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Neu im Blog!

»Das Theater als Ort emotionaler Sensiblisierung«

Im Gespräch mit Andreas Kriegenburg
Patrick Marbers »Drei Tage auf dem Land«  bewegt sich zwischen sommerlicher Leichtigkeit und einem mal rauschenden, mal ernüchternden Überschwang der Gefühle. Am 4. März feiert die Deutschsprachige Erstaufführung der Komödie im Schauspielhaus Premiere. Ein Gespräch mit dem Regisseur Andreas Kriegenburg über Sehnsucht, Tango und das Theater als humanistischen Identitätsspiegel.

SAFE PLACES

Ein Projekt mit Schauspiel und Tanz von Falk Richter und Anouk van Dijk
26./27./28./29. April Schauspielhaus
Der Vorverkauf läuft!
Grenzgänge zwischen Schauspiel und Tanz: Vor dem Hintergrund gegenwärtiger Krisen treffen in »SAFE PLACES« persönliche Geschichten auf gesellschaftliche Themen, werden private sowie politische Strategien im Umgang mit den Herausforderungen einer offenen Gesellschaft in Europa untersucht.
Premiere 3. März

Birdland

Simon Stephens / Regie: Till Weinheimer
3./4./6./8.15./18./19./22./25./26. März Bockenheimer Depot
Die Untiefen des Ruhms und der Unterhaltungsindustrie lotet Till Weinheimer mit Studierenden des dritten Jahrgangs der Frankfurter Schauspielschule aus. Mit »Birdland« hat der britische Dramatiker Simon Stephens eine Psychostudie der Konsequenzen maßlosen Ruhms geschrieben. Was diesen zeitgenössischen Text so zeitlos allgemeingültig macht, ist die offenbar ganz normale Menschlichkeit der Entmenschlichung: ein Albtraum.
Deutschsprachige Erstaufführung 4. März

Drei Tage auf dem Land

Patrick Marber / Regie: Andreas Kriegenburg
4./5./9./16./17./26./27. März Schauspielhaus
Im Leben der Familie des vermögenden Gutsbesitzers Arkadij scheint es an nichts zu fehlen. Das ändert sich, als der Student Alexej als Lehrer für den zehnjährigen Gutsbesitzersohn engagiert wird. Patrick Marber transportiert Turgenjews selbstzufriedene Gutsbesitzergesellschaft in das Lebensgefühl unserer Gegenwart.
Audioeinführung

Der kalte Hauch des Geldes

Ein Finanz-Western von Alexander Eisenach / Regie: Alexander Eisenach
3./18./19. März Kammerspiele
Alexander Eisenach kombiniert den klassischen Western diskursiv mit der Entwicklung des Finanzkapitalismus, gespickt mit Anspielungen auf Meilensteine der Filmgeschichte bis zum Show-down. Am Ende steht das Geld. Oder die Macht. Oder die weite Steppe.»Ein intellektuell aufgebrezelter Jux.« Eine Audioeinführung der Produktionsdramaturgin Henrieke Beuthner.
Premiere 1. April

Willkommen in Deutschland

Tony Kushner / Marlene Streeruwitz /
Regie: Katrin Plötner
Berlin in den 1930er Jahren. Die Schauspielerinnen Agnes und Paulinka, die kommunistische Künstlerin Annabella, der ungarische Kameramann Husz und der homosexuelle Patz sehen mit Wut, Verzweiflung der sich ausweitenden Macht Hitlers entgegen. Zillah, eine junge Frau der Jetzt-Zeit, will nicht tatenlos zusehen, wie sich Geschichte wiederholt, und sucht nach einer neuen, radikalen Form des Widerstands. 
Neu im Blog!

»Die Zukunft einer Desillusion«

Gastbeitrag von Guillaume Paoli
Welche machtpolitischen und ökonomischen Krisen gilt es zu überwinden, damit Europa nicht scheitert? Und wie soll das Europa aussehen, in dem wir leben möchten? In einem Gastbeitrag deckt der Philosoph und Publizist Guillaume Paoli die Ansprüche und Widersprüche des europäischen Projekts auf und fragt, welche Zukunft es noch haben kann.

Eine Familie

Tracy Letts / Regie: Oliver Reese
10./13./20./22. März Schauspielhaus
Tracy Letts' großes Ensemblestück ist ein bitter-komisches Familienepos zwischen Alkohol, Tabletten und Lebenslügen. Es ist eine Bestandsaufnahme von Amerikas Gegenwart und wirkt wie das Gegenbild zum »American Dream«.

United in Peace and Freedom

Jugendclubprojekt von Martina Droste und Chris Weinheimer
ab 11. Februar in den Kammerspielen
Haben Jugendliche Visionen zu Europa? Wie blickt eine Gruppe Jugendlicher mit europäischen, orientalischen oder asiatischen Kulturerfahrungen darauf? In einer Fortsetzung des Projektes »Frankfurt Babel« finden zwölf junge Neu- und Alt-Frankfurtern ihre Antworten auf diese Fragen.

Sieben gegen Theben / Antigone

Aischylos / Sophokles / Regie: Ulrich Rasche
Nach dem Tod von Ödipus sollen seine Söhne Eteokles und Polyneikes abwechselnd über Theben herrschen. Doch Eteokles weigert sich, den Thron wieder zu räumen. Es kommt zu einem grausamen Gemetzel vor den Toren der Stadt. Nach dem Tod der Brüder widersetzt sich die Schwester Antigone dem Befehl Kreons, dass ihr Bruder nicht bestattet werden darf. Mit Antigone schuf Sophokles eine Ikone des Widerstands gegen herrschaftliche Willkür.
In Inszenierungen, Vorträgen und Diskussionen widmeten sich die Thementage vom 10. bis 12. Februar der »Erfindung Europa«. Intellektuelle, Politikerinnen und Politiker sowie Aktivistinnen und Aktivisten formulierten an drei Tagen Ideen und Forderungen für Europa, die sie im Anschluss zur Diskussion stellten. Die spannenden Debatten und Audio-Vorträge, können jetzt auf dem Blog nachgehört werden.
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Audioeinführung

Alkestis

Ted Hughes nach Euripides / Regie: Julie Van den Berghe
6./8./10. März Kammerspiele
Erst am Tag als seine Frau Alkestis stirbt, beginnt Admetos zu begreifen, was geschehen ist. Nicht ihr, sondern Admetos war der frühe Tod bestimmt. Erst bringen die Götter dem König Admetos lebenslange Verzweiflung, dann unfassbares Glück. Aber wie soll er mit der geliebten Alkestis weiterleben, wenn sogar der Tod zum Tauschobjekt geworden ist?