Die Reise nach Kallisto

von Michel Decar
Kammerspiele
Uraufführung 04. Dezember 2020

Termine

https://www.schauspielfrankfurt.de Schauspiel Frankfurt Neue Mainzer Straße 17, 60311 Frankfurt am Main
Fr. 04.12.2020
20.00
TICKETS ab 10.11.
https://www.schauspielfrankfurt.de Schauspiel Frankfurt Neue Mainzer Straße 17, 60311 Frankfurt am Main
Fr. 11.12.2020
20.00
TICKETS ab 10.11.
https://www.schauspielfrankfurt.de Schauspiel Frankfurt Neue Mainzer Straße 17, 60311 Frankfurt am Main
Mo. 28.12.2020
20.00
TICKETS ab 10.11.
https://www.schauspielfrankfurt.de Schauspiel Frankfurt Neue Mainzer Straße 17, 60311 Frankfurt am Main
Mi. 30.12.2020
20.00
TEAM
Bühne: Max Lindner
Kostüme: Johanna Hlawica
Musik: Cornelius Borgolte
Choreografie: Zoë Knight
Dramaturgie: Katja Herlemann
BESETZUNG
Agnes Kammerer (Jelena Jermakova, Pilotin)
Sebastian Reiß (Boris Kostrikow, Co-Pilot)
Tanja Merlin Graf (Natalia Bogdanowa, Chef-Ingenieurin)
Andreas Vögler (Ilya Quapp, Astrobiologe)
Melanie Straub (Sonja Laschko, Kernphysikerin)
Nils Kreutinger (Nikolai Grischkin, Geochemiker)
INHALT
Wir befinden uns an Bord der Zimorodok I, Schiff der russischen Raumstreitkräfte, zu Beginn des 22. Jahrhunderts. Die Mission besteht in einer Reise zum Mond Kallisto, in der Hoffnung, dort einen Ozean zu entdecken. Michel Decar zeichnet in seinem neuen Stück eine Gruppe verschrobener Figuren – wir lernen die lebensmüde Chef-Ingenieurin Natascha kennen, den Geochemiker Kolja, der die Außenhülle des Raumschiffs knirschen hört, den Co-Piloten Boris, der sich als Science-Fiction-Autor versucht… Während die Kosmonaut_innen jahrelang in ihrem Raumschiff unterwegs sind, verstricken sie sich in zutiefst menschliche Beziehungen. In einer schier endlosen Anzahl kleiner Text-Vignetten spielt sich hochverdichtet und rasend komisch etwas zwischen Screwball-Komödie und existentieller metaphysischer Sinnsuche ab. Auf ihrem Flug mit ungewissem Ausgang durch die Weiten des Kosmos bleibt den Figuren schlussendlich die melancholische Erkenntnis: »Die Liebe ist es nämlich, die alles vernichtet, die Zukunft, den Fortschritt, einfach alles.«
Sobald wir nichts mehr fühlen, hat doch nichts mehr einen Sinn. Weder diese Reise, noch die Wissenschaft.