Collective Works

von Backstein Kollektiv
Produktionshaus NAXOS
ca. 1 Stunde 10 Minuten

Termine

https://www.schauspielfrankfurt.de Schauspiel Frankfurt Neue Mainzer Straße 17, 60311 Frankfurt am Main
Do. 06.10.2022
20.00–21.10
https://www.schauspielfrankfurt.de Schauspiel Frankfurt Neue Mainzer Straße 17, 60311 Frankfurt am Main
Fr. 07.10.2022
18.00–19.10
https://www.schauspielfrankfurt.de Schauspiel Frankfurt Neue Mainzer Straße 17, 60311 Frankfurt am Main
Sa. 08.10.2022
18.00–19.10
TEAM
Konzept, Regie und Performance: Backstein Kollektiv
Bühne: Marcel Appel
Lichtdesign und Ton: Manuel Oeschger
Musik: Felix Krell
Film: Deda-Productions
INHALT
Der Performance-Abend »Collective Works« des Frankfurter Backstein Kollektivs verbindet drei künstlerische Arbeiten der letzten zwei Jahre an den Schnittstellen von Tanz, Sprache, Musik und Bildender Kunst. Der Titel beschreibt sowohl den Inhalt des Abends als auch die Philosophie der interdisziplinären Gruppe, die von der Kraft der Gemeinschaft überzeugt ist und das Werk in gemeinsamer Recherchearbeit vorbereitet hat.
Der erste Teil, in Zusammenarbeit mit dem Künstler Marcel Appel entstanden, besteht aus einer hölzernen und mit Folie verkleideten beweglichen Rauminstallation, auf die collageartig Bilder und Daten projiziert werden. Es geht um Themen wie Fake News, Datensicherheit, AGBs, Cookies, Werbung, Daten auf Social Media, es geht um Beeinflussung oder Ablenkung durch das Netz. Teil 2 ist keine Bühnenarbeit, sondern der Kurzfilm »Tracing Empathy« über die Frage, was es gerade in Konfliktsituationen für eine Gesellschaft bedeuten würde, wenn der:die Einzelne sich stärker in Mitmenschen einfühlte. Den Abend beschließt das Tanzstück »Blue Pill? Red Pill?«, in dem es um Fragen der physischen wie politischen Transparenz und den Preis des Whistleblowings geht, aber auch um körperliche Nähe und Zugewandtheit.
Gefördert von der Stadt Frankfurt, Hessische Theaterakademie (HTA), Aventis Foundation und CrowdFunding.

Backstein Kollektiv

Das spartenübergreifende Backstein Kollektiv (Julie Grutzka, Sopran; Hendrik Hebben, Tanz; Moritz Fabian, Tanz/ Theaterwissenschaft und Soziologie) arbeitet interdisziplinär und performativ. Ihre Arbeiten gehen aus intensiven Recherchen hervor und haben eine sozio-politischen Hintergrund.