Foto: Felix Grünschloß

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Wie kann man aus nichts Geld machen? Ein Spekulant kauft sich den hässlichsten Hund auf einer Hundemesse, der ihm einen Tag lang zum vertrauten Begleiter in der Stadt wird. Als beide schließlich am Eurozeichen im Zentrum der Stadt landen, ist der Hund nicht mehr zu bremsen: er springt von Stern zu Stern und schon bald bleibt dieses auffällige Paar nicht allein. Gewusst wie, erzielt unser Spekulant beim Verkauf des Hundes schließlich einen Preis, der sich sehen lassen kann.
Das dramatische Kaleidoskop zu Frankfurt schließt in diesem Jahr das Monodrama der Wiener Autorin ab, gespielt von dem Schauspieler Felix Rech, der dem Frankfurter Publikum durch Aufführungen wie »Penthesilea« und »Prinz von Homburg« bekannt ist.
 
Teresa Präauer hat im Rahmen der neuen Serie »Stimmen einer Stadt« zum ersten Mal einen Theatertext geschrieben. Die Wienerin ist Bildende Künstlerin und Autorin. Ihr Roman »Für den Herrscher aus Übersee« wurde zur Frankfurter Buchmesse 2012 mit dem aspekte-Literaturpreis des ZDF für das beste deutschsprachige Prosadebüt ausgezeichnet. Im Herbst 2014 erschien der Künstlerroman »Johnny und Jean«, ausgezeichnet mit dem Droste-Literaturförderpreis und dem Förderpreis zum Hölderlinpreis 2015 und nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2015. Präauer wurde 2017 mit dem Erich-Fried-Preis ausgezeichnet. Im Sommersemester 2016 hatte sie eine Gastprofessur für Literatur an der Freien Universität Berlin inne.

Die monodramatische Serie »Stimmen einer Stadt« wird ermöglicht durch den Hauptförderer Deutsche Bank Stiftung sowie die Aventis Foundation, die Deutsche Vermögensberatung, die Fazit-Stiftung und die Adolf und Luisa Haeuser-Stiftung für Kunst und Kulturpflege.
Pressestimmen
»Rech, mittlerweile im Berliner Ensemble, war […] in seinem Element. Mit dem Monolog „Ein Hund namens Dollar“ hatte die Wiener Autorin und Malerin Teresa Präauer ihm eine furiose Vorlage geliefert. Soll man das Wortschwall nennen oder verbales Feuerwerk, was Rech hier als Geschäftsmann zum Besten gab?«
(Frankfurter Allgemeine Zeitung, 7. Mai 2018)
»Mit Teresa Präauers Stück „Ein Hund namens Dollar“ endet der Abend dann […] eindrucksvoll. Felix Rechs trashig-humorvoll heruntergekommen wirkender Spekulant sitzt in allerfeinster Selbstironie auf seinem Eimer, nuckelt an seiner Fanta und erzählt von seinem ehemaligen Leben als Habenichts. […] Der Text erinnert in seiner melodisch-reimenden Form an einen Poetry-Slam. […] Dynamisch stürzt er sich in seine Geschichte, fuchtelt mit den Armen, schreitet elegant von Seite zu Seite, flirtet, grinst und spielt seine Ahnungslosigkeit frech aus. Doch die Wucht des Textes bleibt schonungslos erhalten. […] Präauer, die mit „Ein Hund namens Dollar“ ihr erstes Theaterstück geschrieben hat, eröffnet mit satirischen Elementen und zugleich fulminanter Ernsthaftigkeit souverän eine inhaltliche Spannbreite von kapitalistischen Strukturen, Lebensentwürfen, Reichtum und Scheitern, die Weber durch eine ausdrucksstarke Szenenarbeit ineinander montiert.«
(nachtkritik.de, 6. Mai 2018)
»Das Stück wirbelt Klischees und Image-Siglen des Finanzplatzes Frankfurt spöttisch und entlarvend durcheinander. Es ist ein zum Teil hochvirtuoses, hintersinniges und vergnügliches, manchmal klamaukiges Sprachspiel, dem Rech streckenweise rasante Rap-Drive gibt.«
(Frankfurter Neue Presse, 7. Mai 2018)
»Rech mimt lustvoll den Aufschneider par excellence.«
(Gießener Allgemeine Zeitung, 7. Mai 2018)

Bildergalerie

Video

Kammerspiele

Uraufführung 05. Mai 2018
Regie
Anselm Weber

Bühne und Video
Philip Bussmann

Kostüme
Mareike Wehrmann

Musik
Thomas Osterhoff

Dramaturgie
Marion Tiedtke

Besetzung
Felix Rech