Kleiner Mann - was nun?

nach Hans Fallada
Schauspielhaus
Premiere 30. Oktober 2026
https://www.schauspielfrankfurt.de Schauspiel Frankfurt Neue Mainzer Straße 17, 60311 Frankfurt am Main
Fr. 30.10.2026
19.30
anschl. Premierenfeier
VORVERKAUF AB 10. SEPTEMBER

TEAM

Bühne: Natascha von Steiger
Kostüme: Maria Strauch
Choreografie: Minako Seki
Musik: Björn SC Deigner
Video: Stefan Bischoff
Dramaturgie: Lukas Schmelmer

BESETZUNG

Nina Wolf (Lämmchen)
Arash Nayebbandi (Pinneberg)
Matthias Redlhammer (Showmaster/Schlüter)
Katharina Linder (Mia Pinneberg)
Michael Schütz (Jachmann, Herr und Frau Mörschel, ältere Dame, Passanten)
Stefan Graf (Heilbutt, Mariechen, Else, Passanten)
Anna Kubin (Scharrenhöfer, Schulz, Herr Friedrichs, Jänecke, freundliche Frau, KK-Angestellter, Passanten, Schwägerin)
Christina Geiße (Kleinholz, Lehmann, älterer Verkäufer, Keßler, Emil, Krankenschwester, Schupo)
Tanja Merlin Graf (Lauterbach, Puttbreese, Seifenfrau, Passanten, ein Herr)
Asmaa Alasso, Emelie Aschmann, Valentina Ávila Hurtado, Dalil Belmir, Angelo Berber, Ana Prevoznik, Daiaana Sergucheva, Leonie Wessling (Tänzer:innen)

Es sind harte Zeiten, als Pinneberg und Lämmchen erfahren, dass sie gemeinsam ein Kind bekommen: Massenarbeitslosigkeit, Weltwirtschaftskrise, politische Unruhen. Trotzdem heiratet das Paar kurzentschlossen. Doch das kleine private Glück wird bald auf die Probe gestellt, als Pinneberg in immer prekärere Anstellungsverhältnisse gerät. Leistungsdruck, Demütigungen und tyrannische Chefs nimmt er in Kauf, um nicht in die Arbeitslosigkeit abzurutschen. Nur dank Lämmchen verliert Pinneberg nicht völlig den Halt. Unerschütterlich ist ihr Glaube an die Liebe, ungebrochen ihre Lebenskraft.

Knapp hundert Jahre nach dem Erscheinen von Falladas Roman interessiert sich die Regisseurin Luise Voigt dezidiert für die Parallelen zur Gegenwart. Inspiriert von den großen Revuen der 1920er Jahre transferiert sie die Geschichte als fulminante Show mitten ins 21. Jahrhundert.
Unterstützt von der

Einige unserer Inszenierungen enthalten potenziell sensible Inhalte, die bei manchen Menschen starke negative Emotionen auslösen oder (re-)traumatisierende Erinnerungen hervorrufen können. Wenn Sie zu bestimmten Themen vorab Informationen benötigen, melden Sie sich gern bei dem für diese Inszenierung zuständigen Dramaturgen Lukas Schmelmer unter Lukas.Schmelmer@buehnen-frankfurt.de.

Man ist kein Mensch mehr, wenn man keine Arbeit hat.