von Peter Weiss
Heute 20.00
Kammerspiele
»Chinchilla Arschloch, waswas. Nachrichten aus dem Zwischenhirn«, die Koproduktion des Schauspiel Frankfurt mit dem Künstlerhaus Mousonturm, ist zum diesjährigen Berliner Theatertreffen eingeladen. Die Produktion in der Inszenierung von Rimini Protokoll (Helgard Haug) wurde am 11. April 2019 im Bockenheimer Depot uraufgeführt. Sie wurde von einer unabhängigen Jury aus über 400 Aufführungen des deutschsprachigen Raums ausgewählt.
Die insgesamt zehn eingeladenen Theaterproduktionen werden vom 1.-17. Mai im Haus der Berliner Festspiele und an anderen Orten der Hauptstadt gezeigt.
Die nächsten Termine

Jedermann (stirbt)

von Ferdinand Schmalz
Regie: Jan Bosse
21./23. Februar 2020
Schauspielhaus
Als dem selbstherrlichen Banker Jedermann schwant, dass sein letztes Stündlein geschlagen hat, bittet er den Tod um Aufschub. Doch wie für jedermann gilt auch für ihn: Alle Menschen müssen sterben und jede_r stirbt für sich allein.
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Räuber.Schuldenreich

von Ewald Palmetshofer
Regie: David Bösch
28. Februar 2020
Kammerspiele
Ewald Palmetshofer, der Meister der beschädigten Figuren, erzählt mit lyrischer, gebrochener Sprache, bitterer Ironie und grimmigem Witz eine apokalyptische Geschichte des Spätkapitalismus, der Anti-Nachhaltigkeit, aus der es kein Entrinnen geben kann, für keine Generation, für niemanden.
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Geschlossene Gesellschaft

von Jean-Paul Sartre
Regie: Johanna Wehner
26./29. Februar 2020
Schauspielhaus
»Die Hölle, das sind die Anderen.« Was aber geschieht, wenn der Andere mehr und mehr verschwindet? Johanna Wehner inszeniert Sartres existentialistisches Stück als hochtourigen Wettlauf gegen das Gar-Nichts
Die nächsten Termine

Abschied von den Eltern

von Peter Weiss
Regie: Kornelius Eich
20. Februar, 07. März 2020
Kammerspiele
Peter Weiss' autobiographische Erzählung handelt von dem Zauber und den Abgründen der Kindheit, den schmerzhaften Prozessen des Wachsens, der Suche nach einem eigenen Leben als künstlerische Persönlichkeit. Es ist das Protokoll einer Selbstbefreiung und zugleich eine kritische Betrachtung des konservativen Bürgertums Mitte des 20. Jahrhunderts, weshalb »Abschied von den Eltern« auch zu einem wichtigen Werk für die Jugendprotestbewegung von 1968 wurde.

Stimmen einer Stadt

Regie: Anselm Weber
04./05. März 2020
Kammerspiele
Bevor im April die letzten drei Teile unser monodramatischen Frankfurt-Serie ihre Uraufführung feiern, zeigen wir vorab noch einmal »Stimmen einer Stadt I-VI«. Sechs Leben aus Frankfurt, jede Biografie wird zu einem Solo für eine_n Schauspieler_in unseres Ensembles: Ein Flaneur, eine Stewardess, ein Spekulant, eine Hotelchefin, Strafverteidiger und eine Wirtin erzählen ihre Geschichten.

Quartett

von Heiner Müller
Regie: Miloš Lolić
Die nächsten Termine: 23. Februar, 08./18. März 2020
Kammerspiele
Zwei wahrhafte Zyniker betreiben die Zertrümmerung der Moral zum Zeitvertreib. Die Marquise de Merteuil und ihr ehemaliger Geliebter Valmont spielen ein tödliches Spiel aus Begehren, Sex, Intrigen und Verrat, von Müller gleichzeitig in einem Salon vor der französischen Revolution und einem Bunker nach dem dritten Weltkrieg verortet.

Integrationspreis für »Heidi in Frankfurt«

Konzept und Regie: Martina Droste / Preisverleihung: 08. März, 18.00 Uhr, Historisches Museum
Das Junge Schauspiel Frankfurt wird mit dem Integrationspreis der Immigrationsbuchmesse für das inklusive Jugendperformanceprojekt »Heidi in Frankfurt – Ein Integrationstheater« ausgezeichnet. Mit dem Preis würdigt die »Frankfurter Immigrationsbuchmesse e.V.« Arbeiten, die sich für einen interkulturellen Dialog von Menschen unterschiedlicher Herkunftsländer und für eine respektvolle und friedliche Koexistenz einsetzen.
In der Theaterproduktion betreten 12 Jugendlichen ab 14 Jahren mit unterschiedlichen Weltanschauungen, Zugehörigkeitsgefühlen, Orientierungen und Einschränkungen den öffentlichen Raum und positionieren sich zu ihren Beteiligungsmöglichkeiten an gesellschaftlichen Entwicklungen.
Nur noch wenige Male

Peer Gynt

von Henrik Ibsen
Regie: Andreas Kriegenburg
27. Februar, 07. März 2020
Schauspielhaus
Nachdem der Tagträumer Peer in seiner bäuerlichen Heimat keinen Halt findet, führt ihn sein Lebensweg rund um die Erde. Andreas Kriegenburg inszeniert die Weltflucht eines Außenseiters, dessen manische Suche nach sich selbst in der Frage mündet: Was bleibt am Ende eines Lebens? Wir spielen »Peer Gynt« nur noch wenige Male!
Der Spielplan für den Monat März ist da! Der Vorverkauf für März, die ersten Vorstellungen im April und die Vorstellungen an Ostern beginnt am 10. Februar.
Für unsere internationalen Gäste

Unsere Stücke mit englischen Übertiteln

Das Schauspiel Frankfurt bietet an ausgewählten Tagen Vorstellungen mit englischen Übertiteln an. Die Termine der Aufführungen finden Sie in unserem gedruckten Programm, im Spielplan und auf unserer englischsprachigen Webseite.