»Männer und Frauen sind gleichberechtigt« – so steht es in Artikel 3, Absatz 2 des deutschen Grundgesetzes. Um diesen Satz wurde 1948 unter den sogenannten »Vätern des Grundgesetzes« (nur vier der 77 Mitglieder des Parlamentarischen Rats waren Frauen!) noch heftig gestritten. Und heute? Warum vollzieht sich der Wandel der Geschlechterverhältnisse trotz eindeutiger rechtlicher Rahmenbedingungen so langsam, und wie kann die Rechtsprechung zu einer gerechteren gesellschaftlichen Praxis ohne Diskriminierung beitragen? Die prominente Juristin Ute Sacksofsky, Vizepräsidentin des Hessischen Staatsgerichtshofes und Mitglied des Exzellenzclusters »Normative Orders«, gibt zu diesen Fragen Denkanstöße.

MITDENKEN MITREDEN FRAGEN STELLEN ANTWORTEN SUCHEN

Der Denkraum ist eine partizipative Redenreihe im Schauspiel Frankfurt, in diesem Jahr anläßlich der 70 Jahre Grundgesetz zum Thema: »Verfassung_aber wie?« Nach jedem Impulsvortrag unseres Gastes erhalten alle Zuhörer die Möglichkeit, in kleinen Tischgesprächen zu jeweils zehn Personen die dargelegten Thesen und Analysen zu diskutieren und Fragen an den Redner oder die Rednerin zu formulieren. Der jeweilige Moderator des Abends sammelt diese Eindrücke ein und konfrontiert unseren eingeladenen Spezialisten auf diese Weise mit den Fragen des Publikums.
Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Exzellenzcluster »Normative Orders« der Goethe-Universität Frankurt. Gefördert von der Heraeus Bildungsstiftung.
Chagallsaal
Termine
Di 26.02.2019 20.00
Moderation
Alexander Leiffheidt

Nächster Termin
19. März 2019 Andreas Reckwitz Gemeinwohl _ Was bleibt vom Allgemeinen, wenn alle das Besondere wollen?