Das Gesicht des Bösen

von Nis-Momme Stockmann
Kammerspiele
Deutschsprachige Erstaufführung 03. Dezember 2021
TEAM
Regie: Lea Gockel
Bühne: Devin McDonough
Kostüme: Cosima Winter
Musik und Sounds: Niels Lanz
Dramaturgie: Julia Weinreich
INHALT
Glaubt man den Angestellten Blau und Schwarz, geht es immer nur nach oben. Nur dummerweise bleibt der Aufzug stecken. Einziger Außenkontakt ist eine ominöse Stimme, die Befehle erteilt und den Druck auf die beiden Fahrstuhlinsassen erhöht. Als sich dann auch noch Blaus Stuhlgangdrang meldet, sieht dieser keinen anderen Ausweg, als sich seines Bedürfnisses in Schwarz’ Aktentasche zu entledigen. Darin jedoch sind jene Geheimdokumente, die in der Chefetage so dringend benötigt werden. Die Situation eskaliert, die Nerven liegen blank und nicht nur dem Fahrstuhl droht der freie Fall ins Aus.
Lustig, brutal und aberwitzig erzählt Nis-Momme Stockmann in »Das Gesicht des Bösen« von einer Fahrstuhlfahrt in die oberste Etage des Kapitals. Sprachgewaltig zeigt er darin die Schrecken und Abgründe der Finanzwelt auf und erzählt von Menschen, die zwischen Vernichtung, Sehnsucht und Verzweiflung hin- und hergerissen sind.
Das ist hier kein Quentin Tarantino Film.