Foto: Felix Grünschloß

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Das Schauspiel Frankfurt beginnt mit dieser Spielzeit eine neue Serie, in der Autor_innen Biografien in dieser Stadt zum Ausgangspunkt ihres Schreibens wählen. Über drei Jahren entstehen in jeder Spielzeit jeweils drei Uraufführungen als Monodramen, die das Solo eines Lebens darstellen, gespielt von einer Schauspielerin oder einem Schauspieler des Ensembles. Den Anfang macht der Büchner-Preisträger und Frankfurter Autor Wilhelm Genazino. Bekannt ist er für seine Romane, die insbesondere oft auch in Frankfurt spielen. Sein bekanntestes Werk ist der »Abschaffel«. Er hat einen Flaneur in den Mittelpunkt seines Monodramas gestellt, der durch die Mainmetropole streift und dabei Straßenszenen und Alltägliches beobachtet. Zwischen Banken, Müll, Parks und Geschäften entsteht dabei die Poesie einer modernen Großstadt, verknüpft mit persönlichen Erinnerungen sowie Aphorismen über Erfolg, Autorenschaft und Heimat.

Die monodramatische Serie »Stimmen einer Stadt« wird ermöglicht durch den Hauptförderer Deutsche Bank Stiftung sowie die Aventis Foundation, die Deutsche Vermögensberatung, die Fazit-Stiftung und die Adolf und Luisa Haeuser-Stiftung für Kunst und Kulturpflege.

Pressestimmen
»Wilhelm Genazinos Stück „Im Dickicht der Einzelheiten“ macht den Anfang und beginnt groß. […] Man merkt, dass sich Genazino auskennt – der Büchner-Preisträger ist gebürtiger Frankfurter. Es ist (s)ein zu Teilen liebevoller und zugleich erbarmungslos ehrlicher Blick auf die kleinen Dinge des Tumults, der hässlichen, vergammelten, vergessenen, aber auch heiteren und eleganten Eigenheiten, die sich alle „direkt vor unserer Nase befinden“. […] Thomas Offerhoff untermalt Webers präzise Inszenierung im ersten Teil mit Kirchglocken, Tierlärm, Sirenen und U-Bahn-Ansagen, eine Geräuschkulisse, die den Zuschauer direkt ins Herz von Frankfurts Innenstadt katapultiert, um den sprachlich so ambitionierten wie detaillierten Blick Genazinos akustisch zu erweitern.«
(nachtkritik.de, 6. Mai 2018)
»Matthias Redlhammer ist ein großartig verhuschter Sammler von Wirklichkeitsbruchstücken, ein scheu und zugleich extrem präsenter, einfühlsamer, in keinem Moment sentimentaler Flaneur. Mit traumwandlerischem Gespür erkundet er, Szene für Szene, die Stadt, seine Heimat, wobei jeder Gedankengang aus dem Dunkel auftaucht und wieder im Dunkel der trichterförmigen Bühne verschwindet. […] Ein stilles, nachdenkliches und nachdenklich machendes Stück.«
(Deutschlandfunk, 6. Mai 2018)
»Redlhammer […] konnte einem eine Spur zu schrullig vorkommen, aber das machte er glänzend. Er hatte eine Trommel dabei, was ihm ferner einen Matzerath´schen Anschein gab, zu dem ihm auch der wirkungsvolle Bühnenraum von Philip Bußmann verhalf.«
(Frankfurter Rundschau, 7. Mai 2018)
»Der großartige Matthias Redlhammer hat ein exzellentes Gespür für die Musikalität des Textes.«
(Offenbach Post, 7. Mai 2018)

Bildergalerie

Video

Kammerspiele

Uraufführung 05. Mai 2018
Regie
Anselm Weber

Bühne und Video
Philip Bussmann

Kostüme
Mareike Wehrmann

Musik
Thomas Osterhoff

Dramaturgie
Marion Tiedtke

Besetzung
Matthias Redlhammer