Yank weiß: Wir, die wir ganz unten arbeiten – im Maschinenraum des gewaltigen Schiffes – wir stehen in Wahrheit ganz oben. Nichts rührt sich ohne unsere Kraft. Yank ist von allen Starken der Stärkste. Ein Herrscher, ein Boss. Die Anderen, die sich auf dem Oberdeck sonnen, interessieren ihn nicht. Doch in den Augen dieser wirklichen Bosse ist er nichts als ein furchterregendes, niedriges Tier. Wie kann das sein? Ist seine Arbeit verächtlich, seine Kraft tierisch? Worauf lässt sich der Stolz gründen, der ihm doch zusteht – zustehen muss? Yank verlässt seine Männer und seine Maschine, seine Heimat und sein Ich. Er sucht nach Ersatz, nach Sinn, wenigstens nach einem Feind. Aber er findet nichts. Eugen O’Neills Drama erzählt in der Gestalt Yanks von der Gewalt der Ausgeschlossenen, von der Verachtung, die sie erfahren, und von ihrer Wut, die sich in alle Richtungen zugleich ausbreitet.
Schauspielhaus

Premiere 07. September 2018
Termine
Fr 07.09.2018 19.30 Uhr
Sa 08.09.2018 19.30 Uhr
Mi 12.09.2018 19.30 Uhr
So 16.09.2018 18.00 Uhr
Fr 21.09.2018 19.30 Uhr
Do 27.09.2018 19.30 Uhr
So 30.09.2018 16.00 Uhr
Mo 01.10.2018 19.30 Uhr
19.00, Einführung in der Panorama Bar
Regie
Thomas Dannemann

Bühne
Stéphane Laimé

Kostüme
Jelena Miletić

Musikalische Leitung
Michael Wertmüller und Thomas Mahmoud

Dramaturgie
Alexander Leiffheidt

Besetzung
Andreas Giesser, Stefan Graf, Nils Kreutinger, Katharina Linder, André Meyer, Michael Schütz, Luana Velis