Süßer Vogel Jugend

von Tennessee Williams
Deutsch von Nina Adler
Schauspielhaus
Premiere 20. März 2026

Termine

https://www.schauspielfrankfurt.de Schauspiel Frankfurt Neue Mainzer Straße 17, 60311 Frankfurt am Main
Fr. 20.03.2026
19.30
anschl. Premierenfeier
Vorverkauf ab 10. Februar
https://www.schauspielfrankfurt.de Schauspiel Frankfurt Neue Mainzer Straße 17, 60311 Frankfurt am Main
Mi. 25.03.2026
19.30
Vorverkauf ab 10. Februar
https://www.schauspielfrankfurt.de Schauspiel Frankfurt Neue Mainzer Straße 17, 60311 Frankfurt am Main
Do. 26.03.2026
19.30
Einführung 19.00
Vorverkauf ab 10. Februar
TEAM
Dramaturgie: Jana Fritzsche
BESETZUNG
Arash Nayebbandi (Chance Wayne)
Katharina Linder (Prinzessin Kosmonopolis (Alexandra del Lago))
Sebastian Kuschmann (Boss Tom Finley)
Torsten Flassig (Tom Junior)
Lotte Schubert (Heavenly Finley)
Angelika Bartsch (Tante Nonnie)
Anabel Möbius (Miss Lucy)
Andreas Vögler (George Scudder, Scotty)
Mitja Over (Fly, Stuffy)
INHALT
Irgendwo an der Golfküste: Der gutaussehende Chance Wayne kommt zurück in seine Heimatstadt St. Cloud. Er begleitet die berühmte Schauspielerin Alexandra del Lago, die ihr Comeback im Filmgeschäft für gescheitert hält und daher den Rückzug aus der Öffentlichkeit sucht. Derweil hofft Chance auf ein Wiedersehen mit seiner Jugendliebe Heavenly Finley, die sich in der Zeit seiner Abwesenheit jedoch einer fatalen Operation unterziehen musste. Heavenly ist der Dominanz ihres stadtbekannten Vaters Boss Tom Finley ausgeliefert, der rassistische Hetzreden hält. Er verhindert weiteren Kontakt zwischen dem einstigen Liebespaar. Unglücklich in der Liebe, sucht Chance Erfolg als Schauspieler. Alexandra del Lago soll ihm mit ihren verheißungsvollen Kontakten behilflich sein und so klammern sich die einsamen Gestalten aneinander in der Hoffnung auf Glück. Am Ende müssen beide jedoch feststellen, dass die Vergänglichkeit der Zeit auch vor ihren Träumen nicht Halt macht.

Max Lindemann, der in Frankfurt bereits durch seine Inszenierung von »Phädra in Flammen« bekannt ist, zeigt den amerikanischen Klassiker Williams‘ durch eine pointierte Reduktion der Mittel in aller schonungslosen Nüchternheit. Der weiße Würfel, der die Bühne bildet, macht alles sichtbar: von der Selbstdarstellung bis hin zu den fragilen Verletzlichkeiten der Figuren.

Mir wird´s zu tiefgründig hier.