Tamás Bányai

arbeitet seit 1981 als professioneller Beleuchter, Chef-Beleuchter und später auch Lichtdesigner am Theater in Kaposvár, aus dem das moderne ungarische Theater in den 80er/90er Jahren entsprungen ist. Bányai hat den Beruf des Lichtgestalters in Ungarn ins Leben gerufen. Seit den 1990er Jahren ist er als freischaffender Lichtdesigner tätig. Mit den ungarischen Regiegrößen Tamás Ascher und Gábor Zsámbéki verbindet ihn eine regelmäßige Zusammenarbeit in Ungarn und im Ausland. Außerdem arbeitet er mit international erfolgreichen ungarischen Regisseuren der jüngeren Generation wie Árpád Schilling und Viktor Bodó zusammen Er hatte Engagements an mehreren bedeutenden Häusern in Ungarn und  Europa, u.a. am Nationaltheater Budapest, Burgtheater Wien, Grand Théatre de Genève, Piccolo Teatro Milano, Schauspielhaus Graz, Schauspiel Köln, an der Ungarischen Staatsoper, der Opéra National de Lyon,  der Bayerischen Staatsoper München, und der Opera Malmö. Seit 2002 unterrichtet Bányai Bühnenbeleuchtung sowohl an der Universität der Bildenden Kunst als auch an der Akademie für Theater und Filmkunst in Ungarn.

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Das Ministerium der verlorenen Züge