Ein neues Stück (UA)
von Bonn Park
Kammerspiele
Premiere 2. Oktober 2026
TEAM
INHALT
»Eine Gruppe junger Menschen, Freunde mutmaßlich, haben Tickets für den letzten Zug. Doch als der nicht zu kommen scheint, bemerken sie, dass hier an diesem Ort etwas nicht stimmt. Sie suchen den Ausgang, den Eingang, irgendeine Form von Fortschritt oder Veränderung, doch sie treten auf der Stelle. Sie wissen nicht mehr, ob sie eingesperrt sind oder frei.«
Autor und Regisseur Bonn Park, dessen erste Arbeit am Schauspiel Frankfurt, »They Them Okocha«, für den Mülheimer Dramatikpreis nominiert war, nimmt sich für sein neues Stück des Horror-Genres an. In seinem Grusel-Märchen »Das Deutschland« von 2020 hat er die Möglichkeiten des Schauerlichen auf der Bühne schon einmal untersucht. Wurde dort die bürgerliche Familie zur Assimilations-Hölle, ist das Setting seines neuen Stücks ein öffentlicher Ort: Ein trister Bahnhof oder eine verwaiste Innenstadt, in der sich ehemalige gesellschaftliche Gewissheiten in ein »hochkarätiges Koma der Hilflosigkeit« verwandelt haben.
»In den Herzen spukt es. Es stimmt etwas nicht mehr. Dass alles schlimm ist und nichts mehr wird, wie es war, dass nichts schlimmer ist als jetzt, außer die Zukunft, die Gewissheit, dass die Welt auf die eine oder andere Weise untergehen wird, aber auf jeden Fall untergeht (!), dass die apokalyptische Laune die normale Laune geworden ist, dass die Haut so dünn ist, dass sie durchsichtig geworden ist. Made in Germany ist die Ingenieurskunst der Panik, hochwertige Beklemmung, deutsche Wertarbeit ist Angst.«
Bonn Park schreibt seine Theatertexte, während er in den Proben im engen Austausch mit den Schauspieler:innen steht und gemeinsam mit ihnen recherchiert und entwickelt. Die neue Arbeit für das Schauspiel Frankfurt entsteht wieder mit dem kongenialen Team aus Komponist Ben Roessler und Bühnen- und Kostümbildnerin Sina Manthey.
Autor und Regisseur Bonn Park, dessen erste Arbeit am Schauspiel Frankfurt, »They Them Okocha«, für den Mülheimer Dramatikpreis nominiert war, nimmt sich für sein neues Stück des Horror-Genres an. In seinem Grusel-Märchen »Das Deutschland« von 2020 hat er die Möglichkeiten des Schauerlichen auf der Bühne schon einmal untersucht. Wurde dort die bürgerliche Familie zur Assimilations-Hölle, ist das Setting seines neuen Stücks ein öffentlicher Ort: Ein trister Bahnhof oder eine verwaiste Innenstadt, in der sich ehemalige gesellschaftliche Gewissheiten in ein »hochkarätiges Koma der Hilflosigkeit« verwandelt haben.
»In den Herzen spukt es. Es stimmt etwas nicht mehr. Dass alles schlimm ist und nichts mehr wird, wie es war, dass nichts schlimmer ist als jetzt, außer die Zukunft, die Gewissheit, dass die Welt auf die eine oder andere Weise untergehen wird, aber auf jeden Fall untergeht (!), dass die apokalyptische Laune die normale Laune geworden ist, dass die Haut so dünn ist, dass sie durchsichtig geworden ist. Made in Germany ist die Ingenieurskunst der Panik, hochwertige Beklemmung, deutsche Wertarbeit ist Angst.«
Bonn Park schreibt seine Theatertexte, während er in den Proben im engen Austausch mit den Schauspieler:innen steht und gemeinsam mit ihnen recherchiert und entwickelt. Die neue Arbeit für das Schauspiel Frankfurt entsteht wieder mit dem kongenialen Team aus Komponist Ben Roessler und Bühnen- und Kostümbildnerin Sina Manthey.
Der Splatter ist die deutsche Grammatik.