Das Schauspiel Frankfurt beginnt mit der neuen Intendanz von Anselm Weber eine monodramatische Serie über Frankfurt. Autoren treffen Menschen aus dieser Stadt und überschreiben deren Biographien in einen poetischen Text, der von einem Schauspieler aus dem Ensemble dargestellt wird. Was wird uns erwarten, wenn Wilhelm Genanzino, als präziser Beobachter unserer Lebenswelt, in der er Skurriles und Absurdes immer wieder aufspürt, solch ein Monodrama schreibt? Oder die junge Romanautorin Olga Grjasnowa einen Frankfurter trifft, die mit ihren jüdischrussischen Wurzeln selber lange Zeit in dieser Stadt lebte? Und die Wiener Autorin Teresa Präauer zugleich mit den Augen der bildenden Künstlerin und der Fremden durch Frankfurt geht? Jeder von ihnen verfasst ein Monodrama, das ein Leben aus unserer Alltagswelt zum Solo kürt. Die Reihe entsteht in Zusammenarbeit mit dem Literaturhaus Frankfurt.

Ermöglicht durch
Kammerspiele

Uraufführungen 05. Mai 2018
Regie
Anselm Weber

Videoinstallation und Bühne
Bussmann, Philip

Dramaturgie
Marion Tiedtke