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Navid Kermani ist im Auftrag des »Spiegel« entlang den Gräben gereist, die sich gegenwärtig in Europa auftun: von seiner Heimatstadt Köln nach Osten bis ins Baltikum und von dort südlich über den Kaukasus bis nach Isfahan, dem Geburtsort seiner Eltern. Mit untrüglichem Gespür für sprechende Details erzählt er in seinem Reisetagebuch von vergessenen Regionen, in denen auch heute Geschichte gemacht wird. Die Reise führte ihn mitten durch den jüdischen »Ansiedlungsrayon« der Zarenzeit, die osteuropäischen Kriegsgebiete des Zweiten Weltkriegs, am Riss zwischen Ost und West entlang, wo der Kalte Krieg längst nicht zu Ende ist und im Donbass zum »heißen Krieg« wird.
Schauspielhaus
Mit
Navid Kermani

Moderation
Jürgen Kaube