Tod eines Handlungsreisenden
von Arthur Miller
Schauspielhaus
Premiere 22. Mai 2027
TEAM
Regie: Adrian Figueroa
Bühne: Irina Schicketanz
Kostüme: Malena Modéer
Musik: Ketan Bhatti
Dramaturgie: Alexander Leiffheidt
INHALT
Willy Loman ist am Ende. 63 Jahre alt, seit über 34 Jahren unterwegs als Vertreter. Und jetzt: keine Abschlüsse mehr. Die alten Kunden sind in Rente oder tot, das Geld ist knapp, das Haus noch immer nicht abbezahlt. Was ist geblieben von seinen Hoffnungen, seiner Kraft, seinem Stolz auf die Söhne, denen einst immer alles zuzufallen schien? Warum steht er jetzt hier – mit nichts? Doch er wird nicht aufgeben. Er wird seine Söhne, die beide zu scheitern drohen, nicht fallen lassen. Er wird seine Frau Linda stolz machen – endlich, nach all den Jahren. Ein Loman gibt niemals auf. Denn »ein Handlungsreisender muss träumen können. Er hat sonst nichts. Das ist eben das Geschäft.«
»Das Stück entstand aus einfachen Bildern«, erklärte Arthur Miller 1957 in einem Essay. »Vor allem geht es um das Bild eines Verlangens, etwas auf dieser Welt zu hinterlassen. Ein Verlangen nach Unsterblichkeit, und zugleich das Eingeständnis, dass man mit viel Mühe seinen Namen auf einen Kuchen aus Eis an einem heißen Julitag geschrieben hat.« In scharfen Schnitten durch Zeit und Bewusstsein entfaltet Miller das Porträt eines modernen Jedermann, gefangen im verzweifelten Kampf gegen sich selbst und ein System, das Erfolg fordert und Menschlichkeit verschleißt.
Der Filmemacher und Theaterregisseur Adrian Figueroa ist für seine dynamische, klar strukturierte Bildsprache und sein präzises theatrales Erzählen bekannt. Seine Kurzfilme und Inszenierungen sind bereits vielfach, auch international, ausgezeichnet und zu Festivals eingeladen worden. Mit dieser Arbeit stellt er sich erstmals in Frankfurt vor.
»Das Stück entstand aus einfachen Bildern«, erklärte Arthur Miller 1957 in einem Essay. »Vor allem geht es um das Bild eines Verlangens, etwas auf dieser Welt zu hinterlassen. Ein Verlangen nach Unsterblichkeit, und zugleich das Eingeständnis, dass man mit viel Mühe seinen Namen auf einen Kuchen aus Eis an einem heißen Julitag geschrieben hat.« In scharfen Schnitten durch Zeit und Bewusstsein entfaltet Miller das Porträt eines modernen Jedermann, gefangen im verzweifelten Kampf gegen sich selbst und ein System, das Erfolg fordert und Menschlichkeit verschleißt.
Der Filmemacher und Theaterregisseur Adrian Figueroa ist für seine dynamische, klar strukturierte Bildsprache und sein präzises theatrales Erzählen bekannt. Seine Kurzfilme und Inszenierungen sind bereits vielfach, auch international, ausgezeichnet und zu Festivals eingeladen worden. Mit dieser Arbeit stellt er sich erstmals in Frankfurt vor.
Ein Reisender braucht Träume, Junge.