Tracy Letts
Heute 19.30 Uhr
Schauspielhaus
Ted Hughes nach Euripides
Heute 20.00 Uhr
Kammerspiele

Eine Familie

Tracy Letts / Regie: Oliver Reese
19./20. Januar, 3./19./26. Februar Schauspielhaus
Tracy Letts’ großes Ensemblestück ist ein bitter-komisches Familienepos zwischen Alkohol, Tabletten und Lebenslügen. Es ist eine Bestandsaufnahme von Amerikas Gegenwart und wirkt wie das Gegenbild zum »American Dream«.

Probenbesuch bei »EINE FAMILIE«

Corinna Tertel war für hr-iNFO bei der Generalprobe zu »Eine Familie«. Im Interview spricht Regisseur und Intendant Oliver Reese über seine Abschiedsinszenierung. Hauptdarstellerin Constanze Becker und Isaak Dentler berichten von der Arbeit im Ensemble, der Stimmung bei den Proben und vom Spielen auf der Laufsteg-Bühne.
Neu im Blog!

»Die Zukunft einer Desillusion«

Gastbeitrag von Guillaume Paoli
Welche machtpolitischen und ökonomischen Krisen gilt es zu überwinden, damit Europa nicht scheitert? Und wie soll das Europa aussehen, in dem wir leben möchten? In einem Gastbeitrag deckt der Philosoph und Publizist Guillaume Paoli die Ansprüche und Widersprüche des europäischen Projekts auf und fragt, welche Zukunft es noch haben kann.

Erfindung Europa

Thementage 10.–12. Februar
Die Politik ist nach Europa zurückgekehrt. Die EU, das einst visionäre Bündnis befindet sich heute in einer existenziellen Krise. Gleichzeitig wächst ihr mit der neuen US-Präsidentschaft international eine neue Rolle zu. Nationalistische Fliehkräfte innerhalb der Union und die machtpolitischen und ökonomischen Verschiebungen in der globalisierten Welt zwingen Europa unwiderruflich sich als politisches Projekt neu zu erfinden. Doch wie soll sie aussehen, diese »Erfindung Europa«? Die Thementage versammeln dazu Denker, Politiker und Aktivisten, die Ideen und Forderungen formulieren und sie an drei Tagen in verschiedenen Veranstaltungen diskutieren. Ein kostenloses Magazin mit dem detaillierten Programm sowie Essays, die das Thema auf unterschiedliche Art beleuchten, erhalten sie im Theaterfoyer.
Audioeinführung

Alkestis

Ted Hughes nach Euripides / Regie: Julie Van den Berghe
19./20. Januar, 19./25./26. Februar Kammerspiele
Erst am Tag als seine Frau Alkestis stirbt, beginnt Admetos zu begreifen, was geschehen ist. Nicht ihr, sondern Admetos war der frühe Tod bestimmt. Erst bringen die Götter dem König Admetos lebenslange Verzweiflung, dann unfassbares Glück. Aber wie soll er mit der geliebten Alkestis weiterleben, wenn sogar der Tod zum Tauschobjekt geworden ist?
Einmal im Monat Post aus dem Theater

Schauspiel Frankfurt Newsletter

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Wir informieren Sie über bevorstehende Vorstellungen und versorgen Sie mit Hintergründen zu Inszenierungen. Unter den Newsletter-Abonnent/innen werden im Januar zudem Karten für ausverkaufte Vorstellungen verlost. Lehrerkräfte erhalten mit dem »Lehrer-Newsletter« spezielle Informationen über aktuelle theaterpädagogische Angebote.

Königin Lear

Tom Lanoye / Regie: Kay Voges
29./30. Januar Schauspielhaus – zum letzten Mal!
Tom Lanoye hat Shakespeares berühmtes Drama »König Lear« überschrieben und es in die Kreise heutiger Hochfinanz verlegt: Der Kampf um Macht und Geld als innerfamiliäre Zerreißprobe, mit am Ende verheerenden Folgen für Menschen und Märkte.
Gastspiel Maxim Gorki Theater Berlin
With English Surtitles

Common Ground

Yael Ronen und Ensemble / Regie: Yael Ronen
11. Februar Schauspielhaus
Jugoslawien – ein Land, das es nicht mehr gibt. Zugrunde gegangen in den Bruderkriegen der 90er Jahre. Viele Menschen machten sich damals auf den Weg nach Berlin, auf der Flucht, auf der Suche nach Arbeit oder einem anderen Leben. Yael Ronen hat für dieses Projekt Schauspieler/innen zusammengebracht, die aus Belgrad oder Sarajevo, aus Novi Sad oder Prijedor nach Berlin gekommen sind. Was ist ihr Common Ground?
Thementage Erfindung Europa

Welt aus den Fugen

Navid Kermani im Gespräch mit Axel Honnneth
12. Februar Schauspielhaus
Wie weiter nach Brexit, Terror, Trump und Aleppo? Der Kölner Schriftsteller Navid Kermani, Friedenspreisträger des Deutschen Buchhandels spricht mit Axel Honneth, Professor für Sozialphilosophie und Direktor des Instituts für Sozialforschung an der Goethe-Universität Frankfurt a. Main.

Regiepreis

Herzlichen Glückwunsch an Alexander Eisenach
Er wird für seine Inszenierung »Der kalte Hauch des Geldes« am Schauspiel Frankfurt mit dem Kurt-Hübner-Regiepreis ausgezeichnet. Der mit 5.000 EUR dotierte Förderpreis für Regie wird anläßlich der Vergabe des Gertrud-Eysoldt-Rings durch die Stadt Bensheim zusammen mit der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste von Juror Peter Kümmel, Kritiker der ZEIT, vergeben.
Aus der Begründung:
»Eisenachs Inszenierung badet in Zitaten und Stilanleihen, wer seine Figuren reden hört, denkt an René Pollesch, wer die Videoaufnahmen sieht, die das Bühnengeschehen ins Wuchtige vergrößern, wird an Frank Castorf erinnert, und dennoch ist dies mehr als eine Genreparodie: Wie Eisenach aus all dem popkulturellen Strandgut seinen eigenen Western-Saloon zimmert, in dem zudem ein unverwechselbares Diskursklima herrscht, das verrät den stilsicheren Jungkünstler, der auch die gängigen Theatermittel, indem er sie mit Aplomb verwendet, zum Material seiner Belustigung macht: Er läuft den aktuellen Trends der Darstellung also nicht blind nach, sondern er verwendet sie wie etwas potenziell ›Historisches‹ - wie etwas, woran man in einigen Jahren eine versunkene Theaterepoche, die ›Zehnerjahre‹ des deutschen Theaters, erkennen wird. Und: er weiß ein Ensemblezu führen.«

Prinz Friedrich von Homburg

Heinrich von Kleist / Regie: Michael Thalheimer
22./23./25. Januar Schauspielhaus
Er ist ein Träumer, ein Liebender und ein Kriegsheld: Prinz Friedrich von Homburg. In der kriegerischen Wirklichkeit ist der träumende, intuitiv handelnde Prinz ein Außenseiter, der sich entscheiden muss, ob er für den Erhalt der Ordnung oder seines Lebens einsteht.
Uraufführung 10. Februar
Im Rahmen der Frankfurter Positionen 2017

Ich, ein Anfang

Sasha Marianna Salzmann / Regie: Bernadette Sonnenbichler
Sasha Marianna Salzmann schreibt im Rahmen der Frankfurter Positionen 2017 ein Auftragswerk für das Schauspiel Frankfurt über eine Gruppe junger Menschen verschiedener Herkunft, Sexualität und Psychologie, die über die Abwesenheit von Mitbewohnerin Re vereint sind. Sie alle sind auf der Suche nach einem Platz im Leben, einer Ordnung der Unordnung, die ihre Heimatlosigkeit mit sich bringt. Salzmann führt die Geschichten der Sehnsucht nach  der Welt zusammen in den kleinsten Raum, den Menschen sich teilen können: eine Frankfurter WG.
Zum Reinhören

Totentanz

August Strindberg / Regie: Daniel Foerster
18. Januar 1./9. Februar Schauspielhaus
Ein Stück über die lustvolle und verzweifelte Zerfleischung zweier Menschen, die nur der Tod aufhalten kann. Aber immerhin: diese Toten tanzen noch.

Sieben gegen Theben / Antigone

Aischylos / Sophokles / Regie: Ulrich Rasche
Nur im Februar und März im Bockenheimer Depot
Nach dem Tod von Ödipus sollen seine Söhne Eteokles und Polyneikes abwechselnd über Theben herrschen. Doch Eteoklesweigert sich, den Thron wieder zu räumen. Es kommt zu einem grausamen Gemetzel vor den Toren der Stadt. Nach dem Tod der Brüder widersetzt sich die Schwester Antigone dem Befehl Kreons, dass ihr Bruder nicht bestattet werden darf. Mit Antigone schuf Sophokles eine Ikone des Widerstands gegen herrschaftliche Willkür.
Der Vorverkauf läuft.

Kein schöner Land

Ein musikalisches Familientableau von Lydia Steier mit Texten von Frederik Laubemann
27./28. Januar Schauspielhaus
Ein musikalischer Abend, der durch Höhen und Tiefen einer durchschnittlichen Familie surft, Unterhaltungsmusik der 60er und 70er Jahre mit Volksliedern, Bach, Schubert und Brahms mischt und den »ganz normalen deutschen Alltag« auf ironische Weise persifliert.
Thementage Eröffnungspodium

Erfindung Europa

Mit Michel Friedman, Jakob Augstein, Daniel Cohn-Bendit, Martin Roth, Daniela Schwarzer 10. Februar Schauspielhaus
Eröffnen uns Krise und Kritik an der EU Aktionsräume für eine politische Wiedergeburt Europas? Michel Friedman diskutiert mit Jakob Augstein, Daniel Cohn-Bendit, Martin Roth und Daniela Schwarzer über die Zukunft Europas.