Junges Schauspiel Frankfurt
Allianzen bilden und gemeinsam Begegnungsorte schaffen. Das Junge Schauspiel Frankfurt öffnet das Theater für Jugendliche und Pädagog:innen. Mit den Mitteln des Theaters lädt es zu einem Austausch über gesellschaftspolitische Fragen ein sowie zu einer kreativen Auseinandersetzung mit den Inszenierungen der Spielzeit.

DIE SPIELPROJEKTE 2026/27
ZWISCHEN WELTEN (UA)
Konzept und Regie: Martina Droste, Anina Engelhardt
Premiere 07. November, SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT im Gebäude der ehemaligen Dondorf-Druckerei
Wir sehen, was wir kennen. Die eigentliche Entdeckungsreise beginnt mit dem zweiten Blick. Jugendliche Performer:innen machen sich auf den Weg zu Orten in Frankfurt, die davon erzählen, was zählt, in dieser Spielzeit in Kooperation mit der SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT.
In der Ausstellung »Leonor Fini. Magisch Surreal« begegnen Jugendliche Bildern einer rebellischen Künstlerin, die zwischen Traum, Mythos und theaterhaften Inszenierungen klassische Geschlechterrollen umkehren.
Finis Arbeiten aus dem letzten Jahrhundert durchziehen Themen wie Emanzipation, Genderfluidität, Eros und Verwandlung. Ihre Darstellungen und Selbstinszenierungen mit Masken und Kostümen hinterfragen (herkömmliche) Rollenbilder und bieten den jungen Performer:innen ein ideales Spielfeld für Spiegelungen des Selbst und für das Unbekannte.
Leonor Fini wusste früh, dass ihr Leben anders verlaufen sollte, als es für sie vorgesehen war und wollte sich nicht mit den Erwartungen und Vorstellungen anderer abfinden. Mutig und eigensinnig zeugen auch ihre Bilder von einer Biografie der Selbstbehauptung und Unabhängigkeit.
Aus den kraftvollen Visionen Finis entsteht in der Ausstellung inmitten des Publikums eine lebendige Performance junger Perspektiven auf zentrale gesellschaftliche Themen.
Gefördert von GLS Treuhand e.V.
HEIMLICH, STILL UND LEISE?
Konzept und Regie: Martina Droste
Premiere 05. Februar 2027, Kammerspiele
Wie und wogegen leisten junge Menschen im Hier und Jetzt Widerstand? Wann braucht es Widerstand im Alltag, gerade auch in einer Demokratie? Die Frage, was gerecht ist, bietet Jugendlichen Orientierung wie auch Anlass zu Enttäuschung und Wut. Wogegen widerstehen sie heimlich, still und leise und wann werden sie laut? Welche Vorstellungen von einem guten Zusammenleben treiben sie an? Wann entsteht aus erfahrenen Ungerechtigkeiten die innere Notwendigkeit, zu handeln?
Beim Wort »Widerstand« scheinen zumeist Lebensgeschichten und Legenden von Menschen auf, die sich in oft lebensgefährlichen, heimlichen Aktionen den herrschenden diktatorischen Mächten entgegenstemmten. In der Zeit ihres Wirkens oft verachtet und verfolgt, gelten sie im Rückblick als Vorbilder und moralische Instanzen für die nachfolgenden Generationen.
Im Rahmen der Förderung Junges Schauspiel unterstützt von der Deutsche Bank Stiftung
Konzept und Regie: Martina Droste
Premiere 05. Februar 2027, Kammerspiele
Wie und wogegen leisten junge Menschen im Hier und Jetzt Widerstand? Wann braucht es Widerstand im Alltag, gerade auch in einer Demokratie? Die Frage, was gerecht ist, bietet Jugendlichen Orientierung wie auch Anlass zu Enttäuschung und Wut. Wogegen widerstehen sie heimlich, still und leise und wann werden sie laut? Welche Vorstellungen von einem guten Zusammenleben treiben sie an? Wann entsteht aus erfahrenen Ungerechtigkeiten die innere Notwendigkeit, zu handeln?
Beim Wort »Widerstand« scheinen zumeist Lebensgeschichten und Legenden von Menschen auf, die sich in oft lebensgefährlichen, heimlichen Aktionen den herrschenden diktatorischen Mächten entgegenstemmten. In der Zeit ihres Wirkens oft verachtet und verfolgt, gelten sie im Rückblick als Vorbilder und moralische Instanzen für die nachfolgenden Generationen.
Im Rahmen der Förderung Junges Schauspiel unterstützt von der Deutsche Bank Stiftung
Wiederaufnahme 2026/27

PARADIESVÖGEL (UA)
Stell dir vor, dein Leben hat gerade erst so richtig angefangen und multiple Krisenlandschaften verstellen dir die Sicht auf die Zukunft. Gleichzeitig steigen die Anforderungen, um beim strammen Marsch nach vorn dabei zu sein. Wer darf mitmachen? Und wohin geht es überhaupt?
Sinnkrisen, Verlustängste, Depression, Todessehnsucht: Kein Paradies in Sicht.
Wie geht Trauern? Woher kommen Lebenswille, Wut, Kampfgeist?
Wie entstehen Zusammenhänge? Ein Ensemble im Jungen Schauspiel macht sich auf Umwege.
Konzept und Regie: Martina Droste
Premiere: 30. Januar 2026, Kammerspiele
Im Rahmen der Förderung Junges Schauspiel wir die Produktion unterstützt durch die Deutsche Bank Stiftung
INFOS UND TICKETS
25. September 18.30 Uhr
(K)EIN PARADIES IN SICHT? – GENERATIONENMIX, Foyer Kammerspiele
Mit »Omas gegen Rechts Uffbasse«, »Demokratie stärken« und dem Jugendensemble von »Paradiesvögel«
Sehen, was ihr seht. Ein Fragenspiel zwischen ziemlich weit voneinander entfernten Generationen, ein Gedanken-Transfer zu einer solidarischen und demokratischen Gesellschaft. Ein kleines Experiment zu Teilhabe, Wirksamkeit und Widerstand. Welche Träume und Ängste haben die Alten umgetrieben, als sie jung waren? Welche Gestaltungsspielräume haben sie entdeckt, welche Beharrlichkeiten entwickelt? Womit und wogegen kämpfen die Jungen?
Der Eintritt ist frei.
Stell dir vor, dein Leben hat gerade erst so richtig angefangen und multiple Krisenlandschaften verstellen dir die Sicht auf die Zukunft. Gleichzeitig steigen die Anforderungen, um beim strammen Marsch nach vorn dabei zu sein. Wer darf mitmachen? Und wohin geht es überhaupt?
Sinnkrisen, Verlustängste, Depression, Todessehnsucht: Kein Paradies in Sicht.
Wie geht Trauern? Woher kommen Lebenswille, Wut, Kampfgeist?
Wie entstehen Zusammenhänge? Ein Ensemble im Jungen Schauspiel macht sich auf Umwege.
Konzept und Regie: Martina Droste
Premiere: 30. Januar 2026, Kammerspiele
Im Rahmen der Förderung Junges Schauspiel wir die Produktion unterstützt durch die Deutsche Bank Stiftung
INFOS UND TICKETS
25. September 18.30 Uhr
(K)EIN PARADIES IN SICHT? – GENERATIONENMIX, Foyer Kammerspiele
Mit »Omas gegen Rechts Uffbasse«, »Demokratie stärken« und dem Jugendensemble von »Paradiesvögel«
Sehen, was ihr seht. Ein Fragenspiel zwischen ziemlich weit voneinander entfernten Generationen, ein Gedanken-Transfer zu einer solidarischen und demokratischen Gesellschaft. Ein kleines Experiment zu Teilhabe, Wirksamkeit und Widerstand. Welche Träume und Ängste haben die Alten umgetrieben, als sie jung waren? Welche Gestaltungsspielräume haben sie entdeckt, welche Beharrlichkeiten entwickelt? Womit und wogegen kämpfen die Jungen?
Der Eintritt ist frei.
MITSCHNITT: B-HEIMAT. ORTE UNSERER SEHNSUCHT
MITSCHNITT: ZEIT FÜR ZEUG:INNEN
Für Jugendliche
Neugierig auf Theater? Ihr wollt selbst spielen? Dann seid ihr beim Jungen Schauspiel genau richtig!
Gerade wart ihr noch im Zuschauerraum und habt mit Figuren auf der Bühne mitgefiebert, das Bühnenbild bewundert oder euch gefragt, wie man sich so viel komplizierten Text merken kann... Und jetzt? Sitzt ihr mit Beteiligten aus der Produktion beisammen und könnt eure Eindrücke und Erlebnisse schildern. Fragen stellen, Komplimente verteilen oder ins Diskutieren geraten - alles ist möglich!
Der nächste Termin:
29.10., 19.00 Uhr, Schauspielhaus
»Treffpunkt Schauspielkantine« zu »Eines langen Tages Reise in die Nacht« von Eugene O´Neill in der Regie von Max Lindemann.
Der nächste Termin:
29.10., 19.00 Uhr, Schauspielhaus
»Treffpunkt Schauspielkantine« zu »Eines langen Tages Reise in die Nacht« von Eugene O´Neill in der Regie von Max Lindemann.
Der nächste Termin:
12. November von 18-21 Uhr
12. November von 18-21 Uhr
In intensiven Tagesworkshops teilen Theaterprofis aus allen Bereichen ihr Knowhow und Wissen mit euch. Ihr erhaltet Einblicke in die unterschiedlichen Bereiche des Schauspiels und des Theaters und experimentiert mit Mitteln wie Körper, Stimme, Text und Kostüm.
Der nächste Termin:
25. Oktober 10-14 Uhr
Der nächste Termin:
25. Oktober 10-14 Uhr
Diese Bühne gehört euch! Zwei- bis dreimal in der Spielzeit schaffen wir eine Plattform für eure Kurzbeiträge. Was wollt ihr erzählen? Welche Themen brennen euch unter den Nägeln? Bühne frei, Spot an!
Der nächste Termin ist in der nächsten Spielzeit.
Der nächste Termin ist in der nächsten Spielzeit.
FÜR PÄDAGOG:INNEN
Wir freuen uns besonders, dass das Schultheater-Studio mit »Zuschauende im Rampenlicht« in diesem Jahr wieder spielpraktische Workshops für Schul- und Kindergruppenzu »Die kleine Hexe« anbieten wird.
Hierbei nähern sich die Kinder mit Theaterübungen und szenischen Improvisationen auf spielerische Weise den Figuren und der Handlung des Stücks.
Die Workshops kosten 5,00 € pro Person, dauern 90 Minuten und finden in der Regel in Ihrer Schule statt. Für weitere Informationen und Anmeldung wenden Sie sich direkt an das Schultheater Studio unter zir@schultheater.de oder 069 212 70749.
Hierbei nähern sich die Kinder mit Theaterübungen und szenischen Improvisationen auf spielerische Weise den Figuren und der Handlung des Stücks.
Die Workshops kosten 5,00 € pro Person, dauern 90 Minuten und finden in der Regel in Ihrer Schule statt. Für weitere Informationen und Anmeldung wenden Sie sich direkt an das Schultheater Studio unter zir@schultheater.de oder 069 212 70749.
Einen »Blick hinter die Kulissen« können wir Schulklassen und Kindergruppen je nach Kapazitätslage im Anschluss an einen Vorstellungsbesuch anbieten. Eine möglichst frühzeitige Anfrage ist erforderlich.
Der nächste Termin findet am 12. November von 16.30-18.30 Uhr zu »Kleiner Mann - was nun?« nach Hans Fallada (Regie: Luise Voigt) statt.
Nach der Fortbildung gibt es die Möglichkeit eines kostenfreien Vorstellungsbesuch.
Diese Veranstaltungen sind als Fortbildung von der Hessischen Lehrkräfte Akademie anerkannt.
Nach der Fortbildung gibt es die Möglichkeit eines kostenfreien Vorstellungsbesuch.
Diese Veranstaltungen sind als Fortbildung von der Hessischen Lehrkräfte Akademie anerkannt.
Kostenfreie Sichtung für Lehrer:innen und Pädagog:innen mit einer Einführung in das jeweilige Stück durch die Produktionsdramaturgie und einem gemeinsamen Austausch nach der Vorstellung.
Denken Sie an eine aktuelle Schulbescheinigung in der neuen Spielzeit.
Der nächste Termin:
29. Oktober, 19.00 Uhr, Schauspielhaus
»Vorgeschaut zu »Eines langen Tages Reise in die Nacht« mit öffentlicher Einführung und einem Nachgespräch mit dem Dramaturgen Alexander Leiffheidt
Denken Sie an eine aktuelle Schulbescheinigung in der neuen Spielzeit.
Der nächste Termin:
29. Oktober, 19.00 Uhr, Schauspielhaus
»Vorgeschaut zu »Eines langen Tages Reise in die Nacht« mit öffentlicher Einführung und einem Nachgespräch mit dem Dramaturgen Alexander Leiffheidt
Hier finden Sie kurze Clips und Mitschnitte ganzer Inszenierungen unserer Projekte für die Themenfelder Rassismus und Antisemitismus.
»Fragile Verbindungen« (Clips)
»Unter Uns. Unsichtbar« (Clips und Mitschnitt)
»Zeit für Zeug:innen« (Mitschnitt)
»B-Heimat. Orte unserer Sehnsucht« (Mitschnitt)
»Fragile Verbindungen« (Clips)
»Unter Uns. Unsichtbar« (Clips und Mitschnitt)
»Zeit für Zeug:innen« (Mitschnitt)
»B-Heimat. Orte unserer Sehnsucht« (Mitschnitt)