Paul Wiersbinski

Paul Wiersbinski studierte Videokunst bei Mark Leckey und Douglas Gordon an der Frankfurter Städelschule.
In seinen Projekten beschäftigt er sich mit gängigen Darstellungsformen und erarbeitet auf der Grundlage von aufwendigen Performances, Filmsets und populären Narrationen Arbeiten in den Medien Skulptur, Video und Photographie. Die Ergebnisse dieser prozessorientierten Projekte wurden in Theatern (Mousonturm, Frankfurt / Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz Berlin / Ballhaus Ost Berlin / Semperoper Dresden / Staatstheater Stuttgart), Ausstellungen (u.a. ZKM Karlsruhe / Ludwig Forum Aachen / Neues Museum Weserburg Bremen / Mediations Biennale Poznan / Alma Enterprises London) und Festivals (e.g. Berlinale Berlin / European Media Art Festival, Osnabrück / Kassler Film und Dokumentarfilmfestival / Filmwinter Stuttgart) gezeigt und erhielten zahlreiche Auszeichnungen (u.a. Videokunstförderpreis des Filmbüros Bremen / Projektstipendium der Kulturstiftung des Bundes).
 
In Vorträgen, u.a. an der British Computer Society in London, der Sabanci University in Istanbul und am Haus der Kulturen der Welt in Berlin setzt er sich mit dem Verhältnis von Performance Kunst und virtueller Realität auseinander. Außerdem schreibt er Theatertexte (Uraufführung »Autofahrt ins All« im Mai 2012 am Staatstheater Mainz) und wird vom Fischer Theaterverlag vertreten.