Dear ____ 3319 Analysis.
(digital reboot)

Foto: Christian Schuller
Stückentwicklung mit Texten von Heiner Müller und Fragmenten aus »Jephtha« von Georg Friedrich Händel
Kammerspiele
Premiere 30. Mai 2021
Pandemiebedingt findet die Performance ohne Live-Publikum statt. Sie wird im Videostream gezeigt.
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Die Stückentwicklung nimmt sprachliche Parallelen zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart zur Grundlage. Hierzu zählt unter anderem auch die Reproduktion von xenophoben sowie antisemitischen Aussagen, die nicht der Haltung des künstlerischen Teams oder dem Schauspiel Frankfurt entsprechen.

Die Performance ist Teil der Veranstaltung »Was tun!«.
TEAM
Regie: Joël-Conrad Hieronymus
Musikalische Leitung: Max Mahlert und Alex Matwijuck
Bühne und Licht: Denise Schneider
Kostüm und Dramaturgie: Anna Sünkel
BESETZUNG
Lotte Schubert (Z)
Juliane Kann, Isaak Kudaschov, Lisa Fedorova, Martha Kottwitz, Lotte Schubert (Chor)
Matthias Lucht (Gesang)
Ralf Merten (Piano)
Alex Matwijuck (Bass)
Max Mahlert (Schlagzeug)
INHALT
In dieser 2019 erarbeiteten Stückentwicklung versuchen die beteiligten Künstler:innen zu analysieren, wo wir als Gesellschaft stehen und worauf wir seit Jahren zusteuern.

Ist unsere Gesellschaft dem Untergang geweiht, wenn sie bereit ist alles hinzunehmen? Warum scheint der einzige Weg, Deutschland davor zu bewahren Wiederholungstäter zu werden, die ständige Aufarbeitung und Konfrontation mit dem Geschehenen zu sein? Wo ebnet Sprache den Weg für antisemitische und rassistische Gewaltverbrechen?

Für den Schwerpunkttag der Spielzeit 20/21 stellen sie sich erneut ebendiesen Fragen in einer speziell für den digitalen Bereich bearbeiteten Fassung.

what will you do?
Die Rechte der Heiner Müller Texte liegen beim Verlag »henschel SCHAUSPIEL«.
Foto: Christian Schuller