Foto: Felix Grünschloß
Das Schauspiel Frankfurt beginnt mit der neuen Intendanz von Anselm Weber eine monodramatische Serie über Frankfurt. Autoren treffen Menschen aus dieser Stadt und überschreiben deren Biographien in einen poetischen Text, der von einem Schauspieler aus dem Ensemble dargestellt wird. Was wird uns erwarten, wenn Wilhelm Genazino, als präziser Beobachter unserer Lebenswelt, in der er Skurriles und Absurdes immer wieder aufspürt, solch ein Monodrama schreibt? Oder die junge Romanautorin Olga Grjasnowa einen Frankfurter trifft, die mit ihren jüdischrussischen Wurzeln selber lange Zeit in dieser Stadt lebte? Und die Wiener Autorin Teresa Präauer zugleich mit den Augen der bildenden Künstlerin und der Fremden durch Frankfurt geht? Jeder von ihnen verfasst ein Monodrama, das ein Leben aus unserer Alltagswelt zum Solo kürt. Die Reihe entsteht in Zusammenarbeit mit dem Literaturhaus Frankfurt.

Die drei Monologe »Im Dickicht der Einzelheiten« von Wilhelm Genazino, »Absturz« von Olga Grjasnowa und »Ein Hund namens Dollar« von Teresa Präauer sind einzeln oder im Paket buchbar!

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Weitere Termine

03. Oktober, 18.00 Uhr, 04. Oktober, 19.00 Uhr
 »Im Dickicht der Einzelheiten« von Wilhelm Genazino

03. Oktober, 19.20 Uhr
»Absturz« von Olga Grjasnowa

03. Oktober, 20.40 Uhr, 04. Oktober, 20.20 Uhr
»Ein Hund namens Dollar« von Teresa Präauer


Ermöglicht durch den Hauptförderer
sowie
Pressestimmen
»Überhaupt lässt Webers Regie an diesem Triple-Abend viel Raum für die Texte. Viele Bilder muss sich der Zuschauer selbst erschaffen – die Spannung steckt im Stoff. Weber arbeitet subtil, mit viel Humor […]. Die Aufgabe, die zuweilen stark ironisierte Vielfalt der polychromen Geschichten am Puls der Großstadt in all ihrer Tiefe zu begreifen und zu erfahren, das Ein- und Ausgeschlossensein, die Identifikation oder Abkapselung, gibt Weber elegant an die Zuschauer weiter. Eine Aufgabe, der man sich an diesem Abend gerne stellt.«
(nachtkritik.de, 6. Mai 2018)
»Drei Stimmen einer Stadt also: eine intensiv-emphatische, die bis zur Selbstaufgabe tröstet, eine leise-untergehende die nicht viel Aufhebens macht und doch jedes Detail aufhebt, und eine plakativ-laute, die nicht auf Sinnsuche ist, sondern die süße des Lebens im Luxus genießt. Schon das könnte man Vielfalt nennen.«
(Frankfurter Allgemeine Zeitung, 7. Mai 2018)
»Die „Stimmen einer Stadt“ sind ein originelles, erquickliches Theater-Experiment, an dem man seine helle Freude haben kann.«
(Frankfurter Neue Presse, 7. Mai 2018)
»Das Ergebnis kann sich wahrlich sehen lassen. Die „Stimmen einer Stadt“ faszinieren in ihrer Unterschiedlichkeit und fesseln das begeisterte Uraufführungspublikum bis zur letzten Silbe.«
(Gießener Allgemeine Zeitung, 7. Mai 2018)

Bildergalerie

Video

Kammerspiele

Uraufführungen 05. Mai 2018
Regie
Anselm Weber

Videoinstallation und Bühne
Philip Bussmann

Kostüm
Mareike Wehrmann

Musik
Thomas Osterhoff

Dramaturgie
Marion Tiedtke

Besetzung
Matthias Redlhammer, Friederike Becht, Felix Rech