Deutschland 2020. Ein Winter­märchen

Foto: Jessica Schäfer
Eine Heine-Skizze von Regina Wenig
Klassenzimmerstück ab 14 Jahren
Box
Premiere 20. September 2020
ca. eine Stunde, keine Pause

Termine

https://www.schauspielfrankfurt.de Schauspiel Frankfurt Neue Mainzer Straße 17, 60311 Frankfurt am Main
So. 01.11.2020
16.00–17.00
Ausverkauft
evtl. Restkarten an der Abendkasse
https://www.schauspielfrankfurt.de Schauspiel Frankfurt Neue Mainzer Straße 17, 60311 Frankfurt am Main
Di. 17.11.2020
20.00–21.00
Ausverkauft
evtl. Restkarten an der Abendkasse
https://www.schauspielfrankfurt.de Schauspiel Frankfurt Neue Mainzer Straße 17, 60311 Frankfurt am Main
Di. 01.12.2020
20.00–21.00
TICKETS ab 10.11.
https://www.schauspielfrankfurt.de Schauspiel Frankfurt Neue Mainzer Straße 17, 60311 Frankfurt am Main
Sa. 05.12.2020
16.00–17.00
TICKETS ab 10.11.
TEAM
Bühne: Marius Baumgartner
Kostüme: Marielle Sokoll
INHALT
»Im traurigen Monat November war’s…« als Heinrich Heine zu einer Reise von Frankreich nach Deutschland aufbricht. Station für Station auf dem Weg zu seiner Mutter zeichnet er ein messerscharfes Bild seiner Heimat. Heine – in Deutschland wegen seiner jüdischen Herkunft angefeindet – beschreibt das Land, das ihm nach Jahren des Exils in Frankreich so fremd wie nah ist, aus der Perspektive seines eigenen Zwiespalts als reaktionäres Land, geprägt von Militarismus und Nationalismus, für das er trotz allem Heimatgefühle hegt. Die Regisseurin Regina Wenig hat Interviews mit Menschen aus Hanau und Frankfurt 2020 geführt und in ihr Stück eingeflochten. Das dokumentarische Material spiegelt die heutige Wirklichkeit und ist gleichzeitig eine Doppelbelichtung von Heines – nur scheinbar historischen – Motiven: Es geht damals wie heute um Nation, Zugehörigkeit, Ausgrenzung und Identität.
Das Studiojahr Schauspiel wird ermöglicht durch die Aventis Foundation und die Crespo Foundation.
PRESSESTIMMEN
»Wie das zusammenpasst! […] Eine satte Stunde mit Texten, die 175 Jahre alt sind – und die Stimmung, das Lebensgefühl, auch die Zwiespältigkeit von heute zu beschreiben scheinen. Ein besseres Plädoyer dafür, dass Kunst tatsächlich helfen kann, Blicke zu verändern, Sinn zu stiften, Unsinn zutage zu fördern, kann man kaum führen.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22. September 2020
»Regina Wenig ist ein interessantes Projekt gelungen, das zeigt, wie nachhaltig nationalistische und ausgrenzende Denkmuster gesellschaftliches Leben durchdringen.«
Frankfurter Rundschau, 22. September 2020
Foto: Jessica Schäfer

Audio-Einführung