

Ersan Mondtag / Regie: Ersan Mondtag
29./30. September Kammerspiele
Ersan Mondtag erzählt den Iphigenie-Mythos, die Geschichte über einen monströsen Flucht, der eine Familie morden und leiden lässt, fast sprachlos neu und weiter.
Wiederaufnahme 27. November

Peter Pan

James Matthew Barrie / Regie: Michael Schweighöfer
Familienstück ab 7 Jahren
»Wie heißt du? Peter Pan. Wo wohnst du? Niemalsland.« Dort werden Kinder niemals erwachsen und neben Feen, Meerjungfrauen, Indianern und Piraten, lebt dort der unheimliche Käpt’n Hook!
Der Vorverkauf für »Peter Pan« läuft bereits.

Die Netzwelt

Jennifer Haley / Regie: Bernhard Mikeska
2./3. Oktober
In Sims’ virtuellem Club floriert das Geschäft mit den dunkelsten Fantasien des Menschen.  Kommissarin Morris will Sims überführen und das Mädchen Iris vor ihm retten – mit fatalen Folgen.
Uraufführung 8. Oktober

SAFE PLACES

Ein Projekt mit Schauspiel und Tanz von Falk Richter und Anouk von Dijk
8./9./10./12./13. Oktober Schauspielhaus
Grenzgänge zwischen Schauspiel und Tanz: Vor dem Hintergrund gegenwärtiger Krisen treffen in »SAFE PLACES« persönliche Geschichten auf gesellschaftliche Themen, werden private sowie politische Strategien im Umgang mit den Herausforderungen einer offenen Gesellschaft in Europa untersucht.
Premiere 7. Oktober

Der stumme Diener / One for the Road

Harold Pinter / Regie: Jürgen Kruse
In den beiden Stücken des umstrittenen Nobelpreisträgers Harold Pinter werden die Verhältnisse des Einzelnen zu einem undurchschaubaren System ausgelotet. Jürgen Kruses düstere Inszenierungsweise trifft auf Pinters absurdkomische Dialoge und verschobenen Realismus und verspricht damit eine widersinnige Welt zu erschaffen, in der sich die Frage nach Wahrheit schmerzhaft neu stellt.
Im Gespräch mit Johan Delaere, dem Beleuchtungsmeister des Schauspiel Frankfurt, erschließt sich ein immaterielles Inszenierungselement, das selten bewusst wahrgenommen wird: Das Bühnenlicht. Johans Fundus aus 40 Jahren Bühnenerfahrung beinhaltet eine lange Reise zu den Bühnen dieser Welt und eine kleine Technik-Geschichte.

Totentanz

August Strindberg / Regie: Daniel Foerster
15./29./30. Oktober Schauspielhaus
Ein Stück über die lustvolle und verzweifelte Zerfleischung zweier Menschen, die nur der Tod aufhalten kann. Aber immerhin: diese Toten tanzen noch.

Frankfurt Babel

Projekt mit jugendlichen Geflüchteten und dem Jugendclub von M. Droste und C. Weinheimer
14./15. Oktober Kammerspiele
Identitäten vielsprachig finden und neu erfinden, davon handelt dieses Projekt mit jungen Menschen, die ihre identitätsstiftende Heimat verlassen mussten, und solchen, die hier aufgewachsen sind.
Eingeladen zum 37. Theatertreffen der Jugend 2016 in Berlin
Foto: Birgit Hupfeld
Neu im Blog!

»Ich möchte dem Publikum nichts vormachen, sondern etwas erlebbar machen.«

Regisseur Daniel Foerster im Porträt
Daniel Foerster ist Mitglied des REGIEstudios. Nach »Fräulein Julie« widmet er sich zum zweiten Mal in dieser Spielzeit Strindbergs psychologischen Beziehungsanalysen und inszeniert den »Totentanz«. Premiere ist am 17. Juni. Astrid Biesemeier hat den Nachwuchsregisseur getroffen und portraitiert.