Hendrik Höfgen, ein vom Ehrgeiz zerfressener Schauspieler, arrangiert sich aus Karrieregründen mit der nationalsozialistischen Ideologie und steigt in der Diktatur zum Theaterstar auf. Höfgens Weg ist gesäumt von den Scherben zerbrochener Freundschaften und Beziehungen, alles opfert er seinem egomanischen Traum vom Ruhm. Seine langjährige Geliebte Juliette Martens zwingt er zur Emigration, weil die rassistische Staatsräson seine Verbindung zu ihr als schwarze Frau nicht duldet. Klaus Mann stellt in seinem 1936 im Exil verfassten Roman mit scharfzüngiger Komik und detaillierter Menschenbeobachtung die Frage nach der individuellen Verantwortung, nach Opportunismus und Widerstand und wie sich die Kunst zur Macht verhält. Der Roman, den die vielfach ausgezeichnete Regisseurin Claudia Bauer für die Bühne adaptiert, ist auch heute noch ein exemplarisches Werk antifaschistischer Agitationsliteratur.
Die Produktion wird ermöglicht durch
Schauspielhaus

Premiere 03. Oktober 2020
Termine
Sa 03.10.2020 19.30
Evtl. Restkarten an der Abendkasse
Do 08.10.2020 19.30
Evtl. Restkarten an der Abendkasse
Sa 17.10.2020 19.30
Evtl. Restkarten an der Abendkasse
So 18.10.2020 18.00
Evtl. Restkarten an der Abendkasse
Sa 24.10.2020 19.30
Evtl. Restkarten an der Abendkasse
Mi 28.10.2020 19.30
Evtl. Restkarten an der Abendkasse
Do 29.10.2020 19.30
Evtl. Restkarten an der Abendkasse
Mo 02.11.2020 19.30
Fr 06.11.2020 19.30
Mo 09.11.2020 19.30
Mi 11.11.2020 19.30
So 22.11.2020 18.00