Foto: Jessica Schäfer
Meggie liebt Bücher über alles, genauso wie ihr Vater Mo. Mit dem plötzlichen Auftauchen eines geheimnisvollen Fremden, der sich »Staubfinger« nennt, beginnt für Meggie eine abenteuerliche Reise ins Innere der Bücher. Als sie in die Fänge der Erzgauner Basta, Flachnase und des diabolischen Capricorns gelangt, benötigt sie ihren ganzen Mut und Verstand. Was verbirgt sich hinter der Macht des Buches »Tintenherz«, von dem Capricorn alle Exemplare vernichten will? Was hat ihr Vater damit zu tun, den all diese merkwürdigen Gestalten zu kennen scheinen und »Zauberzunge« nennen? Aus Cornelia Funkes 2003 erschienenem Roman »Tintenherz« ist mittlerweile ein Klassiker der Kinderliteratur geworden. Er ist eine Liebeserklärung ans Geschichtenerzählen und an die Kraft der Phantasie, der es gelingt, das Böse zu überwinden.
Pressestimmen
»Das Bühnenbild ist überwältigend, in die Tiefe des Raumes erstreckt sich eine Bibliothek, an deren Details man sich kaum sattsehen kann, und wenn ab und an der Vorhang fällt, werden auf ihn Animationen projiziert, die das Geschehen auf einen anderen medialen Ebene weiterführen. So wird die Fahrt von Buchbinder Jo […] gleich nach der Eingangsszene ein besonderes visuelles Ereignis. Reale Personen und künstliche Bewegtbilder vereinen sich zu einer Szene voller Tempo und Witz. […] Die Darsteller halten den minderjährigen Teil des Publikums mit allerlei Tricks bei Laune, mit Taschenspielereien, aber auch durch heftig-hektisches Agieren; ausgeprägte Mimik, körperbetonte Auftritte vom „silly walking“ bis zum waghalsigen Klettern auf Büchermöbeln. Hinzu kommt jede Menge Situationskomik. Am wichtigsten jedoch ist die Sprechkultur der Akteure, die eine klare Artikulation in den Fokus rückt. Die Dialoge fesseln nicht nur wegen der Geschichte, die sich in ihnen entfaltet, sondern auch dank der Deutlichkeit der Aussprache, deren sich die Schauspieler bedienen. Diese Inszenierung nimmt, was bei derlei Produktionen sehr wichtig ist, die jungen Zuschauer ernst, ohne sich bei ihnen anzubiedern.«
(FAZ, 22. November 2017)
»Rüdiger Pape inszenierte „Tintenherz“ […] am Schauspiel Frankfurt ziemlich geschickt und in schönen Bildern.«
(Frankfurter Neue Presse, 20. November 2017)
»Beeindruckend ist in dieser ersten Szene die Wirkkraft von Büchern ins Bild gesetzt (Bühne und Kostüme: Thomas Rump). […] Zwischenmenschliches, um das Cornelia Funke in ihrem Roman kämpft, ist in dieser Inszenierung preisgegeben. Das Ergebnis zeigt, wie wichtig es ist, Orte zu bewahren (oder neu zu schaffen), die mit umfassendem Qualitätsanspruch Theater für junge Menschen wichtig nehmen.« 
(Frankfurter Rundschau, 21. November 2017)
»Auf originelle Weise sind Bilder der Abenteuerreise videografisch (Sami Bill) mit Slapstick verschnitten. Immer wieder gibt es verblüffende Gauklertricks von Fridolin Sandmeyer als Staubfinger. Mimisch-gestisch herrscht eine unmissverständliche klare Sprache: geschickt ist die kurzweilige anderthalbstündige Aufführung auf das anvisierte Publikum ab acht Jahren zugeschnitten. Und das , ganz wichtig, in einer Art, die auch das erwachsene Begleitpublikum bestens bei Laune hält. Bei aller Aufmerksamkeit fürs bilderbuchhafte Detail wird schlackenfrei stringent erzählt. «
(Offenbach Post, 21. November 2017)

Bildergalerie

Video

Schauspielhaus

Premiere 19. November 2017
Termine
Mo 11.12.2017 09.00 Uhr
Mo 11.12.2017 11.30 Uhr
Evtl. Restkarten an der Abendkasse
Di 12.12.2017 10.00 Uhr
Di 12.12.2017 12.30 Uhr
Mi 13.12.2017 09.00 Uhr
Mi 13.12.2017 11.30 Uhr
So 17.12.2017 14.00 Uhr
Evtl. Restkarten an der Abendkasse
So 17.12.2017 17.00 Uhr
Evtl. Restkarten an der Abendkasse
Mo 18.12.2017 09.00 Uhr
Evtl. Restkarten an der Abendkasse
Di 19.12.2017 10.00 Uhr
Evtl. Restkarten an der Abendkasse
Di 19.12.2017 12.30 Uhr
Evtl. Restkarten an der Abendkasse
Mi 20.12.2017 10.00 Uhr
Evtl. Restkarten an der Abendkasse
Mo 25.12.2017 14.00 Uhr
Evtl. Restkarten an der Abendkasse
Mo 25.12.2017 17.00 Uhr
Evtl. Restkarten an der Abendkasse
Regie
Rüdiger Pape

Bühne und Kostüme
Thomas Rump

Musik
Sebastian Herzfeld

Video
Sami Bill

Dramaturgie
Ursula Thinnes

Besetzung
Uwe Zerwer (Mo, ein Buchbinder)
Lisa Eder (Meggie, seine Tochter)
Fridolin Sandmeyer (Staubfinger, ein Gaukler)
Susanne Buchenberger (Elinor / Resa)
Andreas Vögler (Capricorn)
Felix Vogel (Basta, sein Handlanger)
Philippe Ledun (Flachnase, sein Handlanger)
Vincent Lang (Farid, ein Junge aus 1001 Nacht)
Roland Bayer (Fenoglio, ein Schriftsteller)
Yannik Dorn /Mirzet Jukovic / Christoph Fleischer / Martin Georgi (Statisterie)