Die Wahl­verwandt­schaften

Foto: Thomas Aurin
nach Johann Wolfgang von Goethe
Für die Bühne bearbeitet von Lisa Nielebock
Schauspielhaus
Premiere 23. Juni 2022
ca. 1 Stunde 10 Minuten, keine Pause

Termine

https://www.schauspielfrankfurt.de Schauspiel Frankfurt Neue Mainzer Straße 17, 60311 Frankfurt am Main
Fr. 08.07.2022
19.30
https://www.schauspielfrankfurt.de Schauspiel Frankfurt Neue Mainzer Straße 17, 60311 Frankfurt am Main
Sa. 09.07.2022
19.30
TEAM
Bühne: Oliver Helf
Kostüme: Ute Lindenberg
Dramaturgie: Julia Weinreich
BESETZUNG
Heiko Raulin (Eduard)
Manja Kuhl (Charlotte)
Marta Kizyma (Ottilie)
INHALT
Zu Beginn erleben wir das Ehepaar Eduard und Charlotte, beide in zweiter Ehe miteinander verheiratet. Als Eduard beschließt, seinen Freund Otto, den Hauptmann, einzuladen, und Charlotte ihre Ziehtochter Ottilie zu sich holt, passiert das, was passieren muss: Eduard verliebt sich in Ottilie und der Hauptmann fühlt sich zu Charlotte hingezogen. In einem letzten verzweifelten Liebesakt zwischen Charlotte und Eduard wird ein Kind gezeugt. Man sucht nach einer Lösung und endet in einer tödlichen Katastrophe. Die Wahlverwandtschaften lesen sich wie ein Laboratorium der Aufklärung, in dem die Beziehungsfähigkeit von Menschen untereinander und zur Natur untersucht und das Verhältnis zwischen Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft neu verhandelt wird. Das Kräfteverhältnis von Freiheit und Notwendigkeit steht zur Disposition und die Frage im Raum, ob Liebe aus freiem Willen besteht.
PRESSESTIMMEN
»Ein tragisches Beziehungsspiel, von Frankfurts größtem Sohn als Roman verfasst, kommt in einer minimalistischen Labor-Situation auf die große Bühne. Das "Wer mit wem", das Defilée der Auswege, am Ende das Tragische - Lisa Nielebock inszeniert den Klassiker kompakt, klug, gefühlvoll und reflektiert.«
hr2 - Frühkritik, 24.Juni 2022
Foto: Thomas Aurin
Niemand ist mehr Sklave, als der sich für frei hält, ohne es zu sein.
AUDIO-EINFÜHRUNG
VORAB-TRAILER