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Regiepreis

Herzlichen Glückwunsch an Alexander Eisenach
Er wird für seine Inszenierung »Der kalte Hauch des Geldes« am Schauspiel Frankfurt mit dem Kurt-Hübner-Regiepreis ausgezeichnet. Der mit 5.000 EUR dotierte Förderpreis für Regie wird anläßlich der Vergabe des Gertrud-Eysoldt-Rings durch die Stadt Bensheim zusammen mit der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste von Juror Peter Kümmel, Kritiker der ZEIT, vergeben.
Aus der Begründung:
»Eisenachs Inszenierung badet in Zitaten und Stilanleihen, wer seine Figuren reden hört, denkt an René Pollesch, wer die Videoaufnahmen sieht, die das Bühnengeschehen ins Wuchtige vergrößern, wird an Frank Castorf erinnert, und dennoch ist dies mehr als eine Genreparodie: Wie Eisenach aus all dem popkulturellen Strandgut seinen eigenen Western-Saloon zimmert, in dem zudem ein unverwechselbares Diskursklima herrscht, das verrät den stilsicheren Jungkünstler, der auch die gängigen Theatermittel, indem er sie mit Aplomb verwendet, zum Material seiner Belustigung macht: Er läuft den aktuellen Trends der Darstellung also nicht blind nach, sondern er verwendet sie wie etwas potenziell ›Historisches‹ - wie etwas, woran man in einigen Jahren eine versunkene Theaterepoche, die ›Zehnerjahre‹ des deutschen Theaters, erkennen wird. Und: er weiß ein Ensemblezu führen.«
Zum reinhören

Iphigenie

Ersan Mondtag / Regie: Ersan Mondtag
Ersan Mondtag erzählt den Iphigenie-Mythos, die Geschichte über einen monströsen Flucht, der eine Familie morden und leiden lässt, fast sprachlos neu und weiter.

Aktuell

Solidarität mit dem Theatertreffen »Unentdeckte Nachbarn« Chemnitz
Das Schauspiel Frankfurt verurteilt den Anschlag auf einen der Austragungsorte des Chemnitzer Theatertreffens »Unentdeckte Nachbarn«. Das Theatertreffen, in dessen Rahmen auch die am Schauspiel Frankfurt entstandene interaktive Audioinstallation »Gib deine Stimme« von Laura Linnenbaum zu erleben ist, setzt sich mit den Grundlagen des neonazistischen NSU-Terrors auseinander.
In der Nacht auf den 8.11.2016 wurde das Kulturzentrum »Lokomov« durch einen Sprengstoffanschlag massiv beschädigt. Die Betreiber sehen mit diesem Vorfall eine Reihe von Straftaten mit neonazistischem Hintergrund fortgesetzt und verstehen ihn auch als Angriff auf die Aufarbeitung, Aufklärung und Erinnerung der NSU-Verbrechen durch das Theatertreffen.
Das Schauspiel Frankfurt drückt dem Festival und allen Beteiligten seine Solidarität aus und schließt sich der Forderung nach einer vollumfänglichen Untersuchung durch die Polizei und der Prüfung einer etwaigen politisch motivierten Tat an. Der Vorfall mahnt die vom Festival thematisierte Verkennung von politisch motivierten Straftaten von Rechtradikalen an.