Heute 20.00 Uhr
Kammerspiele
Albert Camus
Heute 20.00 Uhr
Box

Drei Tage auf dem Land

Patrick Marber / Regie: Andreas Kriegenburg
3./9. April Schauspielhaus
Im Leben der Familie des vermögenden Gutsbesitzers Arkadij scheint es an nichts zu fehlen. Das ändert sich, als der Student Alexej als Lehrer für den zehnjährigen Gutsbesitzersohn engagiert wird. Patrick Marber transportiert Turgenjews selbstzufriedene
Gutsbesitzergesellschaft in das Lebensgefühl unserer Gegenwart.
Caligula

Albert Camus / Regie: Dennis Krauss

30. März Box
Die Geschichte des jungen Kaisers Caligula ist eine von Macht und Erniedrigung, Gewaltherrschaft und Willkür, von Grausamkeit und Wahnsinn. Es ist eine Erzählung von Aufschrei und Rebellion eines unglücklichen Menschen, der sich dem Tod ausgeliefert fühlt, der keine Antwort sieht auf das Leid in der Welt, der aus Wut und Verzweiflung gegenüber der Sinnlosigkeit des Lebens beschließt, so grausam zu werden wie Gott.

Prinz Friedrich von Homburg

Heinrich von Kleist / Regie: Michael Thalheimer
2./6. April Schauspielhaus
Er ist ein Träumer, ein Liebender und ein Kriegsheld: Prinz Friedrich von Homburg. In der kriegerischen Wirklichkeit ist der träumende, intuitiv handelnde Prinz ein Außenseiter, der sich entscheiden muss, ob er für den Erhalt der Ordnung oder seines Lebens einsteht.

SAFE PLACES

Ein Projekt mit Schauspiel und Tanz von Falk Richter und Anouk van Dijk
26./27./28./29. April Schauspielhaus
Der Vorverkauf läuft!
Grenzgänge zwischen Schauspiel und Tanz: Vor dem Hintergrund gegenwärtiger Krisen treffen in »SAFE PLACES« persönliche Geschichten auf gesellschaftliche Themen, werden private sowie politische Strategien im Umgang mit den Herausforderungen einer offenen Gesellschaft in Europa untersucht.

Macbeth

Ein Bastard von Dave St-Pierre und William Shakespeare
8./14. April Schauspielhaus
»Große Bilderwucht, düstere Computerspiel-Ästhetik und starke Erinnerungen.« Süddeutsche Zeitung
Audioeinführung der Dramaturgin Hannah Schwegler

Clockwork Orange

Anthony Burgess / Regie: Christopher Rüping
15. Mai Schauspielhaus
Im Gefängnis wird der jugendliche Mehrfachstraftäter Alex einem medizinischtechnischen Verfahren unterzogen, das ihn zukünftig an Gewaltausübung hindert. Ist der uralte Abgrund des Menschen, die Lust am Bösen medikamentös therapierbar? Wohin mit unserem Aggressionspotenzial? Ein Abend über Willensfreiheit, Sicherheitsbedürfnisse und unterschiedliche Formen von Gewalt.
Die hr2-kultur-Frühkritik vom 9. Mai 2016 mit Alf Mentzer (Kritiker) und Arne Kapitza (Moderation) hier zum Nachhören.
Premiere 1. April

Willkommen in Deutschland

Tony Kushner / Marlene Streeruwitz /
Regie: Katrin Plötner
Berlin in den 1930er Jahren. Die Schauspielerinnen Agnes und Paulinka, die kommunistische Künstlerin Annabella, der ungarische Kameramann Husz und der homosexuelle Patz sehen mit Wut, Verzweiflung der sich ausweitenden Macht Hitlers entgegen. Zillah, eine junge Frau der Jetzt-Zeit, will nicht tatenlos zusehen, wie sich Geschichte wiederholt, und sucht nach einer neuen, radikalen Form des Widerstands. 
Zum Reinhören

Totentanz

August Strindberg / Regie: Daniel Foerster
Schauspielhaus
Ein Stück über die lustvolle und verzweifelte Zerfleischung zweier Menschen, die nur der Tod aufhalten kann. Aber immerhin: diese Toten tanzen noch.
Neu im Blog!

»Das Theater als Ort emotionaler Sensiblisierung«

Im Gespräch mit Andreas Kriegenburg
Patrick Marbers »Drei Tage auf dem Land«  bewegt sich zwischen sommerlicher Leichtigkeit und einem mal rauschenden, mal ernüchternden Überschwang der Gefühle. Am 4. März feiert die Deutschsprachige Erstaufführung der Komödie im Schauspielhaus Premiere. Ein Gespräch mit dem Regisseur Andreas Kriegenburg über Sehnsucht, Tango und das Theater als humanistischen Identitätsspiegel.
Audioeinführung

Der kalte Hauch des Geldes

Ein Finanz-Western von Alexander Eisenach / Regie: Alexander Eisenach
Kammerspiele
Alexander Eisenach kombiniert den klassischen Western diskursiv mit der Entwicklung des Finanzkapitalismus, gespickt mit Anspielungen auf Meilensteine der Filmgeschichte bis zum Show-down. Am Ende steht das Geld. Oder die Macht. Oder die weite Steppe.»Ein intellektuell aufgebrezelter Jux.« Eine Audioeinführung der Produktionsdramaturgin Henrieke Beuthner.

Eine Familie

Tracy Letts / Regie: Oliver Reese
10. April Schauspielhaus
Tracy Letts' großes Ensemblestück ist ein bitter-komisches Familienepos zwischen Alkohol, Tabletten und Lebenslügen. Es ist eine Bestandsaufnahme von Amerikas Gegenwart und wirkt wie das Gegenbild zum »American Dream«.

United in Peace and Freedom

Jugendclubprojekt von Martina Droste und Chris Weinheimer
Kammerspiele
Haben Jugendliche Visionen zu Europa? Wie blickt eine Gruppe Jugendlicher mit europäischen, orientalischen oder asiatischen Kulturerfahrungen darauf? In einer Fortsetzung des Projektes »Frankfurt Babel« finden zwölf junge Neu- und Alt-Frankfurtern ihre Antworten auf diese Fragen.

»Kunst«

Yasmina Reza / Regie: Oliver Reese
Schauspielhaus
Ein weißes Bild mit weißen Streifen ist Auslöser dafür, dass sich drei langjährige Freunde in Haare geraten und ihre Beziehung, ihre Gefühle, ja ihr gesamtes bisheriges Dasein auf den Prüfstand stellen. Eine wortgewandte Komödie für ein virtuoses Schauspieler-Trio.
Neu im Blog!

»Die Zukunft einer Desillusion«

Gastbeitrag von Guillaume Paoli
Welche machtpolitischen und ökonomischen Krisen gilt es zu überwinden, damit Europa nicht scheitert? Und wie soll das Europa aussehen, in dem wir leben möchten? In einem Gastbeitrag deckt der Philosoph und Publizist Guillaume Paoli die Ansprüche und Widersprüche des europäischen Projekts auf und fragt, welche Zukunft es noch haben kann.
In Inszenierungen, Vorträgen und Diskussionen widmeten sich die Thementage vom 10. bis 12. Februar der »Erfindung Europa«. Intellektuelle, Politikerinnen und Politiker sowie Aktivistinnen und Aktivisten formulierten an drei Tagen Ideen und Forderungen für Europa, die sie im Anschluss zur Diskussion stellten. Die spannenden Debatten und Audio-Vorträge, können jetzt auf dem Blog nachgehört werden.
Audioeinführung

Alkestis

Ted Hughes nach Euripides / Regie: Julie Van den Berghe
Erst am Tag als seine Frau Alkestis stirbt, beginnt Admetos zu begreifen, was geschehen ist. Nicht ihr, sondern Admetos war der frühe Tod bestimmt. Erst bringen die Götter dem König Admetos lebenslange Verzweiflung, dann unfassbares Glück. Aber wie soll er mit der geliebten Alkestis weiterleben, wenn sogar der Tod zum Tauschobjekt geworden ist?