TEAM
Moderation (dt./engl.): Thomas Böhm
Mit seinem neuen Roman „Cool Machine“ (Hanser) legt der zweifache Pulitzer-Preisträger Colson Whitehead den Abschluss seiner grandiosen Harlem-Trilogie vor. Er erzählt darin eine Kriminalgeschichte und zeichnet zugleich das Porträt einer Stadt, die im Umbruch ist. New York in den Achtzigern, das sind die Reagan-Jahre, Immobilienboom, entfesselter Kapitalismus, wilde Musik. In Harlem scheint Ray Carney angekommen zu sein: Möbelhändler des Monats, Familienmensch, respektabler Geschäftsmann – trotz seiner Vergangenheit als Hehler. Doch als seiner Frau der Kredit für ihre Reiseagentur verweigert wird, wagt er einen riskanten Coup: den Einbruch in einen Tresor im Waldorf Astoria. Nachdem Carney in ein Netzwerk afrikanischer Raubkunst gerät, stellt sich immer dringlicher die Frage, ob Wiedergutmachung in Amerika ohne Selbstjustiz möglich ist. Die Lesung und das Gespräch in deutscher und englischer Sprache moderiert Thomas Böhm. Die deutschen Textpassagen liest der Schauspieler Christoph Pütthoff.
Eine Veranstaltung des Literaturhaus Frankfurt in Kooperation mit dem Schauspiel Frankfurt.
Eine Veranstaltung des Literaturhaus Frankfurt in Kooperation mit dem Schauspiel Frankfurt.

Colson Whitehead, © Chris Close