Rund oder spitz. Weltord­nungen

Jugendtheaterprojekt nach Bertolt Brechts
»Die Rundköpfe und die Spitzköpfe oder Reich und reich gesellt sich gern«
Kammerspiele
Die Premiere wird verschoben
Pandemiebedingt muss die Premiere von »Rund oder Spitz. Weltordnungen« leider verschoben werden.

Termine

https://www.schauspielfrankfurt.de Schauspiel Frankfurt Neue Mainzer Straße 17, 60311 Frankfurt am Main
Fr. 06.11.2020
20.00
Vorstellungsausfall
https://www.schauspielfrankfurt.de Schauspiel Frankfurt Neue Mainzer Straße 17, 60311 Frankfurt am Main
Sa. 07.11.2020
20.00
Vorstellungsausfall
https://www.schauspielfrankfurt.de Schauspiel Frankfurt Neue Mainzer Straße 17, 60311 Frankfurt am Main
Mi. 16.12.2020
20.00
TICKETS ab 10.11.
TEAM
Konzept und Regie: Martina Droste
Bühne und Kostüme: Michaela Kratzer
Dramaturgische Mitarbeit: Gottfried Kößler
Komposition und Sounddesign: Ole Schmidt
BESETZUNG
Ayse Alatas, Chaula de Lossantos, Schlomo Ettling, Lilith Langhammer, Alexendre Mbonigaba, Farid Naghshbandi, Ibukun Ayomide Ogunbiyi, Domenica Schroeter, Emmanuel Skatchkov, Louis Umbach
INHALT
Das Einteilen von Menschen zum Zweck der Abwertung, des Ausschlusses und der Unterdrückung ist Teil einer hierarchischen Ordnung der Welt. Wie funktioniert Rassismus und warum? In seinem »Greuelmärchen« von den Rundköpfen und den Spitzköpfen stellt Brecht seine Antwort auf die Frage gleich an den Beginn: »Es ist der Unterschied zwischen arm und reich«. Diese These will er mit seiner »Parabel auf die Welt« begründen. Ausgangspunkt ist eine Wirtschaftskrise im fiktiven »Staat Jahoo«. Die Herrschenden setzen einen Diktator ein, der die Gesellschaft gezielt spaltet, um eine soziale Revolte der verarmten Bauern, die keine Pacht mehr zahlen, niederzuschlagen. Ein inklusives und vielsprachiges jugendliches Ensemble folgt Brecht in Teile seiner Versuchsanordnung. Mit Elementen aus Brechts »Lehrstück-Methode« stürzen sich die zehn Spieler_innen lustvoll in Bilder und Figurenkonstellationen, lassen sich von den Texten und einem Rhythmus treiben, der sie zu ständigen Perspektivwechseln zwingt. Eigene Erfahrungen und Grundmuster von Rassismus in der Kunstwelt Jahoo reiben sich aneinander auf der Suche nach Gemeinsamkeiten in der Vielheit.