Studiojahr Schauspiel

Ein Bericht für eine Akademie

von Franz Kafka
Heute 20.00
Box

Das Schloss

nach Franz Kafka / Regie: Robert Borgmann
17./18. Januar Schauspielhaus
Nacht. Ein verschneites namenloses Dorf. Der Landvermesser K. sucht Unterschlupf. Er hat einen Auftrag aus dem Schloss bekommen, das geheimnisvoll und schwer über dem Dorf thront. Doch die Dorfbewohner treten ihm kühl und feindselig gegenüber. Die Zeit gefriert. Das Schloss zeigt sich als ein undurchschaubares, bürokratisches System aus Regeln und Hierarchien.

Am Königsweg

Elfriede Jelinek / Regie: Miloš Lolić
22. Januar Kammerspiele
Die Literaturnobelpreisträgerin analysiert in ihrem neuen Stück das Phänomen Trump, seinen Wahlkampf, seinen Charakter, seine Versprechen und seine Lügen und sieht darin die historische Parallele zu König Ödipus. Ein hellsichtiger, düsterer Blick in die jüngste Vergangenheit und in die nächste Zukunft, gewohnt sprachbrilliant und hochrelevant.

Kampf des Negers und
der Hunde

Bernard-Marie Koltès / Regie: Roger Vontobel
19./20. Januar Kammerspiele
Inmitten einer feindlichen Fremde, gesichert hinter Zäunen und Wachtürmen arbeiten der Ingenieur Cal und sein Vorgesetzter Horn an einem Bauprojekt. Ein Arbeiter kommt ums Leben – war es ein Unfall? Oder ein Mord? Roger Vontobels Inszenierung zeigt Koltès‘ Untersuchung unserer Angst vor dem Fremden als eine wuchtige »Expedition ins Herz der Finsternis«. (Deutschlandfunk Kultur)
X-Räume

Denkraum mit Naika Foroutan

30. Januar Chagallsaal
Am 30. Januar ist Naika Foroutan mit dem Thema: »Schleier macht stark_Bedroht der Islam unsere freiheitlichen Werte?« zu Gast im Schauspiel Frankfurt. Sie ist Professorin für Integrationsforschung und Gesellschaftspolitik an der Humboldt-Universität in Berlin und forscht seit Jahren im Bereich »Muslimbilder in Deutschland und gesellschaftliche Transformation«. Für ihr Eingreifen in die »Sarrazin-Debatte« erhielt sie 2012 den Wissenschaftspreis der Fritz-Behrens-Stiftung.

Husbands and Wives

Woody Allen / Regie: Christian Brey
17./18. Januar Kammerspiele
Trotz hoher Scheidungsraten steht die Ehe im Zeichen der Globalisierung hoch im Kurs. Sie scheint in instabilen Lebensverhältnissen immer noch ein sicherer Hafen auf Zeit zu sein. Woody Allens Drehbuch aus dem Jahr 1992 ist also nach wie vor aktuell: Zwei Paare treffen sich, aber aus dem gemütlichen Abend wird eine große Offenbarung. Zwei von ihnen wollen sich nach vielen Ehejahren für eine Weile trennen, um nicht im öden Ehedasein zu versauern. Doch aus dem Abenteuer wird das Ende aller Sicherheiten. Und was als Klischee zwischen den Geschlechtern in einer emanzipierten Welt längst überwunden schien, tritt erneut zutage.
Der Vorverkauf für Februar und die ersten Vorstellungen im März startet am 10. Januar. Der Vorverkauf für Abonnenten beginnt am 8. Januar.

ALLE MEINE SÖHNE

Arthur Miller / Regie: Anselm Weber
19. Januar Schauspielhaus
Arthur Millers Stück blickt schonungslos hinter die Fassaden wohlanständiger Bürgerlichkeit. Der 1915 in Harlem/New York City geborene amerikanische Autor zählt zu den bedeutendsten Dramatikern des 20. Jahrhunderts. Mit »Alle meine Söhne« schaffte er 1947 seinen Durchbruch am Broadway.
»Am Ende gab es sehr langen Applaus. Für 100 Minuten intensives Theatererlebnis.« (Ruhr Nachrichten)
Junges Schauspiel

Erste letzte Menschen

Ein inklusives Jugendtheaterprojekt von Martina Droste und Chris Weinheimer
21. Januar Bockenheimer Depot
Geschichten zu erzählen, gehört zum Kerngeschäft des Theaters. Eine inklusive Gruppe jugendlicher Performer knüpft an diese alte Tradition an, um sich darüber zu verständigen, wie die Welt funktioniert. Sie schöpfen dabei aus allem, was sie aus ihrer eigenen Erfahrungswelt zur Verfügung haben. So werden viele verschiedene Geschichten zu einer gemeinsamen.

Invisible Hand

Ayad Akhtar / Regie: Anselm Weber
23./24. Januar Kammerspiele
Ein Investmentbanker zockt ums eigene Leben: Nick, von einer pakistanischen Splittergruppe versehentlich anstelle seines Chefs entführt, kann das geforderte Lösegeld nicht aufbringen. Seine Bank wird keinen Finger rühren. Also schlägt er dem Anführer der Rebellen Imam Saleem vor, das Geld selbst an der Börse zu verdienen. Der Plan geht auf. Doch mit zwei Dingen hat Saleem nicht gerechnet: Der Macht des Geldes und der Intelligenz Bashirs. Ayad Akhtars Politthriller stellt auf unterhaltsame Art drängende Fragen unserer Zeit. Glauben wir nur noch an den Markt? Und was geschieht, wenn der Markt plötzlich unseren Feinden gehorcht?

Unterwegs mit André Meyer

Unterwegs mit Katharina Linder

Unterwegs mit Claude de Demo

Deutschsprachige Erstaufführung

Die Zertrennlichen

Fabrice Melquiot / Regie: Andreas Mach
21. Januar Box
9 Jahre alt und irgendwie verliebt. Romain und Sabah träumen sich in imaginäre Welten hinein: Er liebt das Galoppieren auf Pferden, sie versteht sich als Indianerin mit Feder im Haar. Die Freundschaft, die die beiden zu Unzertrennlichen macht, wird schon bald durch die Vorurteile ihrer Familien gefährdet. Fabrice Melquiot ist einer der bekanntesten Autoren Frankreichs und erhielt für sein Gesamtwerk 2008 den Theaterpreis der Académie Française.
Der Vorverkauf für Januar startet am 11. Dezember. Der Vorverkauf für Abonnentinnen und Abonnenten beginnt am 7. Dezember.

Unterwegs mit Wolfgang Vogler

Unterwegs mit Michael Schütz

Unterwegs mit Anna Kubin

Unterwegs mit Isaak Dentler

Unterwegs mit Heidi Ecks