Adam Thorn ist Lyriker, Regisseur und Regieassistent.

Der Deutsch-Syrer wurde 1999 in Mannheim geboren und verbrachte große Teile seiner ersten Lebensjahre in Damaskus. In seiner künstlerischen Arbeit beschäftigt er sich mit gesellschaftlichen Ungerechtigkeiten und der Sichtbarmachung marginalisierter Perspektiven.

Zu seinen eigenen Regiearbeiten am Staatstheater Darmstadt gehört »Männer – frei nach Herbert Grönemeyer«. Die in der Bar der Kammerspiele entstandene Arbeit untersucht die Eigendynamiken von Männerrudeln und die Mechanismen toxischer Männlichkeit.

Neben seiner Arbeit für die Bühne ist er auch als Battle-Rapper bei großen Live-Events aktiv.
Von 2019 bis 2023 studierte er Theater- und Medienwissenschaften mit Theaterdidaktik als Nebenfach an der Universität Bayreuth. Nach dem Studium war er zunächst überzeugt, dass Theater brotlose Kunst und damit nicht weiter verfolgenswert sei. Nach einigen Zwischenetappen im Fernsehen, unter anderem bei »Terra X«, kam er zu dem Schluss, dass auch brotlose Kunst ihren Wert hat.

Im Januar 2024 hospitierte er am Nationaltheater Mannheim bei Laura Linnenbaum für die Produktion »Lügen über meine Mutter«. Die Spielzeiten 24/25 und 25/26 verbrachte er als Regieassistent am Staatstheater Darmstadt und arbeitete dort unter anderem mit Sascha Hawemann, Anna Bergmann und Philipp Preuss.

Zu Beginn der Spielzeit 26/27 ist er als Gastregieassistent am Schauspiel Frankfurt für »Eines langen Tages Reise in die Nacht« in der Regie von Max Lindemann tätig.