Foto: Jessica Schäfer, Kunstwerk: Kader Attia, Repaired Broken Mirror, 2015 © VG Bild-Kunst, Bonn 2019
Vergessen ist normal. Wir alle tun es. Ständig. Es geschieht lautlos und unspektakulär. Erinnern ist dagegen die Ausnahme. Eine Auflehnung gegen den Lauf der Zeit. Gemeinsam sind sie notwendige Komponenten des Lernens, des Begreifens, der Verarbeitung von Erfahrungen. Anhand der Ausstellung »Vergessen – Warum wir nicht alles erinnern« befragen Jugendliche diese Vorgänge: Wie funktioniert Erinnern? Was sind wichtige Erinnerungen? Welche Erinnerungen verbinden und welche trennen uns? Was muss vergessen werden und was fehlt? Welchen Wert haben Dokumente der Erinnerung im digitalen Zeitalter, in dem Speicherkapazitäten ins Unendliche anwachsen? Die persönlichen Perspektiven der Jugendlichen eröffnen dem Publikum einen gemeinsamen Gedankenraum und die Möglichkeit, neu und anders auf die Werke der Ausstellung zu blicken.

gefördert von der Beate Heraeus Foundation.

Pressestimmen

»[…] Eine schöne Ergänzung zur Ausstellung  „Vergessen“, an die man sich bestimmt noch eine Zeit lang erinnern wird.«
Frankfurter Neue Presse, 29. April 2019
»[…] Es ist eine lebhafte Performance mit feinen Zwischentönen und überzeugenden jungen Darstellern. Und man bekommt Lust, sich der Schau nochmal mit mehr Muße zuzuwenden.«
Offenbach Post, 29. April 2019

Bildergalerie

Historisches Museum Frankfurt

Premiere 26. April 2019
Termine
Fr 14.06.2019 19.30
Evtl. Restkarten an der Abendkasse
Konzept und Regie
Philipp Boos, Martina Droste

Kostüme
Joanna Paszkiewicz