Yo Bro

von und mit Joana und Aljoscha Tischkau
Koproduktion mit dem Künstlerhaus Mousonturm und dem Festival Politik im Freien Theater
Bockenheimer Depot
Premiere 24. September 2022

Termine

https://www.schauspielfrankfurt.de Schauspiel Frankfurt Neue Mainzer Straße 17, 60311 Frankfurt am Main
Sa. 24.09.2022
20.00
TICKETS ab 07.07.
https://www.schauspielfrankfurt.de Schauspiel Frankfurt Neue Mainzer Straße 17, 60311 Frankfurt am Main
Mo. 26.09.2022
20.00
TICKETS ab 07.07.
https://www.schauspielfrankfurt.de Schauspiel Frankfurt Neue Mainzer Straße 17, 60311 Frankfurt am Main
Mi. 28.09.2022
20.00
TICKETS ab 07.07.
Für die Produktion werden noch Statist:innen gesucht!
TEAM
Regie: Joana und Aljoscha Tischkau
Bühne: Carlo Siegfried
Kostüme: Nadine Bakota
Sounddesign: Frieder Blume
Dramaturgie: Elisabeth Hampe, Lukas Schmelmer
Produktionsleitung: Lisa Gehring, Katja Armknecht
Lichtdesign & Technische Leitung: Hendrik Borowski
INHALT
Beyoncé und Jay-Z, Prince Harry und Meghan Markle, Die Simpsons, Der Prinz von Bel Air, The Kelly Family, Hanni und Nanni, Charlie und Louise – gesellschaftliche Vorstellungen von Familie sind oftmals durch (pop)-kulturelle Repräsentationen gefestigt. Obwohl es äußerst naheliegend erscheint, dass Verwandtschaft und nahe, intime, verwandtschaftsähnliche Beziehungen auch abseits physiognomischer Gemeinsamkeiten funktionieren, erleben nicht-weiße, aber auch queere Personen immer wieder, wie ihnen diese Verbindung abgesprochen wird.
»Yo Bro« bricht gängige, normative Darstellungen von Familie, indem diesen radikalere Formen der Zusammengehörigkeit und alternative Konzepte von Gemeinschaft gegenübergestellt werden. Die Choreografin, Performerin und Theater-Künstlerin Joana Tischkau erforscht in dieser Arbeit zusammen mit ihrem Zwillingsbruder Aljoscha Tischkau, der als Sozialpädagoge tätig ist, kultur- und kunstgeschichtlichen Repräsentationen von Verwandtschaftsverhältnissen. Mittels des performativen Potentials ihrer Körper kreieren sie Bilder von Ähnlich- und Andersartigkeit und erzählen so Familiengeschichte(n) neu.
Eine Koproduktion von Schauspiel Frankfurt, Künstlerhaus Mousonturm, HAU Hebbel am Ufer, Kampnagel Hamburg, Gessnerallee Zürich und Schlachthaus Theater Bern.
Gefördert durch den Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR und vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst.