Die Wechselwirkung zwischen Kunst und Geld beeinflusste auch Hölderlins Schaffensprozess stark. Hölderlin war immer wieder auf Geldgeber oder Lehrtätigkeiten angewiesen, um seiner künstlerischen Arbeit nachgehen zu können. Mit dieser Schnittstelle von Kunst und Geld befassen sich der Germanist Jochen Hörisch, der in seinen Werken mehrfach der »Poesie des Geldes« oder der »Theologie der Märkte« nachspürte, und sein brillanter Gesprächspartner Michel Friedman.

Themenschwerpunkt zum 250. Geburtstag von Friedrich Hölderlin.
Gefördert durch den Kulturfonds RheinMain.

Kammerspiele
Termine
So 22.03.2020 11.00
Mit
Michel Friedman, Jochen Hörisch