Foto: Birgit Hupfeld

Wir haben uns vorgenommen, uns zu verbinden und wir werden nicht davon ablassen, das zu tun.

Haben Jugendliche Visionen zu Europa? Wer sich mit der Frage nach einer europäischen Idee befasst, stößt unweigerlich auf eine Geschichte aus Kriegen, Vertreibung, Migration und Neuansiedlung. Wie blickt eine Gruppe Jugendlicher mit europäischen, orientalischen oder asiatischen Kulturerfahrungen darauf? Wer oder was war, ist Europa? Wer oder was soll es sein? In einer Fortsetzung des Projektes »Frankfurt Babel« versuchen der Musiker, Komponist und Performer Chris Weinheimer und die Leiterin des Jungen Schauspiel Frankfurt Martina Droste mit zwölf jungen Neu- und Alt-Frankfurtern Antworten auf diese Fragen zu finden. Denn was von vielen als Inbegriff einer ineffizienten Bürokratie und Fremdbestimmung empfunden wird, ist für andere Sehnsuchtsziel und Möglichkeit einer demokratisch legitimierten transnationalen Form der Einheit in Freiheit und Frieden. »Frankfurt Babel« endet mit der Behauptung: »Wir haben uns vorgenommen, uns zu verbinden und wir werden nicht davon ablassen, das zu tun«. Nun wollen wir wissen: Wozu diese Verbindung? Oder anders: In welchem Europa wollen wir leben?

Pressestimmen
Doch wer ist dieses Wir, wer bin überhaupt ich, und wer sind die anderen? Und wie soll dieses Europa aussehen, in dem wir gemeinsam leben? Mit erstaunlicher Offenheit spüren die Darsteller den Antworten auf diese Fragen nach. […] Die erfrischenden Statements der Darsteller sorgen dabei immer wieder für Lacher, stimmen allerdings auch nachdenklich.
Frankfurter Neue Presse

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Kammerspiele

Premiere 14. Januar 2017

1 Stunden 30 Min., keine Pause
Termine
So 30.04.2017 18.00 Uhr – 19.30 Uhr
Mi 10.05.2017 20.00 Uhr – 21.30 Uhr
Regie und Konzept
Martina Droste, Chris Weinheimer

Bühne und Kostüme
Michaela Kratzer

Besetzung
Alina Ecke, Nari Nam, Lu Pahl, Melina Stephan, Rosina Totzer, Vanessa Velemir Diaz; A., Vincent Berlet, Luca Gerlinger, K., Niklas Runge, Luis Skalieris