Lungenentzündung, Gas und zwölf Kugeln – so sind Inès, Estelle und Garcin zu Tode gekommen, bevor sie von einem undurchsichtigen Diener hierher gebracht wurden. In die Hölle, das wissen sie gleich, auch wenn Sartre ohne Höllenfeuer und ähnliches Beiwerk auskommt. Für Sartre ist die Hölle, in der sich seine drei Antagonisten befinden, eine conditio humana, eine Grenzsituation, aus der es kein Entkommen gibt. Schicht um Schicht legen sie ihre Niederlagen und Grausamkeiten offen. So unterschiedlich sie scheinen, sie verbindet ein gemeinsames Ringen um das, was sie sind, was sie sein wollten und als was sie gesehen werden wollen. Wer bin ich, wer sind die Anderen? Wenn Sartre den Anderen als Hölle beschreibt, dann vielleicht, weil er einem Selbst so ähnlich ist?
Schauspielhaus

Premiere 30. November 2019
Termine
Sa 30.11.2019 19.30
Evtl. Restkarten an der Abendkasse
Mo 02.12.2019 19.30
Evtl. Restkarten an der Abendkasse
Sa 07.12.2019 19.30
Evtl. Restkarten an der Abendkasse
Mo 09.12.2019 19.30
Evtl. Restkarten an der Abendkasse
Mi 18.12.2019 19.30
Evtl. Restkarten an der Abendkasse
Fr 20.12.2019 19.30
Evtl. Restkarten an der Abendkasse
Do 26.12.2019 18.00
Evtl. Restkarten an der Abendkasse
Regie
Johanna Wehner

Bühne
Volker Hintermeier

Kostüme
Ellen Hofmann

Musik
Felix Johannes Lange

Dramaturgie
Ursula Thinnes

Besetzung
Patrycia Ziolkowska (Inès)
Anna Kubin (Estelle)
Matthias Redlhammer (Garcin)
Heidi Ecks (Kellner)