Die Holländerinnen
von Dorothee Elmiger
Kammerspiele
Premiere 26. Februar 2027
TEAM
Regie: Sebastian Schug
Bühne und Kostüme: Viktor Reim
Musik: Thorsten Drücker
Dramaturgie: Jana Fritzsche
INHALT
Eine namenlose Schriftstellerin ist plötzlich Teil einer Theatergruppe, die dem ungeklärten Verschwinden zweier Holländerinnen im Dschungel Panamas auf den Grund geht. Während ein Theatermacher den Fall zum Stoff seines nächsten Projekts machen will, zeigt sich bald, dass es sich um viel mehr als eine kriminologische Aufarbeitung handelt. Tatsächlich stößt die Schriftstellerin bei dem Versuch, den erlebten Horror sprachlich festzuhalten, an die Grenzen des Sagbaren.
In ihrem mit dem Deutschen Buchpreis 2025 ausgezeichneten Roman verwebt Autorin Dorothee Elmiger mehrere Erzählebenen auf höchst virtuose Weise miteinander. Eine Lesung, in der die Protagonistin Aufzeichnungen über ihre experimentelle Reise vorträgt, bildet die Rahmenhandlung. In poetisch verdichteter Sprache führt sie ihre Zuhörerschaft durch ein Wurzelgeflecht aus Anekdoten, vermeintlichen Nebenerzählungen und Abschweifungen. Genauso wie die Schriftstellerin sich ihrerseits ihren Weg durch den verästelten Wald bahnen musste, um schließlich festzustellen, »dass es hier keine Pointe geben, dass die ganze Geschichte auf keine Auflösung, kein Ende zulaufen würde.«
Sebastian Schug ist bekannt für seine sinnlich-klugen Bearbeitungen außergewöhnlicher Stoffe. Nach seinen Inszenierungen »Liberté oh no no no« und »Szenen einer Ehe« kehrt er zurück ans Schauspiel Frankfurt und widmet sich Elmigers sprachgewaltigem Werk.
In ihrem mit dem Deutschen Buchpreis 2025 ausgezeichneten Roman verwebt Autorin Dorothee Elmiger mehrere Erzählebenen auf höchst virtuose Weise miteinander. Eine Lesung, in der die Protagonistin Aufzeichnungen über ihre experimentelle Reise vorträgt, bildet die Rahmenhandlung. In poetisch verdichteter Sprache führt sie ihre Zuhörerschaft durch ein Wurzelgeflecht aus Anekdoten, vermeintlichen Nebenerzählungen und Abschweifungen. Genauso wie die Schriftstellerin sich ihrerseits ihren Weg durch den verästelten Wald bahnen musste, um schließlich festzustellen, »dass es hier keine Pointe geben, dass die ganze Geschichte auf keine Auflösung, kein Ende zulaufen würde.«
Sebastian Schug ist bekannt für seine sinnlich-klugen Bearbeitungen außergewöhnlicher Stoffe. Nach seinen Inszenierungen »Liberté oh no no no« und »Szenen einer Ehe« kehrt er zurück ans Schauspiel Frankfurt und widmet sich Elmigers sprachgewaltigem Werk.