Jan-Christoph Gockel

studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft inFrankfurt/Main und Regie an der Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch« in Berlin. Während seines Studiums zeigte er erste Inszenierungen beim Festival de Liége in Belgien und an der Schaubühne in Berlin. Seit 2009 arbeitet er als freier Regisseur. Im Zentrum seiner Inszenierungen stehen meist politische Fragestellungen. Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet ihn und den Puppenbauer und -spieler Michael Pietsch, mit dem er die Kompanie »peachesandrooster« (peachesandrooster.de)gegründet hat. Am Schauspiel Frankfurt ist ihre gemeinsame Arbeit »Die Verwandlung« zu sehen. Seit 2013 beschäftigt sich Jan-Christoph Gockel intensiv mit dem afrikanischen Kontinent. Das Verhältnis Europas zu den ehemaligen Kolonien, die Auswirkungen des Kolonialismus und wirtschaftliche Abhängigkeiten wurden zum Thema von »Kongo-Müller«, »Herz der Finsternis«, »Der Auftrag: Dantons Tod« (ausgezeichnet mit den Nestroy-Preis 2017) und »Coltan Fieber«,dessen Premiere 2014 in Ouagadougou, Burkina Faso stattfand. Für das Projekt»Die Revolution frisst ihre Kinder« reiste er 2018 u.a. mit Komi Togbonou und Michael Pietsch abermals nach Burkina Faso. Seit 2014/15 ist er Hausregisseur am Staatstheater Mainz. »sklaven leben« ist die dritte gemeinsame Arbeit von Gockel und Küspert zu einem politisch brisanten Thema.

Aktuelle Produktionen

Orestie
Sklaven leben
29.11.
Die Verwandlung