Eugene O’Neill
Heute 19.30
Schauspielhaus
von Ewald Palmetshofer
Heute 20.00
Kammerspiele
Die Reihe FREIRAUM im X-Räume-Label nimmt sich in dieser Spielzeit selbst beim Wort: Ein freier Raum ist ein freier Raum ist ein freier Raum. Schauspieler_innen aus dem Ensemble stellen sich in der BOX in Eigenregie vor. LET ME COVER YOUR CLIT IN GLITTER: Altine Simon, Samuel Bach und Katharina Emini beginnen mit den Freiräumen.
Das Schauspiel Frankfurt ist mit Ulrich Rasches Inszenierung »Die Perser«, eine Koproduktion mit den Salzburger Festspielen, für den Theaterpreis Nestroy 2018 in der Kategorie »Beste Aufführung im deutschsprachigen Raum« nominiert. Ebenfalls für den Nestroy-Preis nominiert, ist die Schauspielerin Valery Tscheplanowa für eben jenes Stück in der Kategorie »Beste Schauspielerin«. Mit dem Nestroy-Preis werden seit dem Jahr 2000 herausragende Leistungen an deutschsprachigen Bühnen ausgezeichnet. Die Preisverleihung findet am 17. November in Wien statt.

Rasches Arbeit wird am 20./21./26./27. Oktober, 19./22./23./28./29. November und
03./16./17./19./20. Dezember im Schauspielhaus zu sehen sein.

Der Vorverkauf für den November startet am 10. Oktober, für Abonnent_innen bereits am 08. Oktober.

Emilia Galotti

von Gotthold Ephraim Lessing
Regie: David Bösch
18./25./29. Oktober und 04./15./16. November
»Es ist eine sorgfältige Inszenierung, die die heillose Selbstzerstörung des bürgerlichen Individuums sehr präzise vorführt. Das Ganze ist mitreißend gespielt und stellt einen sehr intensiven Theaterabend dar.«(hr2-Frühkritik)
Vorstellungen nur bis Ende Dezember!

Die Perser

Aischylos / Regie: Ulrich Rasche
Koproduktion mit den Salzburger Festspielen
Schauspielhaus

Grausam mutet uns heute die Schlacht in der Meeresenge von Salamis an, die vor 2.500 Jahren aus dem griechischen Hinterhalt geführt wurde, um das damals größte Heer der Perser schlagen zu können. Der Dichter, der auf Seiten der Sieger in dieser Schlacht für Griechenland kämpfte, schrieb ein Drama, das die Niederlage des Persischen Reiches in bilderreicher, hochmusikalischer Verssprache einfängt. Ulrich Rasche wird diese älteste überlieferte Tragödie wie ein oratoriumartiges Musiktheater inszenieren und setzt dabei auf eine spannende Ensemblekonstellation.
Weitere Termine

Aus Staub

Jan Neumann
Auftragswerk des Schauspiel Frankfurt
26. Oktober, 01./10./28. November Kammerspiele
Man kann mit einer Wohnung einen Menschen genauso töten wie mit einer Axt«, schrieb zu Beginn des 20. Jahrhunderts der Berliner Zeichner Heinrich Zille. Wie wir wohnen, bestimmt zu einem großen Teil, wer wir sind. Eine Wohnung ist unser Heimathafen, privater Rückzugsort und Schutzraum. Ist uns noch bewusst, welch politische Sprengkraft die Frage nach dem Wohnraum hat? Oder haben wir uns mit Gentrifizierung und Bauspekulation abgefunden? Häuserkämpfe sind vorerst keine in Sicht. Aber wie hat sich seit Kriegsende der Raum, in dem wir leben, verändert?  Jan Neumann nimmt sich eine Frankfurter Musterwohnung als Ausgangspunkt für seine Recherche, deren Bewohner_innen Stationen gesellschaftlicher Umbrüche markieren. Am Ende bleibt an diesem Ort nur noch Staub, Dreck in den Ritzen der Dielen, über Jahrzehnte zusammengepresst, ein verbindendes Element, das wir alle atmen, ein Element, zu dem alles wird.

Der haarige Affe

Eugene O'Neill / Regie: Thomas Dannemann
19./28./31. Oktober Schauspielhaus
»Spektakulär, von Anfang an und in jeder Beziehung. Dieser Yank von André Meyer wird mit sehr viel Wucht und massiger Präsenz gegeben. […] Ein bemerkenswertes Beispiel, dass Theater die Gegenwart erlebbar machen kann, […].« (hr2-Frühkritik)

Invisible Hand

von Ayad Akhtar / Regie: Anselm Weber
Nächste Vorstellungen am 15./16. November
»Anselm Weber hat das Stück […] als spannendes Drama maximal kurzweilig und emotional aufreibend inszeniert. […] Ein kurzer, intensiver Abend mit herausragenden und dabei die Charaktere keineswegs überzeichnenden schauspielerischen Leistungen.« (FAZ)

räuber.schuldenreich

von Ewald Palmetshofer
Regie: David Bösch
19. Oktober Kammerspiele
»[…] Palmetshofers tragikomisches Dramolett, das zwischen naturalistischer Szenenfolge und existentialistischer Farce oszilliert, ist deshalb stark, weil es mit großer Genauigkeit sprachlichen Witz und philosophische Gedankenbildung einsetzt, um seine einfache Handlung immer wieder zu unterbrechen. Es braucht den passenden Regisseur, um das nicht zotig oder selbstverliebt wirken zu lassen. Der in Frankfurt sowohl im Theater, als auch in der Oper bekannte David Bösch ist der Richtige dafür. Seine Regieführung zeichnet sich durch einen ruhigen Sinn für suggestive Bilder und eigenartige Dialogverläufe aus. Er lässt seine Schauspieler mit einem leichten Manierismus auftreten, sodass sie unwirklich wirken, ohne fremd beziehungsweise surreal zu sein.[…]«
(Frankfurter Allgemeine Zeitung)
Monatsspielplan

Oktober

Der Vorverkauf für den Oktober im Schauspiel Frankfurt startet am 10. September, für Abonnenten am 7. September.

Ausgleich muss sein

Das Junge Abo für 40 Euro!
Für Schüler, Studierende und Auszubildende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr sechs Vorstellungen zum Preis von fünf! Zwei Vorstellungen im Schauspielhaus, zwei in den Kammerspielen und zwei in der Box.
 
PREMIERE

DER KLEINE DICKE RITTER

ROBERT BOLT / REGIE: FABIAN GERHARDT
FAMILIENSTÜCK AB 6 JAHREN
18. NOVEMBER
SCHAUSPIELHAUS
Der Vorverkauf läuft!
Ein Ritter muss tun, was ein Ritter tun muss. Und manchmal heißt das eben auch, auf weit entfernten Inseln gegen einen bösen Baron, seine Kompagnons und sogar einen Drachen anzutreten … Robert Bolts Meisterwerk der Jugendliteratur in der neuen Übersetzung von Konstantin Küspert.

News

Abstimmung zur Verfassungsreform
Am 28. Oktober finden in Hessen die Landtagswahlen statt. Zeitgleich haben die Bürger_innen des Landes Hessen bei einer Volksabstimmung die Möglichkeit, über 15 Änderungsvorschläge in der Hessischen Verfassung abzustimmen, darunter die Abschaffung der Todesstrafe, Gleichberechtigung von Mann und Frau, Kinderrechte oder die Nennung vier neuer Staatsziele: Nachhaltigkeit, Förderung der Infrastruktur, der Kultur, des Ehrenamts und des Sports. Zur Volksabstimmung der Verfassungsreform startete der Hessische Landtag eine Kampagne, die neben Roadshows in 14 hessischen Städten auch Online-Spots und Plakate umfasst.