von Lutz Hübner und Sarah Nemitz
Heute 19.30
Schauspielhaus
Uraufführung im Rahmen der Frankfurter Positionen

Sklaven leben

Konstantin Küspert / Regie: Jan-Christoph Gockel
26. Januar 2019 Kammerspiele
Konstantin Küspert hat ein Kaleidoskop der unterschiedlichen Perspektiven auf das Thema
Sklaverei geschrieben – zynisch und entlarvend zugleich entwirft er eine Gegenwelt, welche die
Selbstverständlichkeiten unseres westlichen Lebensstandards grundlegend in Frage stellt.
Nächste Termine

Warten auf Godot

von Samuel Beckett
Regie: Robert Borgmann
24./25./31. Januar, 04./06./13./14./23. Februar, 03. März Schauspielhaus
In der Transitsituation des Wartens ist nichts sicher. Die Erinnerungen verwischen. Die Identität bröckelt. Becketts absurdes Theaterstück wird in der Inszenierung von Robert Borgmann zur Spurensuche nach dem eigenen Wesenskern.
Nächste Termine

Eine Frau flieht vor einer Nachricht

David Grossman / Regie: Jessica Glause
25. Januar, 02./09. Februar
Kammerspiele
David Grossman schildert die unauflösliche Verstrickung der Menschen auf beiden Seiten des Nahostkonflikts, ihr Leid, ihren Mut und ihre Hoffnungen – ein starkes Plädoyer für den Frieden, das in der Inszenierung von Jessica Glause zum ersten Mal auf einer deutschsprachigen Bühne gezeigt wird.
Lesung

Wolf Haas:
»Junger Mann«

05. Februar
Schauspielhaus
Er ist ein bisschen zu dick und ein bisschen zu jung für sie. Sie ist ein bisschen zu schön und ein bisschen zu verheiratet für ihn. Aber sonst läuft es perfekt. Bestsellerautor Wolf Haas ist zu Gast am Schauspiel Frankfurt und liest aus seinem Roman »Junger Mann«.
Wiederaufnahme +
Theatertag Alle Plätze 12/8 €

Woyzeck

von Georg Büchner
Regie: Roger Vontobel
08. Februar Schauspielhaus
»Sie (Jana Schulz) sprengt die Grenzen des gendergebundenen Spiels. […] Dieser Woyzeck ist im Prinzip ein Mensch unserer Gesellschaft, überwältigt von den Gefühlen, überwältigt von dem, was passiert, ausgenutzt von autoritären Machtstrukturen, schutzlos ausgeliefert, ein Opfer. Das ist sehr sehr gut gelungen durch die Fokussierung auf Jana Schulz.«
(DLF-Kultur)
Die letzten Male

Klotz am Bein

von Georges Feydeau
Regie: Roger Vontobel
03. Februar, 02. März
Schauspielhaus
»Claude De Demo spielt sie (Lucette) mit überwältigender Energie und einigen proletarischen Zwischentönen, während der drahtige, dünne Max Mayer als Objekt weiblicher Begierde verzweifelt um sein Leben kämpft. […] alle vollbringen im Einzelnen große Leistungen [...] eine sehr unterhaltsame und vor allen Dingen […] spannende Spielweise.« (Deutschlandfunk)

Monatsspielplan Februar

Der Vorverkauf für Februar beginnt am 10. Januar, für Abonnent_innen am 07. Januar.
Premiere

Vor Sonnenaufgang

von Ewald Palmetshofer
Regie: Roger Vontobel
01. Februar 2019 Schauspielhaus
Ewald Palmetshofer, einer der wichtigsten Gegenwartsdramatiker, gelingt es, mit seiner Hauptmann-Überschreibung die heutige Mittel-schicht haarscharf ins Visier zu nehmen.
X-Räume

Denkraum

Eine partizipative Vortragsreihe des Schauspiel Frankfurt
Wir setzen unsere Redenreihe als kritische Betrachtung der gesellschaftlichen Gegenwart fort – diesmal mit dem Exzellenzcluster »Normative Orders«. Zusammen mit jeweils einem Gast aus dem Bereich Verfassungsrecht, Philosophie, Soziologie, Politik oder Informatik wollen wir im DENKRAUM zentrale Werte des Grundgesetzes auf den Prüfstand stellen, abwägen und schließlich verteidigen, was auch in den nächsten Jahrzehnten unser Zusammenleben sichern soll.
Wiederaufnahme

Richard III

von William Shakespeare
Regie: Jan Bosse
27. Februar / 09. März / 07. April
Schauspielhaus
Der Vorverkauf läuft!
»Es sind fast vier Stunden wie in einem einzigen Rausch, einem Machtrausch, dem man sich nicht widersetzen kann, weil Jan Bosse, der Regisseur, das Publikum so unverhohlen anspielt und mit allen Tricks der Theaterpraxis einnimmt. […] Es ist eine wahre Freude zu sehen, wie präzise, wie trennscharf, wie wenig psychologisierend Bosse die Psychodynamik dieses Narzissten Richard III ausdekliniert […]. (Deutschlandfunk)
X-Räume

Denkraum mit Ute Sacksofsky

Gleichberechtigung _ Was kann das Recht zur Geschlechtergerechtigkeit beitragen?
Deutschsprachige Erstaufführung

The Nation

Eric de Vroedt / Regie: David Bösch
29. und 30. März 2019
Schauspielhaus
Eric de Vroedt hat mit seinem in den Niederlanden bejubelten Drama »The Nation« das Serienformat von Netflix oder HBO auf die Bühne übertragen: ein spannender Politthriller für das Theater, der Folge für Folge ein immer größeres Panorama der Konflikte unserer Gegenwart zeichnet. Wir zeigen alle sechs Teile an zwei Tagen.
Premiere

Peer Gynt

Henrik Ibsen / Regie: Andreas Kriegenburg
18. Mai 2019 Schauspielhaus
Es ist das Drama des modernen Menschen, das Henrik Ibsen 1867 mit »Peer Gynt« entfaltet und damit die Frage nach den Möglichkeiten mensch-licher Selbsterkenntnis auf eine bis heute gültige Formel bringt.