Der große Kunstraub (DGKR)

Text und Regie: Alexander Eisenach
Auftragswerk des Schauspiel Frankfurt
Bockenheimer Depot
Uraufführung 05. Februar 2022
TEAM
Bühne: Daniel Wollenzin
Kostüme: Julia Wassner
Musik: Sven Michelson
Dramaturgie: Katrin Spira
INHALT
Der große Tresorraum im Bockenheimer Depot. Nacht. Stille. Eine Gruppe vermummter Schauspieler:innen ist wild
entschlossen, sich zurückzuholen, was ihnen so lange genommen wurde: Kunst. Wie Schatten huschen sie durch die
Nacht, einem perfekten Plan folgend, getrieben von einer Mission: Sie wollen sich nicht länger abspeisen lassen
mit den leicht zu besitzenden Gütern der Entzauberungskultur. Sie wollen den großen Coup. Hitchcock hat einmal gesagt, er sei so fasziniert von der Idee des perfekten Verbrechens, weil es sich dabei eigentlich um das perfekte Drehbuch handele. Ein Plan, der sich in minutiöser Exaktheit entrollt und dessen eigentlicher, tieferer Sinn es ist, zu
funktionieren. Die sogenannten Heist-Movies, zu denen Klassiker wie »The Great Train Robbery« und neuere Blockbuster wie »Heat« oder »Ocean‘s Eleven« gehören, spielen das im Detail durch. Für das Theater ist dieses Genre noch zu entdecken. Genau das hat Alexander Eisenach vor. Dabei geht es um das Verhältnis von Kunst, Verbrechen und Kapital und um die Frage, was wir als Kulturgüter bezeichnen.
Die Produktion im Rahmen der »Autor:innenförderung« wird ermöglicht durch

Kunst ist es nur dann, wenn sie nicht damit gerechnet haben.