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Schauspielhaus
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»Die Zukunft einer Desillusion«

Gastbeitrag von Guillaume Paoli
Welche machtpolitischen und ökonomischen Krisen gilt es zu überwinden, damit Europa nicht scheitert? Und wie soll das Europa aussehen, in dem wir leben möchten? In einem Gastbeitrag deckt der Philosoph und Publizist Guillaume Paoli die Ansprüche und Widersprüche des europäischen Projekts auf und fragt, welche Zukunft es noch haben kann.
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Regiepreis

Herzlichen Glückwunsch an Alexander Eisenach
Er wird für seine Inszenierung »Der kalte Hauch des Geldes« am Schauspiel Frankfurt mit dem Kurt-Hübner-Regiepreis ausgezeichnet. Der mit 5.000 EUR dotierte Förderpreis für Regie wird anläßlich der Vergabe des Gertrud-Eysoldt-Rings durch die Stadt Bensheim zusammen mit der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste von Juror Peter Kümmel, Kritiker der ZEIT, vergeben.
Aus der Begründung:
»Eisenachs Inszenierung badet in Zitaten und Stilanleihen, wer seine Figuren reden hört, denkt an René Pollesch, wer die Videoaufnahmen sieht, die das Bühnengeschehen ins Wuchtige vergrößern, wird an Frank Castorf erinnert, und dennoch ist dies mehr als eine Genreparodie: Wie Eisenach aus all dem popkulturellen Strandgut seinen eigenen Western-Saloon zimmert, in dem zudem ein unverwechselbares Diskursklima herrscht, das verrät den stilsicheren Jungkünstler, der auch die gängigen Theatermittel, indem er sie mit Aplomb verwendet, zum Material seiner Belustigung macht: Er läuft den aktuellen Trends der Darstellung also nicht blind nach, sondern er verwendet sie wie etwas potenziell ›Historisches‹ - wie etwas, woran man in einigen Jahren eine versunkene Theaterepoche, die ›Zehnerjahre‹ des deutschen Theaters, erkennen wird. Und: er weiß ein Ensemblezu führen.«