»Wo die Hoffnung verloren geht, wächst die Aggressivität«, sagte David Grossman im Sommer letzten Jahres in einem Interview mit Blick auf die Situation in seinem Heimatland Israel. »Je mehr die Menschen verzweifeln und frustriert sind, weil es keinen Frieden gibt, desto radikaler, fundamentalistischer und nationalistischer werden sie.« Können Künstler_innen, Autor_innen und Theatermacher_innen dem etwas entgegensetzen? Wie ist die Situation der Kulturschaffenden im Land? Und was ist die Perspektive derer, die im künstlerischen und politischen Exil arbeiten?
Anlässlich der deutschsprachigen Erstaufführung seines weltberühmten Romans »Eine Frau flieht vor einer Nachricht« spricht der israelische Autor im Schauspiel Frankfurt mit dem im Libanon geborenen, franko-kanadischen Autor, Regisseur und Theaterleiter Wajdi Mouawad.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main K.d.ö.R.
Chagallsaal
Termine
Do 10.01.2019 20.00
Moderation
Dr. Lothar Müller