Tracy Letts
Heute 19.30
Schauspielhaus
Theatertag!

Ich, ein Anfang

Sasha Marianna Salzmann
Heute 20:00
Kammerspiele

Eine Familie

Tracy Letts / Regie: Oliver Reese
26./27. Mai Schauspielhaus
Zum letzten Mal!
Tracy Letts' großes Ensemblestück ist ein bitter-komisches Familienepos zwischen Alkohol, Tabletten und Lebenslügen. Es ist eine Bestandsaufnahme von Amerikas Gegenwart und wirkt wie das Gegenbild zum »American Dream«.

Struwwelpeter

nach Dr. Heinrich Hoffmann von Rainald Grebe
28. Mai Schauspielhaus
Rainald Grebe schaut zwischen die Bilder und Knüttelreime dieses pädagogischen Klassikers, um dessen Geschichten zum Leben zu erwecken.
Ein Abend für Erwachsene.
Audioeinführung

Alkestis

Ted Hughes nach Euripides / Regie: Julie Van den Berghe
27./28. Mai Kammerspiele
Erst am Tag als seine Frau Alkestis stirbt, beginnt Admetos zu begreifen, was geschehen ist. Nicht ihr, sondern Admetos war der frühe Tod bestimmt. Erst bringen die Götter dem König Admetos lebenslange Verzweiflung, dann unfassbares Glück. Aber wie soll er mit der geliebten Alkestis weiterleben, wenn sogar der Tod zum Tauschobjekt geworden ist?

Ich, ein Anfang

Sasha Marianna Salzmann / Regie: Bernadette Sonnenbichler
26. Mai Kammerspiele
Eine Gruppe junger Menschen verschiedener Herkunft, Sexualität und Psychologie ist über die Abwesenheit von Mitbewohnerin Re vereint. Sie alle sind auf der Suche nach einem Platz im Leben, einer Ordnung der Unordnung, die ihre Heimatlosigkeit mit sich bringt. Salzmann führt die Geschichten der Sehnsucht nach  der Welt zusammen in den kleinsten Raum, den Menschen sich teilen können: eine Frankfurter WG.

Drei Tage auf dem Land

Patrick Marber / Regie: Andreas Kriegenburg
31. Mai Schauspielhaus
Im Leben der Familie des vermögenden Gutsbesitzers Arkadij scheint es an nichts zu fehlen. Das ändert sich, als der Student Alexej als Lehrer für den zehnjährigen Gutsbesitzersohn engagiert wird. Patrick Marber transportiert Turgenjews selbstzufriedene
Gutsbesitzergesellschaft in das Lebensgefühl unserer Gegenwart.

Evening at the talk house

Wallace Shawn / Regie: Johanna Wehner
31. Mai Kammerspiele
Es ist, als wäre die Zeit stehen geblieben im Talk House. Der einstige Glanz des Etablissements ist längst vergangen, seit sich hier nicht mehr die Größen der Theater- und Filmszene treffen, um nach der Vorstellung einen letzten Drink zu nehmen. Der Glamour der Stars und Sternchen ist nur noch Erzählung. Bis sich anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der letzten gemeinsamen Produktion die ehemaligen Kollegen wieder an diesem Ort versammeln.
Nur zwei Mal!

Medea

Euripides / Regie: Michael Thalheimer
2./3. Juni Schauspielhaus
Eine antike Tragödie über das Wesen der Liebe und ihre Grenzen, über Identität, Bedingungen und Verletzungen persönlicher Würde.
Gastspiel

Rausch

August Strindberg / Regie: Frank Hoffmann
Ruhrfestspiele Recklinghausen
7. Juni Schauspielhaus
Der Schriftsteller Maurice sieht die bildschöne Frau am Arm des Freundes und Begehren in ihren Augen. Sieht die eigene Gefährtin, die ihm ein Kind gezeugt, nur noch als Nutztier, als  schmuckloses Wesen. Nach erster Nacht der Leidenschaft wünscht sich Maurice, das Kind wäre tot. Und tot findet man es am gleichen Morgen. Ein wahrer Kriminalfall setzt an,
mit Kommissar und Verbrechersuche.

Zum letzten Mal!

United in Peace and Freedom

Jugendclubprojekt von Martina Droste und Chris Weinheimer
13. Juni Kammerspiele
Haben Jugendliche Visionen zu Europa? Wie blickt eine Gruppe Jugendlicher mit europäischen, orientalischen oder asiatischen Kulturerfahrungen darauf? In einer Fortsetzung des Projektes »Frankfurt Babel« finden zwölf junge Neu- und Alt-Frankfurtern ihre Antworten auf diese Fragen.

Vatersprache

Albert Ostermaier / Regie: David Moser
6./10./23. Juni Box
Ein Vater ist tot. Ein Sohn in der Wohnung des Vaters. Er hat ihn nie kennengelernt und sieht sich – zum alleinigen Erben erklärt – mit dem unbekannten Vater und dessen vermeintlichem Leben konfrontiert. Also durchsucht er die Wohnung, die bis auf einen Eichenschrank leer ist, nach Spuren der Vergangenheit und Mosaiksteinen für ein väterliches Portrait.  Eine abenteuerliche Reise in die eigene Fremde beginnt.

Neues Spielzeitheft 2017/18
Intendanz Anselm Weber

Das neue Spielzeitheft 2017/18 ist ab sofort im Eingangsfoyer des Schauspielhauses erhältlich und steht hier zum Download bereit.

Auf issue zum Durchblättern
Alle Premieren
In einem Gespräch über »Corpsing« – Momente, in denen etwas oder jemand aus einer vorgegebenen Rolle fällt – gehen die Schauspieler*innen Sina Martens und Lukas Rüppel gemeinsam mit Stella Coersmeier (MMK Museum für Moderne Kunst) der Frage nach, wohin Digitalisierung und Technisierung führen, und stellen dabei fest, dass Selfies zwar vom Wesentlichen ablenken, aber am Ende auch Spaß machen können.

Phädra

20./21. Juni Kammerspiele
Eine unmäßige Liebe stiftet Tod und Verbrechen.

»Kunst«

Yasmina Reza / Regie: Oliver Reese
04./12. Juni Schauspielhaus
Ein weißes Bild mit weißen Streifen ist Auslöser dafür, dass sich drei langjährige Freunde in Haare geraten und ihre Beziehung, ihre Gefühle, ja ihr gesamtes bisheriges Dasein auf den Prüfstand stellen. Eine wortgewandte Komödie für ein virtuoses Schauspieler-Trio.

Clockwork Orange

Anthony Burgess / Regie: Christopher Rüping
20. Juni Schauspielhaus
Im Gefängnis wird der jugendliche Mehrfachstraftäter Alex einem medizinischtechnischen Verfahren unterzogen, das ihn zukünftig an Gewaltausübung hindert. Ist der uralte Abgrund des Menschen, die Lust am Bösen medikamentös therapierbar? Wohin mit unserem Aggressionspotenzial? Ein Abend über Willensfreiheit, Sicherheitsbedürfnisse und unterschiedliche Formen von Gewalt.
Die hr2-kultur-Frühkritik vom 9. Mai 2016 mit Alf Mentzer (Kritiker) und Arne Kapitza (Moderation) hier zum Nachhören.

Willkommen in Deutschland

Tony Kushner / Regie: Katrin Plötner
Kammerspiele
Berlin in den 1930er Jahren. Die Schauspielerinnen Agnes und Paulinka, die kommunistische Künstlerin Annabella, der ungarische Kameramann Husz und der homosexuelle Patz sehen mit Wut, Verzweiflung der sich ausweitenden Macht Hitlers entgegen. Zillah, eine junge Frau der Jetzt-Zeit, will nicht tatenlos zusehen, wie sich Geschichte wiederholt, und sucht nach einer neuen, radikalen Form des Widerstands. 
Zum Reinhören

Totentanz

August Strindberg / Regie: Daniel Foerster
Schauspielhaus
Ein Stück über die lustvolle und verzweifelte Zerfleischung zweier Menschen, die nur der Tod aufhalten kann. Aber immerhin: diese Toten tanzen noch.
Die Geschichte des jungen Kaisers Caligula ist eine von Macht und Erniedrigung, Gewaltherrschaft und Willkür, von Grausamkeit und Wahnsinn. Es ist eine Erzählung von Aufschrei und Rebellion eines unglücklichen Menschen, der sich dem Tod ausgeliefert fühlt, der keine Antwort sieht auf das Leid in der Welt, der aus Wut und Verzweiflung gegenüber der Sinnlosigkeit des Lebens beschließt, so grausam zu werden wie Gott.