Foto: Robert Schittko
Der Weg des neuen Königs war mühselig, brutal und schmutzig, doch jetzt ist der Thron bald nicht mehr leer, der neue König ist gewählt - und er, der Außenseiter, bringt ein schreckliches Schicksal, wird alles verändern… Die Literaturnobelpreisträgerin analysiert in ihrem neuen Stück das Phänomen Trump, seinen Wahlkampf, seinen Charakter, seine Versprechen und seine Lügen und sieht darin die historische Parallele zu König Ödipus. Ein hellsichtiger, düsterer Blick in die jüngste Vergangenheit und in die nächste Zukunft, gewohnt sprachbrilliant und hochrelevant. Seit Jahren ist Elfriede Jelinek eine besondere Stimme in der zeitgenössischen Dramatik, da sie sich zu aktuellen politischen Ereignissen positioniert.

Pressestimmen

»Miloš Lolić […] inszeniert „Am Königsweg“ als Kammerspiel – mit ruhiger Hand und viel Sinn für Ökonomie und Sprachwitz. Das Ensemble, Heidi Ecks, Sarah Grunert, Nils Kreutinger, Michael Schütz und Wolfgang Vogler, spielt ausgezeichnet.«
(Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15. Januar 2018)
»Dann wird da ein Loch in diesen Vorhang gebohrt und es tauchen alle möglichen weiteren Figuren aus der amerikanischen Alltagskultur auf […] man hat da als Zuschauer wirklich jede Menge zum Staunen. […] Also es ist einfach ein verspielter, form-verliebter Abend geworden mit einem sehr gut geführten Ensemble […].«
(hr2, 16. Januar 2018)
»Jeder einzelne Schauspieler legt einen bravourös pointierten Auftritt nach dem anderen hin. […] Das ist ein kunstvoller, aber keineswegs an sich selbst erstickender Theaterabend.«
(Offenbach Post, 15. Januar 2018)
»Jelineks Texte wollen von jedem Zuschauer erschlossen werden, Gedankenräume öffnen und zum Nachdenken anregen. In seiner farbenfrohen, lebhaften und temporeichen Inszenierung, die ohne Musik und Video auskommt, bietet Regisseur Miloš Lolić dem Publikum einen passenden und überaus zugänglichen äußeren Rahmen.«
(kulturfreak.de, 14. Januar 2018)
»Regisseur Miloš Lolić hat das Stück als schrill-turbulente Revue inszeniert, die großartige Darsteller*innen mit sichtlichem Spaß an der Freude servieren. Um dem vergnüglichen Geschehen zu folgen, muss man weder alle Figuren kennen noch jede Anspielung verstehen. Wenn der Name auch kein einziges Mal fällt ist klar, wer hier unablässig Morgenluft (t)wittert.«
(Frizz-Magazin Frankfurt, März 2018)

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Kammerspiele

Premiere 12. Januar 2018

1 Stunde 45 Minuten, keine Pause
Termine
So 23.12.2018 18.00 – 19.45 Uhr
Fr 18.01.2019 20.00 – 21.45
So 03.02.2019 18.00 – 19.45 Uhr