Edward II
von Christopher Marlowe
Schauspielhaus
Premiere 13. Februar 2027
Premiere 13. Februar 2027
TEAM
INHALT
»…Mein Vater ist verblichen. Komm, Gaveston, und teil das Königreich mit deinem liebsten Freund.« Was wiegt schwerer: Die Last eines Reiches oder das Verlangen eines einzelnen Herzens? In einer Welt, die von starren Traditionen und der unerbittlichen Kälte des Hofes regiert wird, wagt ein Mann den ultimativen Tabubruch. König Edward weigert sich, die steinerne Maske zu tragen, die sein Amt ihm auferlegt. Er entscheidet sich gegen das Kalkül der Macht und für die bedingungslose Nähe zu Gaveston – einem Mann, der für das politische Establishment die personifizierte Provokation darstellt.
Es ist weit mehr als eine Affäre; es ist ein radikaler Entwurf von Identität. Während der Adel den Untergang der staatlichen Ordnung fürchtet, verteidigt Edward sein Recht auf ein privates Glück, das in den Augen der Öffentlichkeit ein Staatsverbrechen ist. Doch der Preis für diese Ehrlichkeit ist blutig. In diesem düsteren Epos verschwimmen die Grenzen zwischen politischem Verrat und persönlicher Tragik. Ein packendes Porträt über den einsamen Kampf eines Individuums gegen ein System, das keine Abweichung duldet und wahres Begehren mit dem Untergang bestraft.
Regisseur Ran Chai Bar-zvi begegnet in seinen bildstarken Inszenierungen auch existenziellen Stoffen stets mit einer großen Leichtigkeit, ohne dabei deren ernsten Kern zu verharmlosen. Nach seiner Erfolgsinszenierung »Das Bildnis des Dorian Gray« kehrt er mit dem Klassiker von Marlowe ans Schauspiel Frankfurt zurück.
Es ist weit mehr als eine Affäre; es ist ein radikaler Entwurf von Identität. Während der Adel den Untergang der staatlichen Ordnung fürchtet, verteidigt Edward sein Recht auf ein privates Glück, das in den Augen der Öffentlichkeit ein Staatsverbrechen ist. Doch der Preis für diese Ehrlichkeit ist blutig. In diesem düsteren Epos verschwimmen die Grenzen zwischen politischem Verrat und persönlicher Tragik. Ein packendes Porträt über den einsamen Kampf eines Individuums gegen ein System, das keine Abweichung duldet und wahres Begehren mit dem Untergang bestraft.
Regisseur Ran Chai Bar-zvi begegnet in seinen bildstarken Inszenierungen auch existenziellen Stoffen stets mit einer großen Leichtigkeit, ohne dabei deren ernsten Kern zu verharmlosen. Nach seiner Erfolgsinszenierung »Das Bildnis des Dorian Gray« kehrt er mit dem Klassiker von Marlowe ans Schauspiel Frankfurt zurück.
Solch Denken macht Nacht zum Tag.