Foto: Thomas Aurin
Freund oder Feind, Heimat oder Kriegsgebiet, Helden- oder Gräueltat? Die Grenzen verschwimmen, wenn die ganze Welt zum Schlachtfeld wird. Eine Pilotin der US-Luftwaffe darf täglich das erfahren, was sie zugleich zu verteidigen meint: die Freiheit, das große, weite Blau des Himmels. Ihr Kampfjet erlaubt es, die Gegner auf abstrakter Distanz zu halten. Das ändert sich, als sie nach einem Schwangerschaftsurlaub in den Dienst zurückkehrt und feststellen muss, dass sie zu einer anderen Waffengattung versetzt wurde. Die Kriegsführung ist noch moderner geworden: Sie fliegt nun keine Kampfjets mehr, sondern Drohnen. Damit sind die Gegner zwar noch abstrakter als zuvor geworden, aber die Möglichkeit zur Distanzierung fehlt. George Brants genau recherchierter Monolog schildert die Fragwürdigkeit der drohnengestützten Kriegsführung und erzählt von einer Kämpferin, die keine Mörderin sein will. Die Inszenierung wurde am Schauspielhaus Bochum erarbeitet.

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Frankfurter Premiere 12. November 2017
Termine
Sa 24.02.2018 21.30 – 22.20 Uhr
Evtl. Restkarten an der Abendkasse
So 25.03.2018 20.30 – 21.20 Uhr
Regie
Anselm Weber

Bühne
Raimund Bauer

Kostüme
Irina Bartels

Musik
Thomas Osterhoff

Video
Bibi Abel

Dramaturgie
Alexander Leiffheidt

Sound-Design
Friedrich M. Dosch

Besetzung
Sarah Grunert (Die Pilotin)