26.02. 18.00
Kammerspiele
THEATERTAG! ALLE PLÄTZE 12/8 €

Geschlossene Gesellschaft

von Jean-Paul Sartre
26.02. 19.30
Schauspielhaus
»Chinchilla Arschloch, waswas. Nachrichten aus dem Zwischenhirn«, die Koproduktion des Schauspiel Frankfurt mit dem Künstlerhaus Mousonturm, ist zum diesjährigen Berliner Theatertreffen eingeladen. Die Produktion in der Inszenierung von Rimini Protokoll (Helgard Haug) wurde am 11. April 2019 im Bockenheimer Depot uraufgeführt. Sie wurde von einer unabhängigen Jury aus über 400 Aufführungen des deutschsprachigen Raums ausgewählt.
Die insgesamt zehn eingeladenen Theaterproduktionen werden vom 1.-17. Mai im Haus der Berliner Festspiele und an anderen Orten der Hauptstadt gezeigt.
Unsere Gedanken sind bei den Ermordeten und ihren Angehörigen des rassistischen Anschlags von Hanau
sowie bei allen Menschen, die nicht erst seit dieser Tat in der begründeten Angst leben, selbst Ziel rechten Terrors zu werden.
Wir grenzen uns ab gegen alle Versuche, Pluralismus und Vielfalt einzuschränken und verpflichten uns zur Solidarität mit Menschen, die an den Rand gedrängt werden. Demokratie heißt, Zusammenleben immer wieder neu zu verhandeln. Wir sind viele, jede*r Einzelne von uns.

»Sklaven leben« beim Heidelberger Stückemarkt

30. April 2020
Theater und Orchester Heidelberg
Das in Frankfurt uraufgeführte Stück »sklaven leben« von Konstantin Küspert ist zum 37. Heidelberger Stückemarkt eingeladen. Vom 24. April bis zum 3. Mai 2020 lädt das Theater und Orchester Heidelberg bei dem renommierten Festival für zeitgenössische Dramatik aus dem gesamten deutschsprachigen Raum zu Inszenierungen neuer Theatertexte. Mit dabei sind in diesem Jahr neben dem Schauspiel Frankfurt u.a. auch Inszenierungen des Deutschen Theater Berlin, Schauspielhaus Bochum, Düsseldorfer Schauspielhaus, Schauspielhaus Graz, Schauspiel Leipzig, Residenztheater München, Staatstheater Nürnberg und des Deutschen Nationaltheater Weimar. Die Aufführungen und die Lesungen der Autor_innenwettbewerbe geben Einblick in das breite und aufregende Spektrum an Ästhetiken und Formen des zeitgenössischen Sprechtheaters.

Orestie

von Aischylos
Regie: Jan-Christoph Gockel
Die nächsten Termine: 24./28. Februar, 04./05./09. März 2020
Orest flieht und kann doch nicht entkommen: Die Spirale der Gewalt durchzieht das Leben aller – sein Vater hat für den Sieg der Griechen über Troja die Tochter Iphigenie geopfert, seine Mutter hat dafür den Vater ermordet, Orest wiederum seine Mutter getötet und wird gejagt von den Erinyen, die diesen Muttermord gesühnt sehen wollen. Doch wie entkommen, wenn Rache auf Rache sich türmt, wenn aus der einen Schuld die nächste folgt, weil ohne Verschulden kein Handeln möglich ist?
Die nächsten Termine

Räuber.Schuldenreich

von Ewald Palmetshofer
Regie: David Bösch
28. Februar 2020
Kammerspiele
Ewald Palmetshofer, der Meister der beschädigten Figuren, erzählt mit lyrischer, gebrochener Sprache, bitterer Ironie und grimmigem Witz eine apokalyptische Geschichte des Spätkapitalismus, der Anti-Nachhaltigkeit, aus der es kein Entrinnen geben kann, für keine Generation, für niemanden.
Die nächsten Termine

Geschlossene Gesellschaft

von Jean-Paul Sartre
Regie: Johanna Wehner
26./29. Februar 2020
Schauspielhaus
»Die Hölle, das sind die Anderen.« Was aber geschieht, wenn der Andere mehr und mehr verschwindet? Johanna Wehner inszeniert Sartres existentialistisches Stück als hochtourigen Wettlauf gegen das Gar-Nichts
Die nächsten Termine

Abschied von den Eltern

von Peter Weiss
Regie: Kornelius Eich
07. März 2020
Kammerspiele
Peter Weiss' autobiographische Erzählung handelt von dem Zauber und den Abgründen der Kindheit, den schmerzhaften Prozessen des Wachsens, der Suche nach einem eigenen Leben als künstlerische Persönlichkeit. Es ist das Protokoll einer Selbstbefreiung und zugleich eine kritische Betrachtung des konservativen Bürgertums Mitte des 20. Jahrhunderts, weshalb »Abschied von den Eltern« auch zu einem wichtigen Werk für die Jugendprotestbewegung von 1968 wurde.
Nur noch wenige Male

Peer Gynt

von Henrik Ibsen
Regie: Andreas Kriegenburg
27. Februar, 07. März 2020
Schauspielhaus
Nachdem der Tagträumer Peer in seiner bäuerlichen Heimat keinen Halt findet, führt ihn sein Lebensweg rund um die Erde. Andreas Kriegenburg inszeniert die Weltflucht eines Außenseiters, dessen manische Suche nach sich selbst in der Frage mündet: Was bleibt am Ende eines Lebens? Wir spielen »Peer Gynt« nur noch wenige Male!
Die nächsten Termine

The Fe.Male Trail

Ein Nick Cave-Abend mit Text und Musik von Katharina Bach und Band bitchboy
06./26. März 2020
Schauspielhaus
»Ein ziemlich großartiger Abend. [...] Katharina Bach verblüfft als Sängerin, sie ist aber auch eine Schauspielerin, die eine Sängerin spielt, und darüber hinaus eine schillernde Figur, die sich nicht auf einen bestimmten Charakter festlegen lässt [...]. Die Cave-Lieder scheinen wie für Bach geschrieben.«
(Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Quartett

von Heiner Müller
Regie: Miloš Lolić
Die nächsten Termine: 23. Februar, 08./18. März 2020
Kammerspiele
Zwei wahrhafte Zyniker betreiben die Zertrümmerung der Moral zum Zeitvertreib. Die Marquise de Merteuil und ihr ehemaliger Geliebter Valmont spielen ein tödliches Spiel aus Begehren, Sex, Intrigen und Verrat, von Müller gleichzeitig in einem Salon vor der französischen Revolution und einem Bunker nach dem dritten Weltkrieg verortet.

Stimmen einer Stadt

Regie: Anselm Weber
04./05. März 2020
Kammerspiele
Bevor im April die letzten drei Teile unser monodramatischen Frankfurt-Serie ihre Uraufführung feiern, zeigen wir vorab noch einmal »Stimmen einer Stadt I-VI«. Sechs Leben aus Frankfurt, jede Biografie wird zu einem Solo für eine_n Schauspieler_in unseres Ensembles: Ein Flaneur, eine Stewardess, ein Spekulant, eine Hotelchefin, Strafverteidiger und eine Wirtin erzählen ihre Geschichten.

Integrationspreis für »Heidi in Frankfurt«

Konzept und Regie: Martina Droste / Preisverleihung: 08. März, 18.00 Uhr, Historisches Museum
Das Junge Schauspiel Frankfurt wird mit dem Integrationspreis der Immigrationsbuchmesse für das inklusive Jugendperformanceprojekt »Heidi in Frankfurt – Ein Integrationstheater« ausgezeichnet. Mit dem Preis würdigt die »Frankfurter Immigrationsbuchmesse e.V.« Arbeiten, die sich für einen interkulturellen Dialog von Menschen unterschiedlicher Herkunftsländer und für eine respektvolle und friedliche Koexistenz einsetzen.
In der Theaterproduktion betreten 12 Jugendlichen ab 14 Jahren mit unterschiedlichen Weltanschauungen, Zugehörigkeitsgefühlen, Orientierungen und Einschränkungen den öffentlichen Raum und positionieren sich zu ihren Beteiligungsmöglichkeiten an gesellschaftlichen Entwicklungen.
Der Spielplan für den Monat März ist da! Der Vorverkauf für März, die ersten Vorstellungen im April und die Vorstellungen an Ostern beginnt am 10. Februar.
Für unsere internationalen Gäste

Unsere Stücke mit englischen Übertiteln

Das Schauspiel Frankfurt bietet an ausgewählten Tagen Vorstellungen mit englischen Übertiteln an. Die Termine der Aufführungen finden Sie in unserem gedruckten Programm, im Spielplan und auf unserer englischsprachigen Webseite.