Ich bin wie ihr, Ich liebe Äpfel
von Theresia Walser
Kammerspiele
Premiere 24. April 2026
ca. 1 Stunde 20 Minuten, keine Pause
Termine
Fr. 01.05.2026
18.00–19.20
Sa. 06.06.2026
20.00–21.20
Mo. 15.06.2026
20.00–21.20
THEATERTAG! ALLE PLÄTZE 14/9€
Vorverkauf ab 10. Mai
Fr. 19.06.2026
19.30–20.50
Do. 25.06.2026
20.00–21.20
Vorverkauf ab 10. Mai
SENSORISCHE REIZE
Wir weisen Sie darauf hin, dass bei der Aufführung Stroboskoplicht zum Einsatz kommt.
TEAM
Regie: Ella Haid-Schmallenberg
Bühne: Nora Schreiber
Kostüme: Mirjam Kiefer
Musik: Nicolas Haumann
Dramaturgie: Lukas Schmelmer
Licht: Valentin Wittig
BESETZUNG
Christina Geiße (Frau Imelda)
Manja Kuhl (Frau Margot)
Melanie Straub (Frau Leila)
Wolfgang Vogler (Gottfried)
INHALT
Anlässlich der geplanten Verfilmung ihres Lebens treffen drei Diktatorengattinnen für eine Pressekonferenz aufeinander. Zwar sind die ehemaligen First Ladies längst nicht mehr im Amt, doch hängen sie allesamt noch den glanzvollen Tagen im Zentrum der Macht und Aufmerksamkeit nach. Die Männer von Frau Margot und Frau Imelda sind eines unfriedlichen Todes gestorben und der von Frau Leila steht aktuell wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor einem »grotesken holländischen Gericht«. Um die Sprach- bzw. Verständnisbarrieren zwischen den Herrscherinnen zu überwinden, bemüht sich der Übersetzer Gottfried zunehmend verzweifelt zwischen ihnen zu vermitteln und schürt dabei die politischen Verwerfungen immer weiter. Währenddessen befinden diese unisono, dass ihre Biografien viel zu überwältigend seien, um in einen banalen Film zu passen; allein die Oper könne das angemessene Medium sein…
Regisseurin Ella Haid-Schmallenberg bringt Theresia Walsers bitterböse Komödie über politische Selbstinszenierung, autoritäre Systeme und öffentliche Rollenbilder mit scharfsinnigem Humor und großer Spielfreude auf die Bühne.
Regisseurin Ella Haid-Schmallenberg bringt Theresia Walsers bitterböse Komödie über politische Selbstinszenierung, autoritäre Systeme und öffentliche Rollenbilder mit scharfsinnigem Humor und großer Spielfreude auf die Bühne.
Gefördert von der
PRESSESTIMMEN
»Dass eine astreine Komödie gelang, verdankt sich einer bedingungslosen Leichtfüßigkeit der Inszenierung, vor allem aber drei Darstellerinnen und einem Darsteller, die mit größtmöglichem Witz und gut kontrollierter Totalüber- und -untertreibung zu Werke gehen. Haid-Schmallenberg traut dem Text und traut dem Ensemble, und das zu Recht. Das trifft sich. […] Wolfgang Vogler als Dolmetscher, erst im braven Geschäftsanzug, wird sich nachher mit dem Muster der Tapete tarnen, eine Paraderolle für den sich ringelnden und kringelnden Schauspieler, scharwenzelnd, wehleidig, verdruckst empört. […] Von der Anfangsmelodie an […] dürfen sie (die Schauspielerinnen) genießerisch die Bühne beherrschen.«
Frankfurter Rundschau, 27. April 2026
»Der jungen Regisseurin Ella Haid-Schmallenberg, die mit dieser Produktion ihre erste Arbeit am Schauspiel Frankfurt präsentiert, gelingt die Gratwanderung zwischen Komik und schwarzem Humor scheinbar mühelos. Unter vermeintlich witzigen Sprüchen steckt meist eine bittere Portion Wahrheit.«
kulturfreak.de, 26. April 2026
»Ella Haid-Schmallenberg (Regie) hat das Stück als flottes Konversationsstück auf die Bühne gebracht. Sie zeigt deutlich, wie Menschen, die einmal Macht hatten bzw. an der Macht partizipierten, sich schwer damit tun, die Realität anzuerkennen. Sie gibt ihren Darstellern den Raum, ihre Macken und Marotten plakativ, und damit wirksam auszustellen.«
textor.de, 28. April 2026
Mit Sinn ist nicht zu spaßen.