TEAM
Regie und Bühne: Kaethe Olt
Kostüme: Tina Schneiderat
Dramaturgie: Jana Fritzsche
Sounddesign: Laila Gerhardt
Choreografie: Lukas Robitschko
Digitale Videoanimationen: Felix Schwarzrock
BESETZUNG
INHALT
Setzt man einen Frosch in kochendes Wasser, springt er sofort heraus. Setzt man ihn jedoch in kaltes Wasser und erhitzt es langsam, bleibt er ruhig sitzen. Die Temperatur steigt, der Frosch wird langsam schwächer – und schließlich stirbt er, ohne je versucht zu haben, zu entkommen.
Diese Parabel zeigt, dass Gefahr allzu oft nicht offensichtlich ist, sondern sich sukzessive anschleicht und so viel eher als Gegebenes angenommen wird. Sie dient als Unterbau für die installative Performance, die den Mythos der Schwestern Philomela und Prokne aus Ovids „Metamorphosen“ zum Gegenstand nimmt. Der über 2000 Jahre alte Mythos erzählt von weiblicher Wut, Selbstermächtigung und Brutalität. Auf eine schützende Umgebung ist nicht zu hoffen, also entwickeln die Schwestern einen Spielraum, in dem sie eigenmächtig handeln können.
Der Mythos wird mit Thesen des »Xenofeministischen Manifests« verwebt, das von Laboria Cuboniks im Jahr 2015 veröffentlicht wurde. Fremdes (griechisch xenos) nicht als Bedrohung, sondern als Chance für Veränderung zu begreifen, ist die Grundthese des Manifests. In schillernd-wabernder Atmosphäre plädiert die Performance für Veränderung, Gemeinschaft und Vernetzung.
Diese Parabel zeigt, dass Gefahr allzu oft nicht offensichtlich ist, sondern sich sukzessive anschleicht und so viel eher als Gegebenes angenommen wird. Sie dient als Unterbau für die installative Performance, die den Mythos der Schwestern Philomela und Prokne aus Ovids „Metamorphosen“ zum Gegenstand nimmt. Der über 2000 Jahre alte Mythos erzählt von weiblicher Wut, Selbstermächtigung und Brutalität. Auf eine schützende Umgebung ist nicht zu hoffen, also entwickeln die Schwestern einen Spielraum, in dem sie eigenmächtig handeln können.
Der Mythos wird mit Thesen des »Xenofeministischen Manifests« verwebt, das von Laboria Cuboniks im Jahr 2015 veröffentlicht wurde. Fremdes (griechisch xenos) nicht als Bedrohung, sondern als Chance für Veränderung zu begreifen, ist die Grundthese des Manifests. In schillernd-wabernder Atmosphäre plädiert die Performance für Veränderung, Gemeinschaft und Vernetzung.
INHALTSWARNUNGEN
Die Performance beinhaltet explizite Schilderung von Vergewaltigung, Gewalt und Kindsmord.
Wenn Sie zu bestimmten Themen vorab Informationen benötigen oder Fragen haben, melden Sie sich gern bei der für diese Inszenierung zuständigen Dramaturgin Jana Fritzsche unter dramaturgie@buehnen-frankfurt.de.
Wenn Sie zu bestimmten Themen vorab Informationen benötigen oder Fragen haben, melden Sie sich gern bei der für diese Inszenierung zuständigen Dramaturgin Jana Fritzsche unter dramaturgie@buehnen-frankfurt.de.
Unsere Wirklichkeit ist eine zunehmend schwindel-
erregende.