Hörspiel

Das Fieber

Foto: Benjamin Lüdtke
von Wallace Shawn
Deutsch von Dorothea Renckhoff
SF DIGITAL
Hörspiel-Premiere
Das Hörspiel ist vom 29. Januar bis einschließlich 07. Februar abrufbar.
PROGRAMMHEFT
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TEAM
Sprecher: Wolfgang Vogler
Mit: Benjamin Dzialowski, Torsten Flassig, Nils Kreutinger, Anna Kubin, Melanie Straub, Elzemarieke de Vos
Musik: Ludger Nowak
Ton: Niels Lanz und Joachim Steffenhagen
Dramaturgie: Lukas Schmelmer
Video: Benjamin Lüdtke, Jan Walther
Mitarbeit: Jule Fendel, Martin Holzhauer, Stefanie Köhler, Martina Suchanek
INHALT
»Ich wache plötzlich auf, in einem fremden Hotelzimmer, ich bin auf Reisen, ich zittere wie im Schüttelfrost. - Warum? Da ist irgendwas - irgendwas ist passiert.« Gefangen in fiebrigen Albträumen sieht sich der Protagonist in Wallace Shawns Stück »Das Fieber« mit den Konsequenzen der eigenen Lebensweise konfrontiert. In der Diskrepanz zwischen Wissen und Handeln spiegelt sich zugleich die immer weiter aufklaffende Schere zwischen den Lebensbedingungen von Arm und Reich. Regisseur Martin Brüggemann setzt diesen spannungsvollen Theatertext als Hörspiel in Szene, der online zu erleben ist.
PRESSESTIMMEN
»Vogler spiegelt diese Zerrissenheit der Figur auch sehr gut wieder. Mal klingt er wie der nette Familienvater von nebenan, mit einer sehr warmen Stimme, sehr reflektiert und auch eher defensiv, und dann driftet Vogler auf einmal so ins Fiebrige ab und steigert sich ins Wahnhafte, fast auch schon Aggressive hinein und das macht Vogler so flüssig,dass man das in dem Moment, in dem es kippt, dass man den Moment gar nicht mitbekommt. […] Regisseur Martin Brüggemann, gelingt es, diesen Widerspruch, diesen inneren Konflikt sehr konzentriert auf den Punkt zu bringen in der Inszenierung.«
hr2 - Frühkritik, 2. Februar 2021
»Das Bild trifft den Gestus von Wallace Shawns Monolog, den Martin Brüggemann behutsam und entschlossen neu zur Diskussion stellt, punktuell sowohl mit Soundeinspielungen versehen wie mit von verschiedenen Stimmen vermitteltem neuem Recherchematerial zum Thema. Dazu artikuliert Wolfgang Vogler plastisch und hält den Text souverän zwischen Erleben, Reflektieren und Erzählen.«
die-deutsche-buehne.de, 29.Januar 2021
Foto: Benjamin Lüdtke
GESPRÄCH ZUR PRODUKTION