Der Jugendclub

Foto: Felix Grünschloß

INFOABEND UND STARTWORKSHOPS FÜR 2026/27

28. August 18 Uhr, Infoabend für den Jugendclub – Was geht in der Spielzeit 2026/27?

Die Termine für die Start-Workshops des Jugendclubs! Egal, ob ihr euch für die Teilnahme an einem Spielprojekt interessiert oder ob ihr mal reinschnuppern und beim Offenen Training oder Schauspiel-Workshop mitmachen möchtet: Einen Termin aussuchen und direkt anmelden!

29. August, 11-14 Uhr
29. August, 15-18 Uhr
30. August, 11-14 Uhr
02. September, 18-21 Uhr
03. September, 18-21 Uhr
04. September, 18-21 Uhr
05. September, 14-18 Uhr (Diesen Termin erstmal nur vormerken, wenn ihr bei einem der Spielprojekte dabei sein wollt)

WOHER? WOHIN?

Im Jugendclub am Schauspiel Frankfurt machen in jeder Spielzeit mehr als 100 Jugendliche zwischen 14 und 25 Jahren Theater.
Sprachbarrieren, Vorkenntnisse und Einschränkungen sind nicht wichtig. Neugier, Lust auf Theater und Offenheit für andere sind die einzigen Voraussetzungen, um im Jugendclub neue Verbindungen zu knüpfen - zum Schauspiel und zu anderen theaterbegeisterten Jugendlichen.
Macht mit und findet heraus, in welchen Formaten und mit welchem zeitlichen Aufwand ihr teilnehmen möchtet.

Du willst dich 8-10 Wochen lang mit einem Thema in einem Ensemble auseinandersetzen und auf die Bühne bringen? Das Projekt »Zwischen Welten« und das Projekt »Heimlich, still und leise« sind Teil des Spielplans und ermöglichen tiefgehende Erfahrungen mit dem Medium Theater.

Unsere regelmäßigen »Short Cuts«: In Tagesworkshops, Open Stages, Offenen Schauspieltrainings und gemeinsamen Vorstellungsbesuchen probiert ihr kreative Ausdrucksmittel aus, setzt euch mit selbstgewählten Fragestellungen und ästhetischen Gestaltungsmitteln auseinander oder verschafft euch Einblicke in die Arbeitsbereiche des Theaters. Ihr erforscht Freiräume und lotet Grenzen aus. Ihr kommt ins Gespräch mit Künstler:innen, seid nah dran am Bühnengeschehen, oder füllt die »Open Stage« mit euren Themen!

Einsteigen ist jederzeit möglich. Teilnahmegebühr: 20€ für eine Spielzeit.

15 Videoclips von je 1 Minute geben euch Einblick in Fragestellungen, Probenprozesse und die Inszenierung von »Am Leben Bleiben/See You.« und »Unter uns.Unsichtbar?«. Beide Projekt gehören zum Projekt »Fragile Verbindungen«.

Spielprojekte

Theater- und Performanceprojekte von und mit Jugendlichen im Repertoire der Kammerspiele und an einem Spielort im Stadtraum zu aktuellen Themen wie Rassismus, Gleichberechtigung, Inklusion und politische Partizipation.

Konzept und Regie: Martina Droste, Anina Engelhardt
Premiere 07. November, SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT im Gebäude der ehemaligen Dondorf-Druckerei

Wir sehen, was wir kennen. Die eigentliche Entdeckungsreise beginnt mit dem zweiten Blick. Jugendliche Performer:innen machen sich auf den Weg zu Orten in Frankfurt, die davon erzählen, was zählt, in dieser Spielzeit in Kooperation mit der SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT.
In der Ausstellung »Leonor Fini. Magisch Surreal« begegnen Jugendliche Bildern einer rebellischen Künstlerin, die zwischen Traum, Mythos und theaterhaften Inszenierungen klassische Geschlechterrollen umkehren.
Finis Arbeiten aus dem letzten Jahrhundert durchziehen Themen wie Emanzipation, Genderfluidität, Eros und Verwandlung. Ihre Darstellungen und Selbstinszenierungen mit Masken und Kostümen hinterfragen (herkömmliche) Rollenbilder und bieten den jungen Performer:innen ein ideales Spielfeld für Spiegelungen des Selbst und für das Unbekannte.

Leonor Fini wusste früh, dass ihr Leben anders verlaufen sollte, als es für sie vorgesehen war und wollte sich nicht mit den Erwartungen und Vorstellungen anderer abfinden. Mutig und eigensinnig zeugen auch ihre Bilder von einer Biografie der Selbstbehauptung und Unabhängigkeit.

Aus den kraftvollen Visionen Finis entsteht in der Ausstellung inmitten des Publikums eine lebendige Performance junger Perspektiven auf zentrale gesellschaftliche Themen.

Gefördert von GLS Treuhand e.V.

Konzept und Regie: Martina Droste
Premiere 05. Februar 2027, Kammerspiele

Wie und wogegen leisten junge Menschen im Hier und Jetzt Widerstand? Wann braucht es Widerstand im Alltag, gerade auch in einer Demokratie? Die Frage, was gerecht ist, bietet Jugendlichen Orientierung wie auch Anlass zu Enttäuschung und Wut. Wogegen widerstehen sie heimlich, still und leise und wann werden sie laut? Welche Vorstellungen von einem guten Zusammenleben treiben sie an? Wann entsteht aus erfahrenen Ungerechtigkeiten die innere Notwendigkeit, zu handeln?

Beim Wort »Widerstand« scheinen zumeist Lebensgeschichten und Legenden von Menschen auf, die sich in oft lebensgefährlichen, heimlichen Aktionen den herrschenden diktatorischen Mächten entgegenstemmten. In der Zeit ihres Wirkens oft verachtet und verfolgt, gelten sie im Rückblick als Vorbilder und moralische Instanzen für die nachfolgenden Generationen.

Im Rahmen der Förderung Junges Schauspiel unterstützt von der Deutsche Bank Stiftung

Konzept: Martina Droste

Stell dir vor, dein Leben hat gerade erst so richtig angefangen und multiple Krisenlandschaften verstellen dir die Sicht auf die Zukunft. Gleichzeitig steigen die Anforderungen, um beim strammen Marsch nach vorn dabei zu sein. Wer darf mitmachen? Und wohin geht es überhaupt?
Sinnkrisen, Verlustängste, Depression, Todessehnsucht: Kein Paradies in Sicht.
Wie geht Trauern? Woher kommen Lebenswille, Wut, Kampfgeist?
Wie entstehen Zusammenhänge? Ein Ensemble im Jungen Schauspiel macht sich auf Umwege.

Im Rahmen der Förderung Junges Schauspiel unterstützt von der Deutsche Bank Stiftung

25. September 18.30 Uhr
(K)EIN PARADIES IN SICHT? – GENERATIONENMIX, Foyer Kammerspiele

Mit »Omas gegen Rechts Uffbasse«, »Demokratie stärken« und dem Jugendensemble von »Paradiesvögel«

Sehen, was ihr seht. Ein Fragenspiel zwischen ziemlich weit voneinander entfernten Generationen, ein Gedanken-Transfer zu einer solidarischen und demokratischen Gesellschaft. Ein kleines Experiment zu Teilhabe, Wirksamkeit und Widerstand. Welche Träume und Ängste haben die Alten umgetrieben, als sie jung waren? Welche Gestaltungsspielräume haben sie entdeckt, welche Beharrlichkeiten entwickelt? Womit und wogegen kämpfen die Jungen?

Der Eintritt ist frei.

Im Anschluss gibt es eine Vorstellung von »Paradiesvögel«

SHORTCUTS

Kurz & knackig? Oder erstmal reinschauen?
Die Shortcuts bieten sich für alle an, die keine Zeit für intensive Projekte haben, aber trotzdem Theater spielen und sich ausprobieren wollen. Die Angebote »Offenes Schauspieltraining«, der »Treffpunkt Schauspielkantine« und der Tagesworkshop sind in erster Linie für Jugendclub-Mitglieder gedacht und die, die es werden wollen.

Die Anmeldung erfolgt immer per Mail.

Kommt vorbei und probiert euch aus! Mindestens einmal im Monat vermitteln wir unterschiedliche Schauspielgrundlagen und Techniken. Ohne Druck, mit viel Spaß am Spielen und Improvisieren schaffen wir Raum, um das eigene Handwerkszeug zu verbessern. Ihr trefft immer andere Menschen, erfahrt Neues oder wiederholt Altbekanntes mit anderen Inhalten.

Anstatt des »Offenen Schauspieltrainings« im September:

Was geht in der Spielzeit 2026/27?
28. August 18 Uhr, Infoabend für den Jugendclub

Die Termine für die Start-Workshops des Jugendclubs! Zum Kennenlernen, Einsteigen und Wiedersehen.

29. August, 11-14 Uhr
29. August, 15-18 Uhr
30. August, 11-14 Uhr
02. September, 18-21 Uhr
03. September, 18-21 Uhr
04. September, 18-21 Uhr

Sucht euch einen Termin aus und direkt anmelden!

In intensiven Tagesworkshops teilen Theaterprofis aus allen Bereichen ihr Knowhow und Wissen mit euch. Ihr erhaltet Einblicke in die unterschiedlichen Bereiche des Schauspiels und des Theaters und experimentiert mit Mitteln wie Körper, Stimme, Text und Kostüm.

Der nächste Termin ist in der neuen Spielzeit!

Gerade wart ihr noch im Zuschauerraum und habt mit Figuren auf der Bühne mitgefiebert, das Bühnenbild bewundert oder euch gefragt, wie man sich so viel komplizierten Text merken kann... Und jetzt? Sitzt ihr mit Beteiligten aus der Produktion beisammen und könnt eure Eindrücke und Erlebnisse schildern. Fragen stellen, Komplimente verteilen oder ins Diskutieren geraten - alles ist möglich!

Der nächste Termin:

16.09., 18.30 Uhr, Schauspielhaus
»Treffpunkt Schauspielkantine« zu »Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk« nach Jaroslav Hašek / Bertolt Brecht und einer Recherche zur Schlacht um Bachmut in der Regie von Jan-Christoph Gockel

Diese Bühne gehört euch! Zwei- bis dreimal in der Spielzeit schaffen wir eine Plattform für eure Kurzbeiträge. Was wollt ihr erzählen? Welche Themen brennen euch unter den Nägeln? Bühne frei, Spot an!

Der nächste Termin ist in der nächsten Spielzeit.