Lesung

Édouard Louis: Die Freiheit einer Frau

Foto: Jérôme Bonnet
Das Literaturhaus Frankfurt zu Gast im Schauspiel
Schauspielhaus
MIT
Édouard Louis
Moderation: Anne-Catherine Simon
Übersetzerin: Heidi Ruppert
Lesung: Christoph Pütthoff
INHALT
Mit 16 wurde sie schwanger und verließ die Schule, mit 19 hatte sie bereits zwei Kinder und keine Zukunft. Solche prekären Verhältnisse kennt Édouard Louis aus eigener Anschauung. In seinen Romanen und Essays äußert er scharfe Kritik an der französischen Gesellschaft. Nun widmet sich der viel gekürte Autor in seinem neuen Buch »Die Freiheit einer Frau« dem Leben seiner Mutter, das in jungen Jahren von Armut, Alkohol und Gewalt bestimmt war. Bis sie sich aufraffte und ging – weg aus der Gegend, weg von dem zweiten Ehemann. Durchdringend und aufrüttelnd erzählt Édouard Louis vom Wunsch, als Kind eine andere Mutter zu haben, und von der Scham für sie und vom großen Glück, sie heute als befreite und glückliche Frau mehr zu lieben als je zuvor. Ins Gespräch mit dem Autor tritt die österreichische Journalistin Anne-Catherine Simon (Die Presse), als Dolmetscherin begleitet Heidi Ruppert den Abend, aus der deutschen Übersetzung von Hinrich Schmidt-Henkel liest der Frankfurter Schauspieler Christoph Pütthoff. Hinrich Schmidt-Henkel musste seine Teilnahme bedauerlicherweise absagen.
Eine Veranstaltung des Literaturhauses Frankfurt in Kooperation mit dem Schauspiel Frankfurt. Karten ab 11.10., Mitglieder des Literaturhausvereins haben ab 07.10. ein Vorkaufsrecht.
Foto: Jérôme Bonnet