Kleiner Mann - was nun?
nach Hans Fallada
Schauspielhaus
Premiere 30. Oktober 2026
TEAM
Regie: Luise Voigt
Bühne: Natascha von Steiger
Kostüme: Maria Strauch
Musik: Björn SC Deigner
Video: Stefan Bischoff
Dramaturgie: Lukas Schmelmer
INHALT
Massenarbeitslosigkeit, Inflation, erstarkender Faschismus – Die Zeiten stehen denkbar schlecht für Nachwuchs, als Johannes Pinneberg und Emma Mörschel, genannt Lämmchen, erfahren, dass sie gemeinsam ein Kind bekommen. Trotz Weltwirtschaftskrise heiratet das Paar kurzentschlossen, doch das kleine private Glück wird bald auf die Probe gestellt, als Pinneberg seine Arbeitsstelle verliert. Die beiden ziehen zu Pinnebergs Mutter nach Berlin, wo er eine neue Anstellung als Warenhausverkäufer bekommt. Leistungsdruck, Demütigungen und tyrannische Chefs nimmt Pinneberg in Kauf, um nicht erneut in die Arbeitslosigkeit abzurutschen. Nur dank Lämmchen verliert Pinneberg nicht völlig den Halt. Unerschütterlich ist ihr Glaube an die Liebe, ungebrochen ihre Lebenskraft – auch wenn die Abwärtsspirale sich unaufhaltsam dreht.
Die Armut der Massen auf der einen, der Luxus und die Vergnügungssucht einiger Weniger auf der anderen Seite. Ein Staat in einer existenziellen wirtschaftlichen und politischen Krise als Nährboden für Demagogen und verbrecherische Opportunisten. Ein erbarmungsloser Verteilungskampf um die letzten Krümel zwischen den Verlierern dieses Systems. Knapp hundert Jahre nach dem Erscheinen von Falladas Roman interessiert sich die Regisseurin Luise Voigt bei ihrer Adaption des Stoffs dezidiert für die Parallelen zur Gegenwart: Erneut driftet die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander, die wirtschaftliche und politische Lage spitzt sich derweil zu und radikale und populistische Positionen gewinnen immer breiteren Zuspruch.
Luise Voigt ist als Regisseurin für ihre außergewöhnlich starken inhaltlichen und ästhetischen Zugriffe bekannt. Nachdem sie in den Kammerspielen zuletzt Björn SC Deigners Drama »So langsam, so leise« zur Uraufführung gebracht hat, kehrt sie mit Falladas Klassiker »Kleiner Mann – was nun?« ans Schauspiel Frankfurt zurück.
Die Armut der Massen auf der einen, der Luxus und die Vergnügungssucht einiger Weniger auf der anderen Seite. Ein Staat in einer existenziellen wirtschaftlichen und politischen Krise als Nährboden für Demagogen und verbrecherische Opportunisten. Ein erbarmungsloser Verteilungskampf um die letzten Krümel zwischen den Verlierern dieses Systems. Knapp hundert Jahre nach dem Erscheinen von Falladas Roman interessiert sich die Regisseurin Luise Voigt bei ihrer Adaption des Stoffs dezidiert für die Parallelen zur Gegenwart: Erneut driftet die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander, die wirtschaftliche und politische Lage spitzt sich derweil zu und radikale und populistische Positionen gewinnen immer breiteren Zuspruch.
Luise Voigt ist als Regisseurin für ihre außergewöhnlich starken inhaltlichen und ästhetischen Zugriffe bekannt. Nachdem sie in den Kammerspielen zuletzt Björn SC Deigners Drama »So langsam, so leise« zur Uraufführung gebracht hat, kehrt sie mit Falladas Klassiker »Kleiner Mann – was nun?« ans Schauspiel Frankfurt zurück.
Man ist kein Mensch mehr, wenn man keine Arbeit hat.