Foto: Øyvind Eide
Ibsens frühes Drama ist ein feministischer Schlachtruf, eine Familientragödie. Hjørdis, die erkennt, dass sie in einer gescheiterten Ehe lebt, rächt stolz und leidenschaftlich die Lüge, die sie umgibt. Die junge, erfolgreiche Regisseurin Eline Arbo setzt die Ereignisse aus der Wikingerzeit in ein postapokalyptisches Zeitalter, in dem unsere Vorstellungen von Recht und Gleichheit ins Wanken geraten: Wie kann man in einer extremen Welt überleben, in der jeder für das kämpfen muss, was ihm gehört?

Im Vorfeld der Aufführung am 16. Oktober um 19 Uhr in den Kammerspielen:
»IBSEN IN NORWEGEN UND DEUTSCHLAND / IBSEN IN NORWAY AND GERMANY«
Eine Podiumsdiskussion / A Panel Discussion

Mit/ With:
  • Eline Arbo, Regisseurin der Inszenierung vom Nationaltheatret Oslo/ Director of the play
  • Hanne Tømta, Künstlerische Leiterin des Internationalen Ibsen-Festivals / Artistic director of the National Theatre of Norway and Festival director of the International Ibsen Festival
  • Marion Tiedtke, Chefdramaturgin Schauspiel Frankfurt / Head of the Dramaturgy Schauspiel Frankfurt
  • Moderation: Thor Holt, Mitarbeiter des Ibsen-Forschungszentrums der Universität Oslo / PhD fellow at the Centre for Ibsen Studies at the University of Oslo 

In englischer Sprache - Eintritt frei

Mit freundlicher Unterstützung von NORLA – Norwegian Literature Abroad.



Bildergalerie

Kammerspiele

16. und 17. Oktober 2019
Regie
Eline Arbo

Bühne
Olav Myrtvedt

Kostüme
Alva Brosten

Lichtdesign
Agnethe Tellefsen

Maske
Nina König

Dramaturgie
Hege Randi Tørressen

Besetzung
Bernard Arnø, Erland Bakker, Heidi Goldmann, Mathias Luppichini, Anders Mordal, Kjersti Tveterås