Foto: Peter-Andreas Hassiepen
Literarischer LSD-Trip und 50 Jahre Woodstock: Boyles neuer Roman und seine Erinnerungen an einen Festival-Besuch

Mit Gurus und ihren manischen Anhängern kennt er sich aus. In seinem neuen Roman »Das Licht« (Hanser) nimmt sich der US-amerikanische Schriftsteller T.C. Boyle den Harvard-Professor und LSDGuru Timothy Leary vor. Der hatte Anfang der 60er Jahre unter dem Deckmantel seriöser Wissenschaft mit psychedelischen Drogen experimentiert. Boyle macht daraus einen kreischend grellen Trip an die Grenzen des Bewusstseins. Er hatte das selbst einmal so ähnlich erlebt. 1969 war er zum legendären Woodstock-Open-Air gereist. In Frankfurt wird er nun auch zurückblicken auf »Three Days of Peace and Music«. T.C. Boyle liest aus der englischen Originalfassung, die in den USA zwei Monate später überhaupt erst erscheinen wird. Aus der deutschen Übersetzung liest Ensemble-Mitglied Christoph Pütthoff. Das anschließende, von WELT-Herausgeber Stefan Aust und WELT-Redakteur Martin Scholz moderierte Gespräch wird auf Englisch geführt.

Eine Veranstaltung von WELT AM SONNTAG in Zusammenarbeit mit dem Literaturhaus Frankfurt, dem Hanser Verlag und dem Schauspiel Frankfurt.
Schauspielhaus
Termine
Sa 09.02.2019 19.30
Evtl. Restkarten an der Abendkasse
Mit
T.C. Boyle, Christoph Pütthoff

Moderation
Stefan Aust, Martin Scholz