Die Affäre auf der Straße nach Monaco / L’affare di via Monaco (UA)
Text und Regie: Nele Stuhler und Jan Koslowski
Kammerspiele
Premiere 27. Februar 2026
ca. 1 Stunde 40 Minuten, keine Pause
Termine
Mi. 04.03.2026
20.00
Ausverkauft
evtl. Restkarten an der Abendkasse
Mo. 16.03.2026
20.00
Mi. 25.03.2026
20.00
Mo. 30.03.2026
20.00
Fr. 10.04.2026
20.00
OSTERAKTION
VORVERKAUF AB 10. MÄRZ
Fr. 17.04.2026
20.00
VORVERKAUF AB 10. MÄRZ
TEAM
Regie: Jan Koslowski, Nele Stuhler
Bühne: Chasper Bertschinger
Kostüme: Svenja Gassen
Musik: Xzavier Stone
Dramaturgie: Lukas Schmelmer
Licht: Ellen Jaeger
Übersetzer und Sprachcoach: Fabio Mazzocchi
BESETZUNG
Antonia Kloss/ Lia Saalmüller (Kinderstatisterie)
INHALT
Eine skurrile Truppe von Theatermacher:innen begibt sich auch auf eine Spurensuche, um der Frage nach der Geschichte und den Geschichten Frankfurts auf den weit verzweigten Haupt- und Nebenstraßen, Handelswegen, Alleen und Gassen der Stadt nachzugehen. Doch der Versuch, die Heterogenität des Urbanen in ein greifbares Narrativ zu fassen, führt die Gruppe prompt in eine existenzielle Sackgasse. Die Probleme beginnen bereits beim Fundament: Um welche Straße geht es überhaupt, wo befindet sie sich und wohin führt sie? Die Krise spitzt sich zu, als klar wird, dass die Schauspieler:innen streiken, da es an Text fehlt, und die Gruppe beschließt, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Doch woher den Text nehmen, wenn nicht stehlen? Kann man Straßentheater eigentlich auch im Theater machen? Ist es möglich, eine Boulevardkomödie auf dem Boulevard zu spielen? Und warum geht es in den meisten Boulevardkomödien gar nicht um einen Boulevard?
Wie blickt man auf ein Gebilde, das sich jeder eindeutigen Definition entzieht? In ihrem neuen Stück »Die Affäre auf der Straße nach Monaco / L’affare di via Monaco« wählen Nele Stuhler und Jan Koslowski eine Form, die dem Wesen der Stadt selbst entspricht: die Collage. Nach dem Abschluss ihrer Frankfurter-Essens-Trilogie (»Der alte Schinken«, »1994. Futuro Al Dente« und »Der kleine Snack«) nimmt uns das Text- und Regie-Duo mit auf eine Reise durch Zeit und Raum auf und über die kritische Infrastruktur, die alles verbindet und zusammenhält – die Straße.
Wie blickt man auf ein Gebilde, das sich jeder eindeutigen Definition entzieht? In ihrem neuen Stück »Die Affäre auf der Straße nach Monaco / L’affare di via Monaco« wählen Nele Stuhler und Jan Koslowski eine Form, die dem Wesen der Stadt selbst entspricht: die Collage. Nach dem Abschluss ihrer Frankfurter-Essens-Trilogie (»Der alte Schinken«, »1994. Futuro Al Dente« und »Der kleine Snack«) nimmt uns das Text- und Regie-Duo mit auf eine Reise durch Zeit und Raum auf und über die kritische Infrastruktur, die alles verbindet und zusammenhält – die Straße.
PRESSESTIMMEN
»In rund neunzig lebhaften Minuten verhackstücken Jan Koslowski und Nele Stuhler Straßen- und Theateralltag sowie die graue Gegenwart. […] Die Frankfurtbezüge und -anspielungen sind mannigfaltig: Plank-Café und Kult-Kiosk Yok Yok, die Wiege der Demokratie und der Neubau der Theaterdoppelanlage am Willy-Brandt-Platz. Die wendigen Bühnenbilder von Chasper Bertschinger lassen manches davon auferstehen, mit viel Liebe fürs Detail. Das fabelhaft aufgelegte Ensemble bespielt seine Räume mit großspuriger Albernheit. […] Diesmal gelingt ihnen (Jan Koslowski und Nele Stuhler) ein aufgekratzter Theateressay über Fragen der Stadtgesellschaft.«
nachtkritik.de, 28. Februar 2026
»Es steckt viel in „Die Affäre auf der Straße nach Monaco“, schon im Titel von Stuhlers und Koslowskis neuem Auftragswerk für das Schauspiel Frankfurt. Vor allem stecken viel Frankfurt und viel Schauspiel drin. Und viel Gegenwart. […] Das ist sehr komisch und auch sehr klug, in einer fast beiläufig künstlerischen Sprache bis hin zu einem regelrecht anrührenden Sehnsuchtsmonolog, den Tumba gegen Ende spricht.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 2. März 2026
»Mit diesem Doppelsinn spielen das hundertminütige Stück und sein atemloser, immer anspielungsreicher Dialogfluss genauso, wie das Frankfurter Bahnhofsviertel zur Sprache und Abbildung kommt. Rollbare Ladenfronten bilden den Kern des Bühnenbilds Chasper Bertschingers, das nur so schwelgt in der Liebe zu Kostüm und Requisite. […] Stuhl/Koslowskis assoziativer Lichtbogen von lokal zu universell darf als Gütesiegel auf dem beglückend verwirrenden Theaterstück gelten. […] Spielerische Überflutung ist absolut eingeplant. Dabei spielt besagtes Regieteam seine Einzelrollen boulevardesk überzeugend.«
Frankfurter Neue Presse, 3. März 2026